Aktuelles der Abteilung Kegeln


Bayernligaherren verlieren verdient nach schwacher Leistung

(otr) Der Polizei SV Bamberg stürzt den Bayernligaspitzenreiter SC Luhe-Wildenau mit einem 6:2-Sieg (3383:3267) vom Thron und darf sich als Aufsteiger mit dem Titel „Herbstmeister“ schmücken. Die Oberfranken mussten sich dabei nicht groß anstrengen, um die Punkte einzufahren.

Wenn der Bayernligaerste gegen den Zweiten spielt, dann sind die Erwartungen eigentlich recht hoch. Aber weder die siegreichen „Polizisten“ noch der Tabellenführer aus der Oberpfalz lieferten die Leistung ab, die man bei einem Spitzenspiel erwartet. Dass der SC Luhe-Wildenau ohne die verletzten Jiri Vicha und Michael Grünwald antreten musste, kann auch nur bedingt als Ausrede gelten. Die Leistungen der gesamten Mannschaft ließen schlicht und ergreifend zu wünschen übrig. Das begann schon mit der schwachen Vorstellung von Ivan Bosko, der mit dem Auswärtsschnitt antrat, den sein Gegner Michael Wolf daheim hatte, also ein Spiel auf Augenhöhe.  Wolf bestätigte diese Leistung, Bosko aber lag fast 40 Holz darunter. Damit war der erste Mannschaftspunkt schon weg. Im Paralleldurchgang wurde Manuel Ottorepetz in das aussichtslose Rennen gegen die Nummer eins der Bayernliga-Top-Ten Tobias Funk ins Rennen geschickt. 3:1 und 590:543 Holz für den Bamberger, da kann man dem jungen Ersatzmann der Oberwildenauer keinen Vorwurf machen; einer der wenigen Lichtblicke. Im Mitteldurchgang blieb Marco Maier im Rahmen seiner Möglichkeiten, unterlag aber Lukas Then dreimal recht knapp (1:3 und 551:559). Positiv der Auftritt des seit geraumer Zeit nach seiner Form suchenden Daniel Wutz. Er rang Manuel Kaiser ein 2:2 ab und holte mit ansprechenden 571:559 Holz den ersten Mannschaftspunkt für die Gäste. Der SC lag vor den Schlusspaarungen mit 1:3 und 78 Kegelpunkten hinten. Manuel Kessler erledigte mit einem 3:1-Sieg bei 541:515 Holz gegen Markus Scheel seine Aufgabe zwar erfolgreich, aber auch nicht überragend. Patrick Fickenscher sah gegen einen auch nur im Rahmen seiner Möglichkeiten spielenden Markus Hahner bei der 1:3-Niederlage mit 521:585 Holz kein Land. Am Ende stand eine Niederlage an der Anzeigentafel, die man auch nicht beschönigen kann. Glücklicherweise geht es erst am 1. Dezember weiter. Bis zum Auftritt beim Schlusslicht in Fürth hat man also reichlich Zeit und Gelegenheit seine Wunden zu lecken. 

 

Einzelergebnisse:

Michael Wolf – Ivan Bosko: (138:149, 165:126, 143:136, 128:129) 574:540 – Satzpunkte: 2:2 – Mannschaftspunkte: 1:0; Tobias Funk – Manuel Ottorepetz: (147:127, 157:134, 145:146, 141:136) 590:543 – 3:1 – 2:0; Lukas Then – Marco Maier: (147:142, 132:129, 138:135, 143:145) 560:551 – 3:1 – 3:0; Manuel Kaiser – Daniel Wutz: (136:157, 135:132, 149:142, 139:140) 559:571 – 2:2 – 3:1; Markus Hahner – Patrick Fickenscher: (140:131, 156:119, 158:138, 131:133) 585:521 – 3:1 – 4:1; Markus Scheel – Manuel Kessler: (148:131, 114:150, 131:133, 122:127) 515:541 – 1:3 – 4:2;

 

Kegelpunkte: 3383:3267 – Voll: 2207:2164 – Abräumen: 1167:1103 – Fehler: 13:17 –

Satzpunkte: 14:10 –  Mannschaftspunkte: 6:2


Bayernligaherren mit Zittersieg gegen Aufsteiger

(otr) Der SC Luhe-Wildenau gewinnt sein letztes Vorrundenheimspiel gegen den Aufsteiger SV Herschfeld überaus glücklich mit 5:3 (3356:3347) und steht damit weiterhin alleine an der Tabellenspitze der Keglerbayernliga. Mit der gezeigten Leistung werden die Oberwildenauer am kommenden Wochenende beim direkten Verfolger Polizei Bamberg aber sicher nicht bestehen können.

Das war nichts für schwache Nerven, aber am Ende holte der SC Luhe-Wildenau die Kohlen trotzdem aus dem Feuer und gewann mit viel Glück ein schon sicher verloren geglaubtes Spiel. Die durch den kurzfristigen verletzungsbedingten Ausfall von Jiri Vicha und Michael Grünwald personal arg gebeutelten Oberwildenauer begannen eigentlich recht vielversprechend, den Ivan Bosko hatte gegen Sasche Kugler immer die richtige Antwort parat und punktete mit 2:2 und 590:577 Holz relativ problemlos. Hätte Mannschaftskapitän Daniel Wutz gewusst, dass am Ende sein herausgespielter Vorsprung von 15 Holz gegen Sebastian Dieterich für die Siegpunkte entscheidend werden sollten, er hätte die unglückliche 1,5_2,5-Niederlage die Nummer Eins der Bayernliga-Top-Ten problemlos weggesteckt. Aber mit einem 1:1 nach Mannschaftspunkten und einer Führung von 28 Holz konnte der SC gut leben. Das änderte sich im Mitteldurchgang aber sehr schnell. Zwar kontne Marco Maier gegen Daniel Dieterich das Spiel bis zuletzt offenhalten, unterlag aber trotzdem mit 2:2 und 567:576 Holz. Der mit einem Heimschnitt von 595 Holz in der zweiten Mannschaft als Vicha-Ersatz in das Bayernligateam aufgerückte Manuel Ottorepet schloss mit indiskutablen 108 Holz seine erste Bahn ab und gab entnervt auf. Claus Rösch wurde ins kalte Wasser geworfen, konnte aber nur bedingt für Schadensbegrenzung sorgen. Aus dem Gesamtvorsprung von 28 Holz nach den Startpaarungen war vor dem Schlussdurchgang ein Rückstand von 1:3 Mannschafts- und 52 Kegelpunkten geworden. Dann aber warfen Patrick Fickenscher und Manuel Kessler alles in die Waagschale, was man da hineinwerfen kann. Fickenscher und der Ex-Schweinfurter Zweitligaspeler Manuel Büttner lieferten sich einen Kampf auf Biegen und Brechen, den Fickenscher am Ende bei 2:2 Mannschaftspunkten mit 573:572 (!) Holz für sich entschied. Da in der Parallelbegegnung Manuel Kessler gegen Ulrich Hümpfner klar die Oberhand behielt, war klar, dass die sechs direkten Begegnungen mit 3:3 enden würden und die Entscheidung damit über die Kegelpunkte fallen muss. Da Kessler Hümpfner Punkt für Punt abnahm, zogen die Herschfelder die Notbremse und schickten nach 102 Wurf Christian Happel für Hümpfner ins Gefecht. Aber auch er sah gegen Kessler kein Land mehr. Der Rückstand von 52 Holz bei den Kegelpunkten wurde von den SC’lern schlussendlich in einen Vorsprung von neun Holz umgewandelt, und der Heimsieg war perfekt.

 

Einzelergebnisse:

Daniel Wutz – Sebastian Dieterich: (133:147, 144:144, 162:125, 123:131) 562:547 – Satzpunkte: 1,5:2,5 – Mannschaftspunkte: 0:1; Ivan Bosko – Sascha Kugler: (150:136, 124:126, 158:161, 158:154) 590:577 – 2:2 – 1:1; Marco Maier – Daniel Dieterich: (134:149, 136:124, 162) 567:576 – 2:2 – 1;2; Manuel Ottorepetz/Claus Rösch – Stefan Schön: (108:149, 110:129, 138:147, 125:127) 481:552 – 0:4 – 1:3; Patrick Fickenscher – Manuel Büttner: (129:149, 149:131, 152:158, 143:134) 573:572 – 2:2 _ 2:3; Manuel Kessler – Ulrich Hümpfner/Christian Happel: (160:138, 148:137, 141:134, 134:114) 583:523 – 4:0 – 3:3;

 

Kegelpunkte: 3356:3347 – Voll: 2221:2278 – Abräumen: 1135:1069 – Fehler: 31:15 –

Satzpunkte: 11,5:12,5 – Mannschaftspunkte: 5:3.


SC kommt in Eschlkam gehörig unter die Räder

(otr) Der Bayernligatabellenführer SC Luhe-Wildenau ist beim Aufsteiger in Eschlkam gewaltig unter die Räder gekommen. Beim 8:0-Sieg (3590:3459) der in diesem Spiel über sich hinausgewachsenen Bayerwäldler waren die Oberwildenauer chancenlos. 

So bitter die Niederlage auf den ersten Blick auch sein mag, jetzt heißt es für die Kegler des SC Luhe-Wildenau „den Mund abgeputzt und weitergeht es“, zumal man in der jetzt folgenden zweiwöchigen Spielpause reichlich Gelegenheit hat seine Wunden zu lecken. Mit 3459 Holz spielten die Oberwildenauer ein für ihre Verhältnisse gutes Ergebnis, Eschlkam mit 3590 Holz ein für ihre Verhältnisse „Wahnsinnsergebnis“. 3590 Holz sind ein neuer Ligenrekord in der Bayernliga. Florian Pfeffer (582), Manuel Klier (620), Michael Schwarz (591), Raphael Ilg (607) und Josef Utz (580) spielten für die Gastgeber allesamt neue Saisonbestleistungen. Dass mt Jiri Vicha (615), Ivan Bosko (587) und Patrick Fickenscher (567) in den Auswärts-Top-Ten der Bayernliga gleich drei SC-Kegler vertreten sind, wird für die Gäste auch nur ein schwacher Trost sein. Das Unheil nahm gleich zu Beginn seinen Lauf, denn dass Jiri Vicha an den wie entfesselt aufspielenden  Ex-SC’ler Manuel Klier mit 2:2 (620:615) denkbar knapp den Mannschaftspunkt abgab, das hatte man nicht auf der Rechnung. Gleichwohl muss die Leistung der Gastgeber anerkannt werden, denn auch in den weiteren Partien waren die Eschlkamer immer einen Tick besser und holten verdientermaßen Punkt für Punkt. Am Ende schlug sich die aggressive Aufstellung bei den Gästen in einer 8:0-Niederlage nieder. Zu gewinnen wäre an diesem Tag in Eschlkam aber auch in einer anderen Aufstellung nichts gewesen. Die vom SC gespielten 3459 Holz hätten in den beiden anderen Heimspielen der Eschlkamer jeweils zum Sieg gereicht, diesmal war es zu wenig. 

 

Einzelergebnisse:

Josef Utz – Marco Maier: (147:138, 168:132, 145:139, 120:155) 580:564 – Satzpunkte 3:1 – Mannschaftspunkte: 1:0;  Manuel Klier – Jiri Vicha: (150:162, 143:149, 168:148, 159:156) 620:615 – 2:2 – 2:0; Thomas Pfeffer – Daniel Wutz: (154:129, 160:141, 143:132, 153:159) 610:561 – 3:1 – 3:0; Raphael Ilg – Ivan Bosko: (154:138, 172:148, 140:149, 141:152) 607:587 – 2:2 – 4:0;

Florian Pfeffer – Patrick Fickenscher: (151:137, 162:154, 130:147 139:129) 582:567 – 3:1^- 5:0;

Michael Schwarz – Manuel Kessler: (141:133, 148:161, 147:140, 155:131) 591:565 – 3:1 – 6:0;

 

Kegelpunkte: 3590:3459 – Voll: 2319:2275 – Abräumen: 1271:1184 – Fehler: 12:21 –

Satzpunkte: 16:8 –  Mannschaftspunkte: 8:0 


Auch Karlstadt kann Bayernligaherren nicht stoppen

(otr) Der SC LuheWildenau zieht in der Kegler-Bayernliga ungefährdet seine Kreise. Nachdem der direkte Verfolger Bavaria Karlstadt am Samstag mit 6:2 (3487:3445) bezwungen wurde, führen die Oberwildenauer die Tabelle mit vier Punkten Vorsprung an. Auch ohne den erkrankten Marco Maier nahm der SC die Hürde Karlstadt. Im Spitzenspiel wehrten sich die Gäste bis zuletzt ihrer Haut und waren streckenweise von einem Erfolg gar nicht so weit entfernt. Der für Marco Maier eingesprungene Michael Grünwald eröffnete mit Ivan Bosko gegen Michael Burkhard und Andre Endrich das Match. Mit 583:565 (Grünwald – Burkhard) und 606:586 (Bosko – Endrich) holten die Gastgeber gleich die ersten beiden Mannschaftspunkte und einen Vorsprung von 38 Holz.

Im Mitteldurchgang schien das Spiel zu kippen. Daniel Wutz, der seine sehr guten Trainingsleistungen einfach nicht umsetzen kann, übergab nach 36 Wurf an Gert Erben. Mehr als Schadensbegrenzung war aber nicht drin. Mit 572:524-Holz bei 3:1-Satzpunkten ging der Mannschaftspunkt an die Gäste. Auch Jiri Vicha kam nicht so recht ins Spiel. Er verlor die ersten drei Spiele und damit auch den Mannschaftspunkt, zeigte dann auf der vierten Bahn aber sein ganzes Können. Der Mannschaftspunkt war weg, auch wenn Vicha den direkten Vergleich mit 598:586 Holz für sich entschied. Bei nur noch zwei Holz Vorsprung für den SC und einem 2:2-Zwischenstand musste die Entscheidung auf den Schlussbahnen fallen. Patrick Fickenscher

(573) und Manuel Kessler (603) spielten hier taktisch klug und sorgten gegen Matthias Schramm (562) und Matthias Schwarzenbrunner (574) für klare Verhältnisse.

 

Einzelergebnisse:

Michael Grünwald – Michael Burkhard: (155:138, 156:147, 137:139, 135:141) 583:565 – Satzpunkte: 2:2 – Mannschaftspunkte: 1:0; Ivan Bosko – Andre Endrich: (158:125, 145:156, 153:134, 150:171) 606:586 – 2:2 – 2:0; Daniel Wutz/Gert Erben – Ingo Rosemann: (133:148, 118:156, 133:121, 140:147) 524:572 – 1:3 – 2:1; Jiri Vicha – Kurt Burkhart: (141:148, 141:147, 147:159, 169:132) 598:586 – 1:3 – 2:2; Patrick Fickenscher – Matthias Schramm: (126:153, 149.152, 149:129, 149:128) 573:562 – 2:2 – 3:2; Manuel Kessler – Matthias Schwarzenbrunern: (140:134, 158:147, 138:154, 167:139) 603:574 – 3:1 – 4:2.

 

Kegelpunkte: 3487:3445 – Voll: 2285:2185 – Abräumen: 1202:1260 – Fehler: 16:11 –

Satzpunkte: 11:13 – Mannschaftspunkte: 6:2.  


Bayernligakegler machen es lange spannend

(otr) Der SC Luhe-Wildenau gewinnt gegen Lohengrin Kulmbach mit 7:1 (3466:3393) und verteidigt damit die alleinige Tabellenführung in der Keglerbayernliga. Maßgeblichen Anteil am Sieg hatten Ivan Bosko, Patrick Fickenscher und Manuel Kessler, die alle die magische Grenze von 600 Kegelpunkten sprengten und sich damit auch unter den Top-Ten der Bayernliga platzierten.

Der SC Luhe-Wildenau wurde im Heimspiel gegen den KV Lohengrin Kulmbach seiner Favoritenrolle gerecht und punktete bei einem Vorsprung von 73 Holz am Ende mit 7:1 sogar überzeugend. Bis es allerdings soweit war, hatten die Mannen um Kapitän Daniel Wutz doch ein schweres Stück Arbeit zu erledigen, denn der Aufsteiger aus der Bierstadt versuchte alles, um für eine Überraschung an diesem 5. Spieltag zu sorgen. Während sich zu Beginn Ivan Bosko mit dem Kulmbacher Routinier Matthias Meußgeyer ein enges Rennen lieferte, das er schlussendlich mit 3:1 für sich auch entschied und mit 613:603 Holz das Tagesbestergebnis ablieferte, tat sich Daniel Wutz wieder einmal recht schwer. Sein wirklicher Gegner war einmal mehr nicht Jörg Förtsch, sondern er selbst. Nach 12 Fehlschüben blieb er bei abgeräumten 139 Holz hängen; für Bayernligaverhältnisse mindestens 50 Kegel zu wenig. Eine kleine Überraschung also, denn nach dem ersten Drittel der Begegnung führten die Gäste bei 1:1-Mannschaftspunkten immerhin mit 28 Zählern. Im Mitteldurchgang drehte sich dann das Spiel etwas. Marco Maier, dem die krankheitsbedingte Pause vom letzten Wochenende offensichtlich auch nicht guttat, holte mit 542:532 gegen Stephan Wagner den Punkt. Jiri Vicha hatte gegen Florian Landel auch so seine Schwierigkeiten, aber auch er punktete mit 577:561. Damit führte der SC vor dem Schlussdurchgang mit 3:1-Mannschaftspunkten, lag aber bei den Kegelpunkten immer noch mit zwei Zählern hinten. Zum Finale dann der große Auftritt von Patrick Fickenscher und Manuel Kessler. Fickenscher punktete mit 604:576 Holz gegen Alexander Lutz, Kessler lieferte gegen Patrick Förster mit 605:558 Holz eine überzeugende Vorstellung ab. Abgeräumte 238 Holz sind eine Marke, die in dieser Saison bisher nur einmal übertroffen wurde. Am Ende also dann doch ein überzeugender Sieg, gegen einen Gegner, der alles versucht hatte. Im Spitzenspiel der Bayernliga am kommenden Samstag, es ist ein weiteres Heimspiel für den SC, kommt der Tabellenzweite Karlstadt nach Oberwildenau.  

 

Einzelergebnisse:

Daniel Wutz – Jörg Förtsch: (135:130, 125:150, 133:140, 132:143) 525:563 – Satzpunkte: 1:3 – Mannschaftspunkte: 0:1; Ivan Bosko – Matthias Meußgeyer: (153:147, 157:154, 151:144, 152:158) 613:603 – 3:1 – 1:1; Marco Maier – Stephan Wagner: (145:129, 133:136, 120:137, 144:130) 542:532 – 2:2 – 2:1; Jiri Vicha – Florian Landel: (144:137, 148:121, 139:149, 146:154) 577:561 – 2:2 – 3:1; Patrick Fickenscher – Alexander Lutz: (132:146, 167:148, 152:125, 153:157) 604:576 – 2:2 – 4:1; Manuel Kessler – Patrick Förster: (162:157, 152:136, 145:126, 146:139) 605:558 – 4:0 – 5:1;

 

Kegelpunkte: 3466:3393 – Voll: 2303:2274 – Abräumen: 1163:1119 – Fehler: 23:29 –

Satzpunkte: 14:10 – Mannschaftspunkte: 7:1.


Bayernligakegler verpassen Sensastion - 3408 Holz trotzdem in Ordnung

(otr) Auch heuer kam für den SC Luhe-Wildenau im DKBC-Pokal bereits in der ersten Runde das Aus. Dem sächsischen Erstbundesligisten TSV 90 Zwickau mussten sich die Oberwildenauer Kegler am Samstag mit 7:1 und 3598:3408 Holz beugen.

Auch wenn Zwickau in der 1. Keglerbundesliga nur am Tabellenende liegt, als Bayernligist dort zu bestehen, so vermessen war man beim SC Luhe-Wildenau nun ganz und gar nicht. Die Fahrt nach Sachsen war man ohne Senkrechtstarter Marco Maier und ohne den familiär verhinderten Jiri Vicha angetreten. Michael Grünwald und Gert Erben sollten diese Lücke schließen, was in der Gesamtabrechnung auch gelang. Zwar fiel am Ende die Niederlage mit 7:1 recht deutlich aus, aber das SC-Mannschaftsergebnis von 3408 Holz lag durchaus im ansehnlichen Bereich; damit kann man auch in der Bayernliga nicht nur bestehen, sondern auch etwas holen. Im Bezug auf Zwickau war ein Klassenunterschied natürlich nicht zu übersehen. So lagen die Gäste aus der Oberpfalz nach den Anfangspaarungen mit 0:2 Mannschafts- und 80 Kegelpunkten hinten, was vornehmlich daran lag, dass Ivan Bosko und Michael Grünwald etwas holperig in ihr Spiel kamen. Im Mitteldurchgang das gleiche Bild, wobei Gert Erben nach vielversprechendem Start verletzungsbedingt ab dem 49. Wurf an Manuel Ottorepetz übergeben musste, wobei der keineswegs enttäuschte. Bei einer Führung des gastgebenden Bundesligisten von 4:0 Mannschaftspunkten und einem Plus von 166 Holz war das Weiterkommen der Hausherren schon so gut wie sicher. Im Schlussdurchgang fuhren die Gäste aus der Oberpfalz dann den Ehrenpunkt ein. Manuel Kessler setzte sich bei 2:2 Satzpunkten knapp mit 601:595 Holz gegen Patrick Voigt durch. Beim SC wird man das Ausscheiden im Pokal schnell abgehakt haben. Wichtiger war die Erkenntnis, dass man unterhalb des Bayernligateams durchaus über Akteure verfügt, denen man im Ernstfall vertrauen kann.

 

Einzelergebnisse:

Ingo Penzel – Ivan Bosko: (163:124, 161:141, 150:148, 139:144) 613:557 – Satzpunkte: 3:1; Mannschaftspunkte: 1:0; Daniel Frage – Michael Grünwald: (148:128, 164:159, 149:138, 139:151) 600:576 – 3:1 – 2:0; Florian Forster – Daiel Wutz: (149:128, 127:143, 172:133, 151:139) 599:543 – 3:1 – 3:0; Lars Pansa – Gert Erben/Manuel Ottorepetz: (158:150, 144:134, 144:140, 149:141) 595:565 – 4:0 – 5:0; Patrick Voigt – Manuel Kessler: (157:149, 149:140, 150:159, 139:153) 595:601 – 2:2 – 5:1;

 

Kegelpunkte: 3598_3408 – Voll: 2329:2306 – Abräumen: 1269:1102 – Fehler: 9:22 –

Satzpunkte: 18:6 –  Mannschaftspunkte: 7:1.


Bayernligakegler auch im Derby siegreich

(otr) Mit dem Derbysieg in Hirschau hat der SC Luhe-Wildenau die alleinige Tabellenführung in der Keglerbayernliga übernommen. 6:2 bei 3356:3432 Holz bedeuten für den SC den „Platz an der Sonne“, Hirschau wartet nach dem 4. Spieltag noch immer auf den ersten Saisonsieg.

 

Es sah eigentlich nach einer knappen Angelegenheit aus, denn im Spiel über sechs Bahnen führten die Gäste aus Oberwildenau lediglich mit 2:1 und zwölf Zählern bei den Kegelpunkten. Mannschaftskapitän Daniel Wutz, der im Spitzenspiel gegen Burgkunstadt fehlte, war diesmal wieder mit von der Partie, fand aber einfach keinen Zugang zur Hirschauer Bahn. Gegen einen auch nicht unbedingt überragenden Pavel Sreiber lieferte Wutz für Bayernligaverhältnisse indiskutable 500 Holz ab. Ivan Bosko (3:1 und 588:572 gegen Dominik Benaburger) und Jiri Vicha (4:0 und 581:538 gegen Benedikt Ronz) sorgten aber dafür, dass die Gäste in dem Wissen, dass man hinten hinaus alles andere als schwach besetzt ist, der zweiten Spielhälfte immer noch beruhigt entgegensehen konnten. Und wieder war es Marco Maier, der eine glänzende Vorstellung ablieferte und sich derzeit wohl mit Manuel Kessler in einem vereinsinternen „Machtkampf“ befindet. Beide machten unisono gegen Stepan Sreiber und Gerhard Benaburger den Sack zu. Maier gewann gegen Sreiber mit 3:1 und neuer persönlicher Bestleistung von 617:584), Kessler schrammte um Haaresbereite mit 3,5:0:5 und 596:554 gegen Gerhard Benaburger am 600er vorbei. Dass Patrick Fickenscher an Julian Stepan mit 2:2 und 570:550 den Mannschaftspunkt abgeben musste, hatte auf das Gesamtergebnis keinen entscheidenden Einfluss. Bei aller Freude über die Tabellenführung sollten die Oberwildenauer in ihrer Euphorie nicht übersehen, dass drei der vier Siege gegen die aktuell letzten Drei der Bayernligatabelle geholt wurde. Wenn die nach dem jetzt anstehenden DKBC-Pokal-Wochenende folgenden zwei Heimspiele gegen Kulmbach und Karlstadt erfolgreich gestaltet werden können, dann darf man wenigstens einen Gedanken an die Herbstmeisterschaft verschwenden.

 

Einzelergebnisse:

Pavel Sreiber – Daniel Wutz (123:119, 141:126, 131:130, 152:125) 547:500 – Satzpunkte: 4:0 – Mannschaftspunkte: 1:0; Dominik Benaburger – Ivan Bosko: (140:150, 156:168, 139:131, 137:139) 572:588 – 1:3 – 1:1; Benedikt Ronz – Jiri Vicha: (125:134, 152:159, 124:139, 137:149) 538:581 – 0:4 – 1:2; Stepan Sreiber– Marco Maier: (155:162, 142:130, 152:178, 135:147) 584:617 – 1:3 – 1:3; Julian Stepan – Patrick Fickenscher: (143:137, 131:148, 150:144, 146:121) 2:2 – 2:3; Gerhard Benaburger – Manuel Kessler: (128:153, 132:145, 147:151, 147:147) 554:596 – 0,5:3,5 – 2:4;

 

Kegelpunkte: 3365:3432 – Voll: 2243:2296 – Abräumen: 1113:1136 – Fehler: 23:17 –

Satzpunkte: 8,5:15,5 –  Mannschaftspunkte: 2:6.


Bayernligakegler bleiben in der Erfolgsspur - Maier mit starken 600 Holz

(otr) So kann es weitergehen. Der SC Luhe-Wildenau hat im Spitzenspiel der Keglerbayernliga den direkten Mitkonkurrenten im Kampf um einen Spitzenplatz Baur SV Burgkunstadt mit 6:2 (3467:3342) besiegt. Nach dem dritten Sieg im dritten Spiel muss man sich den „Platz an der Sonne“ aktuell nur noch mit Bavaria Karlstadt teilen.

Die Gäste aus Oberfranken gingen volles Risiko und nahmen Tobias Rießner, nachdem er gegen den für Daniel Wutz aufgebotenen Michael Grünwald nach 60 Wurf mehr oder weniger chancenlos war, aus der Schusslinie und ersetzten ihn durch Dieter Kestel. Grünwald holte davon gänzlich unbeeindruckt mit 4:0 und 575:505 Holz den ersten Mannschaftspunkt. Ivan Bosko biss sich hingegen an einem über sich hinauswachsenden Michael Carl mit 1:3 und 567:601 Holz die Zähne aus. Beim Zwischenstand von 1:1 führten die Gastgeber mit relativ beruhigenden 36 Kegelpunkten. Im Mitteldurchgang überraschte dann Youngster Michael Maier mit ausgezeichneten 600:518 Holz und verbuchte mit 3:1 gegen Sebastian Krötter den zweiten SC-Mannschaftspunkt. Jiri Vicha hingegen scheint nach seiner langen Verletzungspause noch ein wenig Anlaufprobleme zu haben, bekam mit Patrick Kalb aber wohl auch die schärfste Waffe der Oberfranken vorgesetzt. 2:2 und 568:597, da ging der Mannschaftspunkt wieder an die Gäste. Allerdings lagen die Hausherren jetzt beim Zwischenstand von 2:2 schon 89 Zähler vorne. Dass Patrick Fickenscher und Manuel Kessler in der Lage sein würden gegen Johannes Partheymüller und Peter Zapf den Sack zuzumachen, davon waren die Anhänger des SC felsenfest überzeugt. Fickenscher hielt seinen Kontrahenten von der ersten Kugel an im Schach. Kessler wollte es anscheinend spannend machen und begann mit bescheidenen 127 Holz, um dann aber gegen einen stark agierenden Zapf tatkräftig nachzulegen. Als der merkte, dass Kessler die Zügel anzog, ging dem Burgkunstadter im Schlussdurchgang offensichtlich die Luft aus. Sein Vorsprung schmolz zusammen, und am Ende ging bei 2:2 Satzpunkten und 579:571 Holz auch der Mannschaftspunkt an Kessler. Ein deutlicher Sieg der Heimmannschaft, die einmal mehr bewies, dass dieser SC seine Stärke vor allem aus der Ausgeglichenheit des Teams bezieht.

 

Einzelergebnisse:

Michael Grünwald – Tobias Rießner/Daniel Kestel: (122:121, 152:120, 155:140, 146:124) 575:505 – Satzpunkte: 4:0 – Mannschaftspunkte: 1:0; Ivan Bosko – Michael Carl: (136:158, 142:150, 132:139, 157:154) 567:601 – 1:3 – 1:1; Marco Maier – Sebastian Krötter: (154:113, 135:151, 152:126, 159:128) 600:518 – 3:1 – 2:1; Jiri Vicha – Patrick Kalb: (155:168, 139:133, 144:138, 130:158) 568:597 – 2:2 – 2:2; Patrick Fickenscher – Johanens Partheymüller: (154:147, 143:129, 143:132, 138:142) 578:550 – 3:1 – 3:2; Manuel Kessler – Peter Zapf: (127:145, 146:164, 153:146, 153:116) 579:571 – 2:2 – 4:2;

 

Kegelpunkte: 3467:3342 – Voll: 2303:2246 – Abräumen: 1164:1096 – Fehler: 10:26 –

Satzpunkte: 15:9 – Mannschaftspunkte: 6:2.


Bayernligakegler überzeugen als Mannschaft - Maier Tagesbester

(otr) Der SC Luhe-Wildenau ist seiner Favoritenrolle gerecht geworden und hat mit dem 7:1-Auswärtssieg in Eibach bei 3455:3375 Holz seine Spitzenposition in der Keglerbayernliga untermauert. Youngster Marco Maier lieferte mit 582 Holz innerhalb einer ausgeglichenen Oberwildenauer Mannschaft das Einzelbestergebnis ab.

Getreu dem Motto „never change an winning team“ traten die Oberwildenauer mit der gleichen Formation an, wie beim Auftaktheimsieg gegen Fürth. Zwar fehlte am Ende des Tages ein herausragendes Einzelspitzenergebnis, unter dem Strich machte aber die Ausgeglichenheit des Teams den SC zum Sieger. Die gastgebenden Eibacher wehrten sich tapfer ihrer Haut und erkämpften sich gegen den Gast aus der Oberpfalz in fünf der sechs Spiele nach Satzpunkten jeweils ein 2:2, aber nur Frank Schonert konnte bei 2:2 Satzpunkten mit 589:577 Holz gegen Manuel Kessler über die Kegelpunkt den Mannschaftspunkt für die Gastgeber einfahren. Und das auch nur, weil Kessler nach herausragendem Beginn (168) auf der dritten Bahn mit 117 Holz einen Durchhänger hatte. Was von den Satzpunkten her wie ein ausgeglichenes Spiel aussah, war letztendlich aber eine aus Gästesicht immer kontrollierte Angelegenheit. Nach den Startpaarungen führte der SC mit 28 Zählern. Im Mitteldurchgang bauten Marco Maier an der Seite des Routiniers Jiri Viach den Vorsprung um weitere 42 Zähler auf 70 Holz und 4:0 Mannschaftspunkten aus. Im Finaldurchgang packte Patrick Fickenscher mit 575:550 Holz gegen Holger Fuchs weitere 20 Kegelpunkte drauf und machte damit die zwölf Punkte, die Manuel Kessler an Frank Schonert abgab (577:589) mehr als wett. Am kommenden Wochenende wird sich dann wohl schon die Spreu vom Weizen etwas trennen. Der SC Luhe-Wildenau hat dann im Spitzenspiel das punktgleiche Team von Baur Burkunstadt in Oberwildenau zu Gast.

Einzelergebnisse:
Ulrich Wittenbeck – Daniel (150:134, 123:146, 152:125, 130:174) 555:579 – Satzpunkte: 2:2 – Mannschaftspunkte: 0:1; Sven Cipra – Ivan Bosko: (143:150, 115:140, 159:145, 157:143) 574:578 – 2:2 – 0:2; Julian Luca Stollar – Marco Maier: (127:143, 150:145, 128:144, 156:150) 561:582 – 2:2 – 0:3; Gerald Ringel – Jiri Vicha: (131:133, 142:145, 144:136, 129:153) 546:567 – 1:3 – 0:4; Holger Fuchs – Patrick Fickenscher: (127:148, 147:145, 137:127, 139:152) 2:2 – 0:5; Frank Schonert – Manuel Kessler: (146:168, 140:136, 152:117, 151:156) 589:577 – 2:2 – 1:5;

 

Kegelpunkte: 3375:3455 – Voll: 2190:2274 – Abräumen: 1185:1181 – Fehler: 15:13 – Satzpunkte: 11:13 –  Mannschaftspunkte: 1:7


Bayernligaherren starten souverän - Kessler spielt 600

(otr) Der Saisonstart des SC Luhe-Wildenau ist gelungen. Gegen Viktoria Fürth setzten sich die Oberwildenauer Kegler am Samstag auf heimischer Bahn mit 6:2 durch und fuhren die ersten Bayernligapunkte ein. Die Einzelergebnisse lassen durchaus den Schluss zu, dass sogar noch Luft nach oben bleibt, auch wenn man mit 3428:3321 Kegelpunkten das zweitbeste Heimergebnis überhaupt gespielt hat. Fürth trat auf den Bahnen im „Michael-Höhbauer-Stadion“ die Flucht nach vorne an und setzte die Hausherren anfänglich mächtig unter Druck, holte die ersten beiden Mannschaftspunkte und brachte sich mit 52 Holz in Front (Jens Maier gegen Daniel Wutz 577:548 und Ingo Kammerer gegen Ivan Bosko 594:571). Damit hatten die Gäste aus Mittelfranken aber ihr Pulver auch schon verschossen. Die von dem Rückstand gänzlich unbeeindruckten SC’ler begannen dann konsequent die Begegnung herumzubiegen. Marco Maier punktete bei seinem Bayernligadebüt über die gesamte Distanz gegen Jens Luger mit 3:1 und 566:513 Holz. Neuzugang Jiri Vicha ließ nach überstandener Handverletzung mit ebenfalls 3:1 und 580:562 Holz gegen Benjamin Wölfing sein Potential erkennen. Aus dem anfänglichen Rückstand wurde über die Mittelbahnen einen Heimvorsprung von 19 Zählern, nach Mannschaftspunkten glich man auf 2:2 aus. Patrick Fickenscher und Manuel Kessler machten dann im Schlussdurchgang den Sack endgültig zu. Fickenscher hatte Thomas Wachtler beim 3:1-Sieg (563:547) immer im Griff. Manuel Kessler bestätigte die in ihn gesetzten Erwartungen mit einem glatten 4:0-Sieg über Axel Schrödter, wobei Kessler mit 600:528 Holz die 600er Schallmauer knackte. 6:2 Mannschaftspunkte bei einem Vorsprung von 107 Kegelpunkten, das geht in die richtige Richtung.

 

Einzelergebnisse:

Daniel Wutz – Jens Maier (131:169, 137:148, 127:128, 153:132) 548:577 – Satzpunkte: 1:3 – Mannschaftspunkte: 0:1; Ivan Bosko – Ingo Kammerer (128:145, 141:142, 147:159, 155:148) 571:594 – 1:3 – 0:2; Marco Maier – Jens Luger (128:152, 151:131, 137:108, 150:122) 566:513 – 3:1 – 1:2; Jiri Vicha – Benjamin Wölfing (136:158, 150:143, 153:136, 141:125) 580:562 – 3:1 – 2:2; Patrick Fickenscher – Thomas Wachtler (137:140, 150:149, 140:130, 136:128) 563:547 – 3:1 – 3:2; Manuel Kessler – Axel Schrödter (164:137, 150:121, 144:131, 142:139) 600:528 – 4:0 – 4:1;

 

Kegelpunkte: 3428:3321 – Voll: 2257:2236 – Abräumen: 1171:1085 – Fehler: 19:20 – Satzpunkte: 15:9 –  Mannschaftspunkte: 6:2.


Männer 1 starten Vorbereitung - Marco Maier und Jiri Vicha neu dabei

Bild und Text: Norbert Dietl
Bild und Text: Norbert Dietl

Das seit geraumer Zeit kursierende Gerücht ist bestätigt. Der zuletzt für den Erstbundesligisten SKC Staffelstein kegelnde Jiri Vicha wechselt zum Bayernligisten SC Luhe-Wildenau. Der Oberwildenauer Zweitligaabsteiger hievt zudem nach dem Wechsel von Manuel Klier nach Eschlkam Marco Maier aus dem eigenen Nachwuchs ins Bayernligateam nach oben.

Von Schockstarre konnte man bei dem in den letzten Jahren so erfolgreichen SC Luhe-Wildenau, man war immerhin dreimal in Folge aufgestiegen, nach dem postwendenden Abstieg aus der 2. Keglerbundesliga zwar nicht reden, trotzdem hat es einige Zeit gedauert, bis man wieder in den alten „Kampfmodus“ zurückgefunden hat. Das lag sicher auch zum Teil daran, dass es diesen Abstieg nicht gebraucht hätte. In den Zweitligaspielen gegen Weiden, Liedolsheim, Kaiserslautern oder Erlangen-Bruck wurden leichtfertig Punkte liegen gelassen, die dann am Ende fehlten, um das rettende Ufer zu erreichen. Im Nachhinein betrachtet gelangt man aber auch zur Feststellung, dass nicht nur innerhalb der Mannschaft nicht jeder verinnerlicht hatte, welch großer sportlicher Erfolg mit dem Zweitligaaufstieg errungen wurde und was dieser Erfolg für den Verein eigentlich bedeutete. Unter der Federführung von Michael Grünwald wird nun ein neuer Anlauf genommen. Da er seine eigenen sportlichen Aktivitäten auf die in der Bezirksoberliga spielende 2. Mannschaft konzentrieren möchte, rückt für ihn der Nachwuchskegler Marco Maier ins Bayernligateam. Maier hat das Kegeln im SC von der Pike auf gelernt, wobei er mit dem Juniorenteam des SC in der Bayernliga sogar einen dritten Platz einfuhr. Im Herrenbereich spielte er bislang in der 2. Mannschaft (Bezirksoberliga), hatte aber seinen sportlichen Höhepunkt wohl im Einsatz in der Aufstiegsrunde zu 2. Bundesliga, als er Armin Kuhn vom KV Mutterstadt im entscheidenden Duell auf Distanz hielt und so seinen Beitrag zum Oberwildenauer Aufstieg leistete. Dass Michael Grünwald mit Jiri Vicha für die kommende Saison einen Erstligaspieler nach Oberwildenau holten konnte, zählte zweifelsohne zu einer der spektakulärsten Neuverpflichtungen innerhalb der Bayernliga. Der sympathische Tscheche kam 1991 zu den Keglern der damaligen SpVgg Weiden und war an deren Höhenflug bis in die 1. Bundesliga maßgeblich beteiligt. Nach einem dreijährigen Gastspiel beim SKC Staffelstein kam Vicha für ein Jahr wieder nach Weiden zurück, wechselte dann für zwei Jahre nach Amberg, nachdem Weiden seine 1. Mannschaft aus dem Spielbetrieb abgemeldet hatte. Nach dem Gastspiel an der Vils wurde er von den Oberfranken wieder zurückgeholt und war bis zuletzt eine der tragenden Säulen der dortigen Erstligamannschaft, die mittlerweile hinter Zerbst und Bamberg die „dritte Kraft“ im deutschen Kegelsport ist. Eine persönliche Bestleistung von 685 Kegel sagt alles über die Klasse Vichas. Nicht nur die Tatsache, dass der in Pilsen wohnende Vicha in Oberwildenau für Training und Spiele einen deutlich geringeren Aufwand hat, war für den Wechsel entscheidend. Beim SC trifft er mit Michael Grünwald und Gert Erben auf zwei Mitstreiter aus vergangenen erfolgreichen SpVgg-Zeiten. Mit seinem Landsmann Ivan Bosko, der ebenfalls in Oberwildenau kegelt, tritt Vicha in Tschechien bei Meisterschaften im Tandem an. Der Wohlfühlfaktor ist also sichergestellt. Entsprechend optimistisch geht man beim SC die neue Saison auch an. Ein Platz im oberen Drittel der Tabelle ist fest angepeilt. Für das Bayernligateam werden vom Sportclub Jiri Vicha, Ivan Bosko, Marco Meier, Manuel Kessler Daniel Wutz und Patrick Fickenscher als Stammformation gemeldet, wobei mit Gert Erben und Michael Grünwald für den Fall der Fälle immer noch zwei Routiniers in Lauerstellung liegen. Nach einigen Veränderungen an den Kegelbahnen im „Michael-Höhbauer-Stadion“ konzentriert man sich vorrangig auf das Training und hat bislang nur ein Vorbereitungsspiel (25. August in Erlangen) vereinbart. Am 1. September ist man im DKBC-Pokal im Einsatz.


SC enttäuscht zum Abschluss - Mit schwächstem Ergebnis in die Pause

Der SC Luhe-Wildenau hat sich nach nur einem Jahr wieder aus der 2. Keglerbundesliga verabschiedet. Am letzten Spieltag kassierten die Oberwildenauer im Derby bei Rot-Weiß Hirschau eine 6:2-Niederlage (3441:3292). Hirschau hat sich mit dem Sieg die Vizemeisterschaft in der 2. Bundesliga Nord/Mitte gesichert.

Gegen die Kaoliner wollten sich die Oberwildenau mit einer soliden Leistung aus der Liga verabschieden. Das Vorhaben gelang aber nur zu Beginn. Die Gastgeber zogen dann die Zügel etwas an und der SC ging in der Folgezeit unter. Dabei spielte Hirschau eigentlich mit angezogener Handbremse, denn erstmals in dieser Saison verfehlte man auf eigener Bahn die 3500er Grenze. Mit 3292 Holz spielte der SC Luhe-Wildenau aber auch das schwächste Saisonergebnis.

Gegen schwach startende Rot-Weiße hielt der SC auf den ersten drei Bahnen mit und schien mit dem ungewohnten Spiel über zweimal drei Bahnen durchaus zurechtzukommen. Sechs Holz hinten, sieben Holz vorne und dann nur ein Holz hinten, das sah vielversprechend aus. Dann legten die Hirschauer eine Schippe drauf und erspielten sich mit den letzten Bahnen zur Halbzeit bei 2:1-Mannschaftspunkten einen Vorsprung von 62 Holz. In der zweiten Hälfte der Begegnung brachen beim SC alle Dämme. Manuel Klier hielt gegen Robert Rösch zwar einigermaßen dagegen, musste bei 2:2-Satzpunkten mit 560:579 Holz den Mannschaftspunkt aber an den Hirschauer abgeben. Richtig unter die Räder kamen Gert Erben und der ab dem 61. Schub für ihn eingewechselte Michael Grünwald.

Gegen Patrick Krieger, immerhin die Nummer eins bei den Hausherren, waren die SCler beim 4:0 und 599:529 Holz völlig chancenlos. Einzig Ivan Bosko konnte etwas Ergebniskosmetik betreiben. Gegen Alexander Held rettete Bosko mit 2,5:1,5 und 558:560 Holz den Gästen noch einen Mannschaftspunkt.

 

Einzelergebnisse:

Michael Öttl - Manuel Kessler: (147:136, 135:145, 140:138, 157:123) 579:542 - Satzpunkte: 3:1 - Mannschaftspunkte: 1:0; Daniel Rösch - Patrick Fickenscher: (128:147, 132:130, 123:150, 160:147) 543:574 - 2:2 - 1:1; Bastian Baumer - Daniel Wutz: (144:130, 144:149, 152:119, 143:129) 583:527 - 3:1 - 2:1; Robert Rösch - Manuel Klier: (126:116, 148:152, 164:144, 141:148) 579:560 - 2:2 - 3:1; Patrick Krieger - Gert Erben/Michael Grünwald: (148:132, 152:136, 136:127, 163:134) 599:529 - 4:0 - 4:1; Alexander Held - Ivan Bosko: (152:165, 147:127, 125:134, 134:134) 558:560 - 1,5:2,5 - 4:2;

 

Kegelpunkte: 3441:3292 - Voll: 2304:2186 - Abräumen: 1137:1106 - Fehler: 16:19 - Satzpunkte: 15,5:8,5 - Mannschaftspunkte: 6:2.


SC verspielt mögliches Endspiel - Enttäuschende Leistung besiegelt Abstieg

„Aus der Traum.“ Der SC Luhe-Wildenau kann die urplötzlich vorhandene große Chance auf den Klassenerhalt nicht nutzen und unterliegt nach einer insgesamt bescheidenen Vorstellung dem Tabellenschlusslicht KV Liedolsheim auf eigener Bahn mit 2:6 (3370:3386). Damit muss der SC Luhe-Wildenau nach nur einem Jahr Zweitligazugehörigkeit wieder in die Bayernliga zurück.
Der auswärts noch sieglose Tabellenletzte und als Absteiger bereits feststehende KV Liedolsheim war ohne seinen Spitzenkegler Stefan Seitz angereist. Man kann darüber spekulieren, dass dieser Umstand und die Tatsache, dass der Sportclub das letzte Heimspiel mit neuem Bahnrekord gewonnen hatte, für eine gewisse Überheblichkeit bei den Hausherren sorgte. Aber der Schuss ging nach hinten los. Dass sich Michael Grünwald mit seinem Heimschnitt von 557 Holz an Hermann Leopold mit einem Auswärtsschnitt von 575 Holz die Zähne ausbeißen könnte, war nicht unrealistisch. Der Mannschaftspunkt ging mit 3:1 und 580:541 Holz an den Liedolsheimer. Dass Grünwald ohne Fehlwurf blieb, bleibt ein schwacher Trost. Aber auch den zweiten Mannschaftspunkt verbuchten die Gäste für sich. Ein gesundheitlich angeschlagener Ivan Bosko kam gegen Jan Löffler zwar zu einem 2:2-Unentschieden, musste den Mannschaftspunkt aber mit 569:585 Holz an Löffler abgeben, so dass Liedolsheim völlig überraschend mit 2:0 und 55 Holz vorne lag, Schon im Mitteldurchgang machten die KV’ler dann den Sack zu und schickten den SC in die Bayernliga. Sowohl Patrick Fickenscher als auch Daniel Wutz waren gegen Matthias Michalske und Florian Remiger chancenlos. Beide gaben mit 1:3 und einer Differenz von 25 bzw. 26 Kegelpunkten den Mannschaftspunkt an die Gäste ab. Selbst wenn Manuel Kessler und Manuel Klier ihre Spiele gewinnen würden dabei sogar noch den Rückstand von 106 Holz wettmachen würden, mehr als ein 4:4 wäre für den SC nicht mehr drin gewesen. Und auch bei einem Unentschieden war rein rechnerisch der Klassenerhalt nicht mehr möglich. Somit war es auch völlig uninteressant, dass Hirschau in Lorsch Schützenhilfe leistete und Lorsch II in die Schranken wies. Selbst wenn Lorsch zum Saisonfinale das Auswärtsspiel in Erlangen verlieren sollte, was durchaus realistisch ist, der SC Luhe-Wildenau käme an Lorsch nicht mehr heran. Nachdem der Funke Hoffnung mit der Niederlage gegen Lorsch ausgetreten wurde, war die Enttäuschung bei den Hausherren riesengroß. Es tat sich aber nirgendwo das Loch auf, in das man sich hätte verkriechen können, denn wer in dieser aktuellen Situation noch ernsthaft an den Klassenerhalt glaubt, der muss sich daheim schon anders präsentieren.

Einzelergebnisse:
Michael Grünwald – Hermann Leopold: (129:162, 135:140, 134:141, 143:137) 541:580 –

Satzpunkte: 1:3 – Mannschaftspunkte: 0:1; Ivan Bosko – Jan Löffnler: (145:145, 130:155,  152:152, 14 2:133) 569:585 – 2:2 – 0:2; Patrick Fickenscher – Matthias Michalske: (136:138, 158:156, 138:150, 136:149) 568:593 – 1:3 – 0:3; Daniel Wutz – Florian Remiger: (148:132, 128:158, 133:138, 126:133) 535:561 – 1:3 – 0:4; Manuel Kessler – Sandro Zieger: (152:116, 138:121, 132:144, 148:136) 580:517 – 3:1 – 1:4; Manuel Klier – Lukas Rauch: (159:130, 146:127, 132:146, 140:147) 577:550 – 2:2 – 2:4;

 

Kegelpunkte: 3370:3386 – Voll: 2244:2240 – Abräumen: 1126:1146 – Fehler: 12:27 – Satzpunkte: 10:14 –  Mannschaftspunkte: 2:6


SC ergreift letzten Strohhalm - Schützenhilfe von Hirschau und Erlangen nötig

Mit neuem Bahnrekord gewann der SC Luhe-Wildenau sein Zweitligaspiel gegen den SKC Nibelungen Lorsch II und hofft damit immer noch auf den Klassenerhalt. Überragend einmal mehr Ivan Bosko, der seine persönliche Bestmarke von 641 Holz einstellte und Daniel Wutz, der mit neuer persönlicher Bestleistung (626) im Alleingang einen Vorsprung von 120 Holz herausspielte.

Jetzt, da es vielleicht schon zu spät ist, zeigt der SC Luhe-Wildenau, dass man in der 2. Keglerbundesliga ein durchaus ernstzunehmender Gegner ist. Für die Erstligareserve aus Lorsch, die man schon im Hinspiel überraschenderweise klar besiegt hatte, gab es auch in Oberwildenau nichts zu erben. Die SC’ler agierten gegen die Gäste vom Rhein geschlossen und selbstbewusst und ließen sich auch davon nicht beeindrucken, dass Lorsch mit Ralph Müller und Jurek Osinski zwei Akteure aus dem aktuellen Erstligakader dabeihatten. Kapitän Michael Grünwald fiel die undankbare Aufgabe zu Ralph Müller Paroli bieten zu müssen. Das gelang ihm nur auf der ersten Bahn, als er Müller mit 168 Holz sichtlich beeindruckte, dieses Niveau auf den folgenden drei Bahnen aber nicht halten konnte. Für ihn sprang aber Ivan Bosko in die Bresche, der gegen Daniel Saal einen glatten 3:1-Sieg hinlegte und dabei mit 641:586 Holz seine persönliche Bestleistung einstellte. Damit war nach dem ersten Drittel der Begegnung bei einem 1:1-Zwischenstand und einer Gästeführung von lediglich elf Holz alles offen. Im Mitteldurchgang dann die Vorentscheidung. Patrick Fickenscher machte mit 3:1 und 569:553 Holz für den SC die Türe auf. Daniel Wutz, der einen Sahnetag erwischt hatte, ging dann eindrucksvoll durch diese Tür. Beflügelt von der Tatsache, dass sein Gegner Marinko Ruzic nach der ersten Bahn einbrach und durch Tom Walter ersetzt wurde, der sich aber auch nicht steigern konnte, lief Wutz zur Höchstform auf. Er verbesserte seine bisherige persönliche Bestleistung von 623 auf 626 Holz und knöpfte so den Gästen alleine 120 Holz ab. Damit führte der SC mit 3:1 Punkten und 125 Holz. Zwar hatten die Oberwildenauer in dieser Saison schon mehrfach ähnliche komfortable Situationen verspielt, diesmal gab man sich aber keine Blöße mehr. Manuel Kessler punktete mit 3:1 und 603:561 Holz gegen Stefan Wernz und holte exakt die Kegelpunkte zurück, die Gert Erben, der nach 70 Wurf an Manuel Klier übergab, bei der 1,5:2,5-Niederlage gegen Jurek Osinski (535:577) abgeben musste. Am Ende standen für den SC Luhe-Wildenau 3538 Kegelpunkte an der Anzeigentafel. Damit wurde erstmals auf der Bahn im Michael-Höhbauer-Stadion die Schallmauer 3500 Holz durchbrochen. Was den Klassenerhalt anlangt, so sind die SC’ler jetzt in erster Linie auf die Mithilfe von Rot-Weiß Hirschau angewiesen. Selbst muss man die beiden noch ausstehenden zwei Spiele (daheim gegen Liedolsheim und in Hirschau) gewinnen und darauf hoffen, dass Lorsch (daheim gegen Hirschau und in Erlangen) nicht mehr punktet.

 

Einzelergebnisse:

Michael Grünwald – Ralph Müller: (168:149, 139:152, 132:177, 125:152) 564:630 – Satzpunkte: 1:3 – Mannschaftspunkte: 0:1; Ivan Bosko – Daniel Saal: (164:126, 135:134, 155:158, 187:168) 641:586 – 3:1 – 1:1; Patrick Fickenscher – Patrick Günther: (150:134, 137:134, 143:142, 139:143) 569:553 – 3:1 – 2:1; Daniel Wutz – Marinko Ruzic/Tom Walter. (145:152, 155:114, 158:117, 168:123) 626:506 – 3:1 – 3:1; Manuel Kessler – Stefan Wernz: (160:130, 151:143, 144:156, 148:132) 603:561 – 3:1 – 4:1;Gert Erben/Manuel Klier – Jurek Osinski: (127:152, 137:167, 136:136, 135:122) 535:577 – 1,5:2,5 – 4:2; 

 

Kegelpunkte: 3538:3413 – Voll: 2328:2252 – Abräumen: 1210:1161 – Fehler: 10:31 – Satzpunkte: 14,5:9,5 –  Mannschaftspunkte: 6:2


SC steht sich selbst im Weg - Vermeidbare Niederlage im Derby

Knapp daneben ist auch vorbei. Der SC Luhe-Wildenau unterliegt im Lokalderby beim SCK Gut Holz SpVgg Weiden mit einem Kegelpunkt (!) Differenz und wird wohl den Weg zurück in die Bayernliga antreten müssen. Die Weidener haben sich durch diesen hauchdünnen Sieg für ein weiteres Jahr die Zugehörigkeit zur 2. Keglerbundesliga gesichert.

Das war kein Spiel für schwache Nerven, denn am Ende entschied ein einziger Kegelpunkt zugunsten der gastgebenden Weidener über den Sieg. Dabei schien das Nervenkostüm der Hausherren stärker strapaziert zu sein, als das der Gäste. Manuel Donhauser kriegt erst auf der Schlussbahn die Kurve, wobei das wohl eher an der schwachen Vorstellung des SC’lers Ivan Bosko lag, der nach einer 2:1-Führung seinen Vorsprung nicht ins Ziel retten konnte und mit 128:141 Holz sein Plus bei den Kegelpunkten auch noch verspielte. Und weil Gert Erben an seiner alten Wirkungsstätte nach verhaltenem Start gegen Thomas Immer das Match fest im Griff hatte, führte der SV bei einem Zwischenstand von 1:1 mit 29 Zählern. Im Mitteldurchgang war Dennis Greupner mit 118:148 gegen Manuel Kessler „unterirdisch“ gestartet und konnte in der Folgezeit den verlorenen Boden auch nicht mehr wettmachen. Auf ansehnlichem Niveau duellierten sich im Paralleldurchgang David Junek und Patrick Fickenscher. Was nach einem knappen Ausgang dieses Vergleichs aussah, wurde auf der vierten Bahn eine klare Angelegenheit. Junek punktete insgesamt mit 3:1 und sorgte mit seiner überragenden Schlusbahn (175) dafür, dass der nach wie vor überraschende Vorsprung der Gäste auf zwölf Zähler zusammenschmolz. Die Wimpernschlagentscheidung zugunsten der Hausherren fiel dann im Schlussdurchgang. Hier wurde einmal mehr deutlich, wie wertvoll Thomas Schmidt für die SKC’ler ist. Nach verpatztem Start (126:158) pirschte er sich immer näher an Daniel Wutz heran und drehte mit hervorragenden 165:133 Holz auf Bahn vier das Spiel zu seinen Gunsten. Ausschlaggebend hier das exzellente Abräumergebnis von 70 Kegelpunkten, denen Wutz nur 43 Zähler entgegenzusetzen hatte. Das eigentliche Drama fand aber auf der Parallelbahn statt. Michael Gesierich fand gegen Michael Grünwald einfach nicht den Faden. Dass er mit seinen 164:146 Holz auf der dritten Bahn einen ganz wichtigen Beitrag zum späteren Sieg leisten würde, das ahnte er bei seiner 1:3-Niederlage wohl selbst nicht. Grünwald suchte nach Spielende das berühmte Mauseloch, in das er sich am liebsten verkrochen hätte. Mit 129:128 Holz fuhr er den entscheidenden dritten Mannschaftspunkt ein, so dass es am Ende 3:3 unentschieden stand. Die Entscheidung über den Gesamtsieg fiel über die Kegelpunkte und hier fehlten den Gästen ein Punkt zum Unentschieden oder zwei Punkte zum Sieg. Wo diese liegen geblieben sind, kann dahingestellt bleiben, denn jeder im Team hätte einen oder zwei Punkte mehr holen können. Besonders schlimm aber traf es Grünwald. Bei dessen viertletzten Schub stand noch ein Kegel, den er auch spielte. Da aber Grünwald etwas zu schnell dran war, die Bahn war noch nicht freigegeben, wurde der Schub ungültig gegeben und der eine Kegel nochmals aufgestellt. Grünwald hatte immer noch drei Schub für diesen einen Kegel. „Erst hatte er kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu“, dieser Spruch bewahrheitete sich dann, denn dreimal schob Grünwald an diesem einen Kegel vorbei mit der Folge, dass Weiden bei 3455:3454 zwei weitere Punkte gutgeschrieben bekam und das Spiel für sich entschied. Kaum vorstellbar, dass der SC Luhe-Wildenau die noch ausstehenden drei Spiele gewinnt und die Mitkonkurrenten Lorsch II und Bamberg II alle drei Spiele verlieren, andernfalls geht es postwendend in die Bayernliga zurück.  

 

Einzelergebnisse:

Manuel Donhauser – Ivan Bosko: (136:138, 144:143, 138:142, 141:128) 559:551 – Satzpunkte: 2:2 – Mannschaftspunkte: 1:0; Thomas Immer – Gert Erben: (135:134, 128:146, 141:143, 132:150) 536:573 – 1:3 – 1:1; Dennis Greupner – Manuel Kessler: (118:148, 166:159, 154:141, 142:147) 580:595 – 2:2 – 1:2; David Junek – Patrick Fickenscher: (142:143, 159:155, 146:140, 175:152) 622:590 – 3:1 – 2:2; Thomas Schmidt – Daniel Wutz: (126:158, 152:148, 142:138, 165:133) 585:577 – 3:1 – 3:2; Michael Gesierich – Michael Grünwald: (137:140, 144:153, 164:146, 128:129) 573:568 – 1:3 – 3:3;

 

Kegelpunkte: 3455:3454 – Voll: 2265:2269 – Abräumen: 1190:1185 –  Fehler: 15:17 – Satzpunkte: 12:12 – Mannschaftspunkte: 5:3.

 


SC vergibt Chance auf Punktgewinn gegen Spitzenreiter

Der SC Luhe-Wildenau musste sich wie erwartet dem Tabellenführer Großbardorf beugen und hat jetzt kaum noch realistische Chancen auf den Klassenerhalt. Ob das 2:6 (3400:3452), zweifelsohne ein Achtungserfolg, die Mannschaft für die noch ausstehenden vier Spiele motiviert, bleibt abzuwarten.

Der Spitzenreiter war der erwartet schwere, aber keineswegs unbesiegbare Gegner. Pascal Schneider und Andy Behr schienen die Gastgeber überrennen zu wollen und nahmen das Oberwildenauer Startduo Michael Grünwald und Ivan Bosko gleich 48 Holz ab. Auf den folgenden drei Bahnen hielten Grünwald und Bosko aber recht eindrucksvoll dagegen und übergaben beim Zwischenstand von 1:1-Mannschaftspunkten dem Mittelpaar Manuel Kessler und Manuel Klier nur einen Rückstand von zehn Kegelpunkten.

Kessler startete gegen Marco Schmitt bekanntermaßen verhalten (134:153), schlug auf Bahn zwei mit 151:131 zwar eindrucksvoll zurück, um dann in den beiden nachfolgenden Durchgängen wieder in sein altes Muster zurückzufallen. Nach bescheidenen 546:585-Kegelpunkten bei 1:3-Satzpunkten lagen die Gäste 2:1 vorne. Manuel Klier war im Paralleldurchgang gegen Torsten Frank auf einem sehr guten Weg. Er führte nach den ersten beiden Bahnen mit 2:0 und 22 Kegelpunkten, gab die dann folgenden Durchgänge an Frank ab, so dass bei 2:2-Satzpunkten der Mannschaftspunkt über die erzielten Kegelpunkte vergeben wurde. Hier fehlte den Hausherren das nötige Quäntchen Glück, denn mit 589:590-Holz holte der Großbardorfer den Punkt zur 3:1-Führung, wobei man den bislang knappen Vorsprung nach Kegelpunkten von 10 auf 50 ausbaute. Als im Schlussdurchgang die Oberwildenauer Daniel Wutz und Gert Erben immer näherkamen und nach Kegelpunkten nur noch sieben Zähler hinten lagen, wurde auch der Tabellenführer nervös. Patrick Ortloff wurde gegen Rene Wagner ausgewechselt. Aber just im vierten Durchgang ging den SC-lern die Luft aus. Wutz (127) und Erben (129) gaben nicht nur die gutgemachten 43 Holz, sondern sogar zwei weitere Kegelpunkte ab. Damit ging ein Mannschaftspunkt (Erben gegen Ortloff/Wagner) zwar an die Hausherren, zwei weitere Punkte aus dem Gesamtkegelergebnis wurden aber den Gästen gutgeschrieben.

 

Einzelergebnisse

Michael Grünwald - Pascal Schneider. (125:155, 168:149, 129:123, 141:128) 563:555 - Satzpunkte: 3:1 - Kegelpunkte: 1:0; Ivan Bosko - Andy Behr: (129:147, 156:165, 151:145, 144:141) 580:598 - 2:2 - 1:1; Manuel Kessler - Marco Schmitt: (134:153, 151:131, 135:152, 126:149) 546:585 - 1:3 - 1:2; Manuel Klier - Torsten Frank: (166:148, 144:140, 140:153, 139:149) 589:590 - 2:2 - 1:3; Daniel Wutz - Christian Helmerich: (144:156, 145:138, 141:135 - 127:172) 557:601 - 2:2 - 1:4; Gert Erben - Patrick Ortloff/Rene Wagner: (150:137, 153:139, 133:118, 129:129) 565:523 - 3,5:0,5 - 2:6.

 

Kegelpunkte: 3400:3452 - Voll: 2250:2243 - Abräumen: 1150:1209 - Satzpunkte: 13,5:10,5 - Mannschaftspunkte: 2:6


Schweinfurt mehrere Nummern zu groß - SC nie mit einer Chance

Beim ESV Schweinfurt haben die Zweitliga-Kegler des SC Luhe-Wildenau eine weitere deutliche Niederlage kassiert. Mit 3592:3418-Holz fuhren die Unterfranken einen klaren 7:1-Sieg ein, wodurch die Chancen der Oberwildenauer auf den Klassenerhalt immer geringer werden.

Die ESV-ler machten von der ersten Sekunde an klar, dass sie ihre Erfolgsserie fortsetzen wollten und führten schon nach zwei von zwölf zu spielenden Bahnen mit mehr als 100 Holz. Christian Rennert (620) und Daniel Eberlein (632) waren für Manuel Klier (557) und Patrick Fickenscher (559) eine Nummer zu groß. Die Schweinfurter spielten auf dem erwartet hohen Niveau, ihre Oberwildenauer Gegenspieler kamen über Normalmaß nicht hinaus, so dass die Gastgeber nach dem ersten Drittel mit 7:1-Satz-, 2:0 Mannschafts- und 136 Kegelpunkten erkennen ließen, worauf sich die Gäste an diesem Tag einzustellen hatten. Zwar endeten die Mittelpaarungen nach Satzpunkten jeweils 2:2, bei den Kegelpunkten hielten die Schweinfurter Markus Krug (568) und Andreas Ruhl (590) die SC-ler Manuel Kessler (547) und Michael Grünwald (577) aber immer auf Distanz. Damit gingen zwei weitere Mannschaftspunkte an die Hausherren, die nach Kegelpunkten ihren Vorsprung auf nicht mehr einholbare 170 Zähler ausbauten. Damit war die Begegnung vor den Schlusspaarungen bereits entschieden. Als einziger Gästespieler vermochte sich Ivan Bosko mit hervorragenden 626 Kegelpunkten gegen Manuel Büttner (592) mit 3:1-Satzpunkten durchzusetzen. Da auch Gert Erben nur Mittelmaß erreichte (552), blieb es bei dem von Bosko erkämpften "Ehrenpunkt" für den SC Luhe-Wildenau.

 

Einzelergebnisse:

Christian Rennert - Manuel Klier: (167:144, 167:129, 149:145, 137:139) 620:557 - Satzpunkte: 3:1 - Mannschaftspunkte: 1:0; Daniel Eberlein - Patrick Fickenscher: (154:144, 162:132, 162:141, 154:142) 632:559 - 4:0 - 2:0; Markus Krug - Manuel Kessler: (137:141, 152:130, 145:130, 134:146) 568:547 - 2:2 - 3:0; Andreas Ruhl - Michael Grünwald: (156:127, 147:149, 132:127, 155:174) 590:577 - 2:2 - 4:0; Manuel Büttner - Ivan Bosko: (153:163, 148:145, 129:148, 162:170) 592:626 - 1:3 - 4:1; Erwin Löwenstein - Gert Erben: (147:124, 159:135, 133:150, 151:143) 590:552 - 3:1 - 5:1.

 

Kegelpunkte: 3592:3418 - Voll: 2338:2176 - Abräumen: 1254:1242 - Satzpunkte: 15:9 - Mannschaftspunkte: 7:1


Unentschieden am Grünen Tisch: SC holt Punkt gegen Kaiserslautern

Der SC Luhe-Wildenau hat im Kampf um den Klassenerhalt einen weiteren Punkt gutgemacht. Aufgrund einer Spielleiterentscheidung wurde die 1:7-Niederlage bei der TSG Kaiserslautern wegen eines Regelverstoßes der Pfälzer in ein 4:4-Unentschieden umgewertet.

Ohne eigenes Zutun haben die Kegler des SC Luhe-Wildenau am Montagnachmittag einen weiteren – wenn auch nur kleinen – Schritt in Richtung Klassenerhalt getan. Robert Rammler, der Spielleiter der Keglerbundesligen, hat dem SC Luhe-Wildenau mitgeteilt, dass das Spiel zwischen Kaiserslautern und dem SC Luhe-Wildenau als 4:4-Unentschieden in der Tabelle der 2. Keglerbundeslia gewertet werden wird. Was war passiert? In der DKBC-Sportordnung ist festgelegt, dass nur die Spieler in den Bundesligen und bei Deutschen Meisterschaften eingesetzt werden dürfen, die eine „Anti-Doping-Vereinbarung“ (ADV) mit dem Deutschen-Kegler- und Bowlingbund abgeschlossen haben. Neben dem Spielerpass ist auch diese „ADV“ vom Schiedsrichter zu prüfen. Liegt eine solche Vereinbarung nicht vor, darf der Spieler eingesetzt werden, wenn die Vereinbarung innerhalb von sechs Tagen beim Spielleiter nachgereicht wird. Für Pascal Kappler, der sein Spiel mit 614:552 Holz gegen Manuel Klier gewonnen hatte, lag eine „ADV“ nicht vor und wurde auch nicht innerhalb der in der Sportordnung vorgeschriebenen Frist nachgereicht. Unter Ziffer 3.2 der Sportordnung B ist wörtlich ausgeführt: „Werden die fehlenden Unterlagen nicht nachgereicht, wird das gespielte Ergebnis gestrichen.“ Spielleiter Rammler hat am Montag, das Spiel gegen Kaiserslautern hat am 13. Januar stattgefunden, entsprechend der Sportordnung das Kappler-Ergebnis gestrichen. Dadurch wird das Spiel mit 3418:2982 Holz für den SC Luhe-Wildenau gewertet. Kaiserslautern werden dadurch auch drei Mannschaftspunkte abgezogen, so dass das Spiel nicht 7:1, sondern 4:4 ausgegangen ist und beiden Mannschaften jeweils ein Tabellenpunkt gutgeschrieben wird. Der SC Luhe-Wildenau kommt dadurch auf aktuell sechs Punkte und ist bei noch ausstehenden sechs Spielen nur noch drei Punkte vom rettenden Ufer (8. Tabellenplatz) entfernt. Damit ist der Klassenerhalt zwar noch immer relativ weit weg, die Hoffnung aber ein weiteres Stück größer geworden.


SC bleibt am Leben - Endlich erster Heimsieg

Es geht doch! Am 12. Spieltag gelang dem SC Luhe-Wildenau endlich der erste Heimsieg in dieser Saison. Nach dem 6:2-Erfolg über den Tabellennachbarn Victoria Bamberg II schöpfen die Oberwildenauer im Bezug auf den Klassenerhalt der 2. Kegler-Bundesliga wieder neue Hoffnung. Es war für die SC-Kegler vermutlich die letzte Chance, denn im Falle einer neuerlichen Niederlage wäre der Zug in Richtung Klassenerhalt wohl abgefahren. So aber glimmt in Oberwildenau weiterhin der Funke Hoffnung. Auch wenn der Sieg am Ende nur deshalb so hoch ausgefallen ist, weil der Bamberger Thomas Müller die letzten 30 Schub verletzungsbedingt nicht mehr machen konnte, in dem so wichtigen Spiel zeigten die Hausherren den Gästen aus Oberfranken vom ersten Schub an die Stirn und hätten sicher auch gewonnen, wenn Müller das Spiel zu Ende gespielt hätte.

Ivan Bosko war mit einem sicheren 3:1-Sieg bei 591:545 Holz gegen Sören Wölm gestartet. Gert Erben kam in der Parallel-Begegnung einfach nicht ganz an Dominik Teufel heran, erkämpfte sich aber auf der dritten Bahn dann doch einen knappen Vorsprung von vier Kegel-Punkten. Der unbedingt notwendige Sieg auf Bahn vier gelang im aber nicht. Damit stand vor den Mittelpaarungen ein 1:1-Unentschieden bei einem Vorsprung der Gastgeber von 31 Holz an der Anzeigentafel. Die Vorentscheidung dann im Mitteldurchgang: Patrick Fickenscher reichten 542 Holz, um bei 2:2-Satzpunkten gegen Tobias Rückner (534) den wichtigen zweiten Mannschaftspunkt einzufahren. Manuel Kessler war gegen Bojan Dukic mit 146:142 Holz ansprechend gestartet und zog auf den folgenden drei Bahnen die Zügel sogar noch fest an. 4:0 und ausgezeichnete 617:537 Holz, da war bei einem 3:1-Punktvorsprung und einer Differenz von sage und schreibe 119 Holz bei den Kegel-Punkten der erhoffte Heimsieg schon in greifbarer Nähe. Daniel Wutz und Manuel Klier ließen sich da auch nicht dadurch beeindrucken, dass Sebastian Rüger und Thomas Müller gleich 30 Holz wettmachten. Auf den zweiten Bahnen relativierte sich das auf nur noch weitere zwei Holz, die dann von den beiden SC-Akteuren auf den dritten Bahnen mit 40 Holz aber wieder mehr als wettgemacht wurden. Zwar haute Rüger auf der vierten Bahn nochmals herausragende 175 Holz raus, gewann gegen keineswegs enttäuschenden Wutz mit 3:1 und 623:582 Holz, am Sieg der Hausherren änderte das aber nichts. Damit wurde gleichzeitig zum erst zweiten Mal die 3400er Schallmauer auf eigener Bahn durchbrochen.

 

Einzelergebnisse:

Ivan Bosko - Sören Wölm: (157:141, 141:143, 161:132, 132:129) 591:545 - Satzpunkte: 3:1 - Mannschaftspunkte: 1:0; Gert Erben - Dominik Teufel: (128:135, 149:151, 139:126, 128:147) 544:559 - 1:3 - 1:1; Patrick Fickenscher - Tobias Rückner: (143:141, 128:140, 142:120, 129:133) 542:534 - 2:2 - 2:1; Manuel Kessler - Bojan Dukic: (146:142, 161:139, 158:122, 152:143) 617:537 - 4:0 - 3:1; Daniel Wutz - Sebastian Rüger: (138:143, 144:151, 156:154, 144:175) 582:623 - 1:3 - 3:2; Manuel Klier - Thomas Müller: (142:167, 121:116, 153:115, 133:0) 549:398 - 3:1 - 4:2

 

Kegelpunkte: 3425:3196 - Voll: 2247:2152 - Abräumen: 1178:1044 - Fehler: 15:27 - Satzpunkte: 14:10 - Mannschaftspunkte: 6:2


SC weiter im freien Fall

Für den SC Luhe-Wildenau gab es bei der TSG Kaiserslautern erwartungsgemäß nichts zu erben. Angesichts der 1:7 (3418:3596)-Niederlage und dem überraschenden Auswärtssieg von Lorsch II in Bamberg werden die Chancen der Oberwildenauer Kegler auf den Erhalt der 2. Bundesliga immer geringer.

Obwohl die Gastgeber die zuletzt verletzungsbedingt fehlenden Christian Klaus und Alexander Schöpe wieder dabei hatten, sah es anfänglich aus Sicht der Gäste nicht einmal so schlecht aus. Ivan Bosko hielt gegen Klaus trotz Erkältung einigermaßen mit. Ihm ging dann auf der Schlussbahn jedoch die Luft aus und Klaus machte mit 154:115 Holz den Sack zu. Im Paralleldurchgang glich Manuel Kessler gegen Pascal Nikiel mit 2:2 Satzpunkten, aber 581:571 Holz auf 1:1 aus.

Im Mitteldurchgang machte Florian Wagner mit Daniel Wutz kurzen Prozess. Zwar ging auch dieses Spiel nach Satzpunkten 2:2 aus, aber mit 588:547 Holz war es für den Kaiserslauterer eine klare Angelegenheit. Alexander Schöpe schien gegen einen erstaunlich selbstbewusst agierenden Patrick Fickenscher Probleme zu bekommen. Der SC-ler war mit 163:134 Holz glänzend gestartet. Dann zog Schöpe das Tempo an und nahm Fickenscher die folgenden drei Bahnen glatt ab. Bei einer 3:1-Führung der TSG und einem Vorsprung von 110 Holz waren vor den Schlussbahnen die Messe gelesen. Gert Erben lieferte gegen Sebastian Peter eine durchaus ansprechende Leistung ab, musste sich aber knapp mit 2:2 und 598:592 geschlagen geben. Manuel Klier hatte gegen Pascal Kappler keine Chance, so dass ein deutlicher Heimsieg mit 7:1 Punkten und einem Vorsprung von 178 Holz feststand.

 

Einzelergebnisse

Christian Kraus - Ivan Bosko (145:141, 147:139, 146:168, 154:115) 592:563 - Satzpunkte: 3:1 - Mannschaftspunkte: 1:0; Pascal Nikiel - Manuel Kessler: (154:129, 139:159, 129:150, 149:143) 571:582 - 2:2 - 1:1; Florian Wagner - Daniel Wutz: (155:125, 145:132, 143:144, 145:146) 588:547 - 2:2 - 2:1; Alexander Schöpe - Patrick Fickenscher: (134:163, 158:136, 164:145, 177:139) 633:583 - 3:1 - 3:1; Sebastian Peter - Gert Erben: (131:159, 171:145, 150:137, 146:151) 598:592 - 2:2 - 4:1; Pascal Kappler - Manuel Klier: (162:146, 173:119, 150:151, 129:136) 614:552 - 2:2 - 5:1.

 

Kegelpunkte: 3596:3418: Voll: 2327:2285, Abräumen: 1269:1133 - Fehler: 9:24 - Satzpunkte: 14:10 - Mannschaftspunkte: 7:1.


Erben und Grünwald mit Senioren A im Hablfinale des Bayernpokals

Unter dem Banner des SKV Weiden qualifizierten sich Gert Erben und Michael Grünwald bei den Senioren A für das Halbfinale des Bayernpokals. Beim Endspiel auf Bezirksebene sicherte sich die SKV-Mannschaft mit 2225 KEgeln und 46 Punkten den Sieg. Auf den Bahnen des SKK Raindorf in Runding erspielte Erben 545 Holz und 13 Punkte. Grünwald spielte mit 581 Holz endlich einmal wieder sein eigentliches Niveau und konnte 14 Punkte einfahren. Die weiteren Punkte sicherten Thomas Schmid mit 543 Holz und 10 Punkten und Stefan Schmucker mit 556 Holz und 9 Punkte. Beide starten im normalen Spielbetrieb für GH SpVgg Weiden. Die Qualifikation verpasst haben die Senioren B um Manfred Ziegler. 2081 Holz und 45 Punkte reichten nur zu Platz zwei hinter dem SKV Kehlheim (2079/ 51). Ziegler war mit 553 Holz und 13 Punkten dabei mit Abstand Bester seines Teams. Manfred Thorenz (511/11,5) und horst Wirnitzer (519/11), beide von GH SpVgg Weiden und Detlef Götz (496/9,5) vom GH Pressath waren Zieglers Teamkollegen.


SC scheitert an den eigenen Nerven - Weiter kein Heimsieg

Ohne Zweitliga-Heimsieg in der laufenden Saison geht der SC Luhe-Wildenau in die Weihnachtspause. Gegen einen gewiss nicht übermächtigen FSV Erlangen-Bruck ging es auf eigener Bahn bei der 3:5 (3334:3389)-Niederlage auch leistungsmäßig alles andere als aufwärts.

 

Und dabei begann der Kampf überaus vielversprechend. Dass der SC die Mannschaft umstellte und Manuel Klier mit Ivan Bosko als Anfangspaarung aufbot, erwies sich als taktische Meisterleistung. Beide erfüllten die in sie gesetzten Erwartungen und holten souverän die ersten beiden Mannschaftspunkte. Die 2:0-Führung der Gastgeber war überaus erfreulich. Noch erfreulicher aber war, dass bei den Kegelpunkten ein Vorsprung von sage und schreibe 91 Holz herausgespielt wurde.

 

Die Mittelbahnen brachten allerdings aus heimischer Sicht ein zumindest mittleres Desaster. Die Gästespieler Michael Bucko (589) und Robin Straßberger (588) lieferten eine Leistung ab, wie man sie von Zweitligaspielern erwarten darf. Anders Michael Grünwald und Gert Erben. Die beiden Akteure mit Erstligaerfahrung enttäuschten und gaben alle Satzpunkte ab. Grünwald ließ sich nach 60 Schub und 256 Holz durch den Liga-Debütanten Marco Maier ersetzen, der, ins kalte Wasser geworfen, auch nur noch 254 Holz nachlegen konnte. Der Erlangener Michal Bucko machte mit 510:589 schon fast im Alleingang den Oberwildenauer Vorsprung wett. Und weil auch die 536 Holz von Erben gegen Straßbergers 588 Holz um 52 Zähler zu wenig waren, stand es vor den Schlusspaarungen nach Mannschaftspunkten 2:2. Die Gäste aus Erlangen hatten sich aus einem Rückstand von 91 Holz einen Vorsprung von 40 Holz erarbeitet.

 

Eine ernste Situation, die den Gastgebern aber immer noch einen Funken Hoffnung ließ. Daniel Wutz und Michael Kessler konnte man durchaus zutrauen, das Ruder gegen Heiko Gumbrecht und Lukas Biemüller noch herumzureißen. Nach zwei Bahnen stand es im direkten Vergleich jeweils 1:1, der Vorsprung der Gäste bei den Kegelpunkten war aber auf 26 geschmolzen. Als das SC-Duo aber auf der dritten Bahn nicht weiter an Gumbrecht/Biemüller herankam und sogar weitere 17 Punkte verlor, war das Match zugunsten der Universitätsstädter entschieden.

 

Einzelergebnisse

Manuel Klier - Michael Ilfrich (141:159, 153:142, 148:142, 141:128) 583:571 - Satzpunkte: 3:1 - Mannschaftspunkte: 1:0; Ivan Bosko - Kai-Uwe Bär: (143:138, 146:117, 139:122, 143:115) 571:492 - 4:0 - 2:0; Michael Grünwald/Marco Maier - Michal Bucko: (124:143, 132:160 / 113:138, 141:148) 510:589 - 0:4 - 2:1; Gert Erben - Robin Straßberger: (139:144, 131:152, 129:144, 137:148) 536:588 - 0:4 - 2:2; Daniel Wutz - Heiko Gumbrecht: (157:139, 140:150, 140:148, 134:131) 571:568 - 2:2 - 3:2; Manuel Kessler - Lukas Biemüller: (138:141, 151:142, 138:147, 136:151) 563:581 - 1:3 - 3:3.

 

Kegelpunkte: 3334:3389 - Voll: 2202:2195 - Abräumen: 1132:1194 - Fehler: 17:16 - Satzpunkte: 10:14 - Mannschaftspunkte: 3:5


SC trudelt Abstieg entgegen

Der SC Luhe-Wildenau hat das Siegen verlernt. Im Derby gegen Rot-Weiß Hirschau mussten sich die Oberwildenauer nach einer für Zweitligaverhältnisse eher bescheidenen Gesamtvorstellung mit 2:6 beugen und sind damit in der Hinrunde der 2. Keglerbundesliga ohne Heimsieg geblieben.

Auch wenn die Hoffnung bekanntlich zuletzt stirbt, nach der Derbyniederlage gegen Hirschau fällt es schwer daran zu glauben, dass der SC Luhe-Wildenau die 2. Keglerbundesliga halten wird. Von einem Heimvorteil ist schon lange nicht mehr die Rede, denn während die SC’ler auswärts durchaus annehmbare Leistungen abliefern, auf eigenen Bahnen spielt man jenseits von Gut und Böse. Vor über acht Monaten (11. März 2017 in der Bayernliga gegen Mörslingen) wurde der letzte Punktspielheimsieg eingefahren. Und mit dem Abräumergebnis gegen Hirschau (1064 Holz) hat man dem ganzen noch die Krone aufgesetzt. Man ist auf Regionalliganiveau angelangt, denn so schwach räumte man zuletzt am 8. November 2014 in der Regionalliga gegen Cadolzburg ab (1042 Holz). In das Derby am Samstag gegen Hirschau war man als klarer Außenseiter gegangen und hielt anfänglich sogar recht gut mit. Das lag allerdings nicht an der eigenen Stärke, sondern eher daran, dass auch die Hirschauer an diesem Tag keine Bäume auszureißen schienen. Patrick Fickenscher und Manuel Kessler hielten gegen Jürgen Wenzl und Alexander Held das Spiel offen und übergaben beim Stand von 1:1 an Ivan Bosko und Michael Grünwald nur einen Rückstand von zehn Holz. Bosko läutete mit 161:115 Holz auf der ersten Bahn gegen Daniel Rösch den vermeintlichen Umschwung ein. Michael Grünwald vermochte sich nach schwachem Start gegen Bastian Baumer nicht wirklich zu wehren. Was gemeinsam mit Bosko auf den Bahnen eins und zwei gutgemacht wurde, der SC lag zwischenzeitlich sogar mit zehn Holz vorne, das wurde auf den Bahnen drei und vier wieder hergegeben. Hirschau baute den Vorsprung von zehn auf 36 Holz aus. Daniel Wutz und Manuel Klier hätten schon ein Spitzenergebnis abliefern müssen, wollte man das Spiel auf den Schlussbahnen noch herumreißen. Michael Öttl zog den Hausherren aber schon gleich zu Beginn des Schlussdurchgangs diesen Zahn. Sensationelle 182 Holz setzte er den 138 Holz von Daniel Wutz entgegen. Damit war mittlerweile der Vorsprung der Gäste auf 89 Holz angewachsen. Da staunten selbst die Oberwildenauer, welche Ergebnisse diese Bahn hergibt. Gemeinsam mit Robert Rösch spielte Öttl dann den Sieg sicher nach Hause.


SC unterliegt im Kellerduell

Im Kellerduell der 2. Keglerbundesliga hat der SC Luhe-Wildenau den Kürzeren gezogen. Beim Mitaufsteiger KV Liedolsheim mussten sich die Oberwildenauer nach spannendem Kampf mit 2:6 geschlagen geben und verpassten so die große Gelegenheit den Anschluss an das Tabellenmittelfeld herzustellen.

Das war kein Spiel für schwache Nerven, wobei am Ende mit Liedolsheim wohl die Mannschaft die Nase vorne hatte, die letztendlich den Sieg mehr wollte. Der SC begann recht vielversprechend und führte im ersten Druchgang durch Patrick Fickenscher und Manuel Kessler nach drei von vier Bahnen jeweils mit 2:1 Satz- und 29 Kegelpunkten. Hermann Leopold und Sandro Zieger drehten aber auf den Schlussbahnen das Spiel, holten bei den Satzpunkt und machten dabei zusammen auch noch 33 Kegelpunkte gut. Bei einem 1:1 Zwischenstand und einer Führung der Hausherren von vier Kegelpunkten ging es dann in die Mittelpaarungen. Hier schienen den Gästen aus der Oberpfalz die Felle frühzeitig davon zu schwimmen. Stefan Seitz und Matthias Michalske starteten furios und brachten die heimischen Farben mit weiteren 40 Zählern in Front. Da Gert Erben und Ivan Bosko auf den Bahnen zwei und drei aber gut dagegenhielten, schien man wieder im Spiel zu sein. Aber auch hier zogen die Gastgeber nach den Schlussbahnen auf 3:1 Punkten und 56 Holz davon. Damit war für die Liedolsheimer der erste Saisonsieg schon in greifbarer Nähe, zumal im Auftakt des dritten Durchganges, hier schienen die Hausherren mit Erich Smasal und Florian Remiger ihren „Schwachpunkt“ zu haben, Daniel Wutz zwar gegen Remiger mit 143:121 Holz gewann, Manuel Klier mit unterirdischen 117:133 Holz gegen Smasal aber jenseits von Gut und Böse spielte. Dann zogen die Oberwildenauer aber zur Überraschung der Liedolsheimer die Zügel tüchtig an. 18 und 20 Holz wurden auf den Bahnen zwei und drei gutgemacht, so dass die Hausherren vor der letzten Bahn bei nur noch 12 Holz Vorsprung richtig „Fracksausen“ bekamen. Wutz hatte den Mannschaftspunkt schon sicher, Klier führte mit 2:1 Satz- und 17 Kegelpunkten. Wenn Klier gegen Smasal nicht verliert und der Rückstand von 12 Holz wettgemacht wird – der zweite Saisonsieg war jetzt wieder greifbar nahe. Es sollte aber nicht sein. Dass Wutz 16 Holz abgab war unerheblich, denn Smasal drehte urplötzlich auf, spielte 161 Holz, glich nach Satzpunkten auf 2:2 aus und gewann mit 559:549 Holz. „Spiel, Satz und Sieg“ würde man im Tennis sagen. Für den SC Luhe-Wildenau eine bittere und am Saisonende vielleicht sogar entscheidende Niederlage.

 

Einzelergebnisse:

Hermann Leopold – Patrick Fickenscher: (148:150, 156:147, 145:149, 169:138) 618:584 – Satzpunkte: 2:2 – Mannschaftspunkte: 1:0; Sandro Zieger – Manuel Kessler: (144:150, 121:150, 152:149, 153:151) 570:600 – 2:2 -  1:1; Stefan Seitz – Gert Erben: (160:128, 163:154, 144:150, 145:132) 612:564 – 3:1 – 2:1; Matthias Michalske – Ivan Bosko: (144:136, 142:152, 158:158, 146:140) 590:586 – 2,5:1,5 – 3:1; Erich Smasal – Manuel Klier: (133:117, 134:147, 131:151, 161:134) 559:549 – 2:2 – 4:1; Florian Remiger – Daniel Wutz: (121:143, 138:143, 135:135, 146:130) 540:551 – 1,5:2,5 – 4:2;

 

Kegelpunkte: 3489:3434 – Voll: 2318:2237 – Abräumen: 1171:1197 – Fehler: 20:17 – Satzpunkte: 13:11 –  Mannschaftspunkte: 6:2

 


Endlich der erste Sieg - SC überzeugt in Lorsch

Die Kegler des SC Luhe-Wildenau gewinnen bei den Nibelungen Lorsch II mit 7:1 bei 3412:3238 Kegelpunkten und fahren damit im siebten Spiel der laufenden Zweitligasaison den ersten Sieg ein. Beeindruckend die Tatsache, dass der Sieg bei den Hessen zu keiner Phase der Begegnung in ernsthafter Gefahr war.

Na bitte, es geht doch! Nach sechs vergeblichen Anläufen hat sich der SC Luhe-Wildenau endlich einmal für seine Mühen belohnt. Dabei war die Ausgangssituation exakt die gleiche, wie vor zwei Wochen um Heimspiel gegen den SKC Weiden. 3:1 nach Mannschaftspunkten und 48 Kegelpunkte voraus, so war man auch im Derby in die Schlusspaarungen gegangen. Nur zeigte diesmal das Schlussduo Klier/Wutz keine Schwächen und machte den Sack in eindrucksvoller Art und Weise zu. Zum Auftakt ließ der diesmal für Gert Erben eingesetzte Patrick Fickenscher nichts anbrennen und verbuchte mit 3:1 und 580:543 Holz gegen Daniel Saal den ersten Mannschaftspunkt. Sein Mitstreiter im Anfangspaar Manuel Kessler hadert dagegen mit dem Schicksal, denn er setzte sich nach Kegelpunkten mit 562:545 Holz gegen Manuel Ott durch. Da der Mannschaftspunkt aber vorrangig über die Satzpunkte vergeben wird, ging der zweite Zähler bei 2,5:1,5-Satzpunkten an die Gastgeber, die allerdings schon 54 Holz hinten lagen. Aber auch im Kegelsport werden vermeintliche „Ungerechtigkeiten“ oftmals umgehend ausgeglichen. Während sich Michael Grünwald in einem Match auf Augenhöhe bei 2:2 Satzpunkten mit 539:532 knapp gegen Stefan Wernz durchsetzte, hatte hier Ivan Bosko nun das Glück auf seiner Seite. Er unterlag nämlich Thomas Wesch nach Kegelpunkten mit 553:566, entschied im direkten Vergleich aber drei der vier Bahnen zu seinen Gunsten und verbuchte so den dritten Oberwildenauer Mannschaftspunkt. Würden in exakt gleicher Situation wie gegen Weiden Manuel Klier und Daniel Wutz wieder Nerven zeugen und einen vermeintlich sicheren Sieg wieder aus der Hand geben? Mitnichten, denn Patrick Günther (540:585 gegen Klier) und Marinko Ruzic (512:593 gegen Wutz) hatten bei jeweils 3:1 Satzpunkten für die Oberwildenauer nicht den Hauch einer Chance. Zum dritten Mal in dieser Saison spielten die SC-Kegler über 3400 Holz, natürlich wieder auswärts und haben jetzt drei Punkte Vorsprung vor dem Schlusslicht Liedolsheim und drei Punkte Rückstand auf den rettenden 8. Tabellenplatz. Die Schlachten sind also längst noch nicht alle geschlagen.

 

Einzelergebnisse:

Daniel Saal – Patrick Fickenscher: (139:145, 126:141, 164:142, 114:152) 543:580 – Satzpunkte: 1:3 – Mannschaftspunkte: 0:1;

Manuel Ott – Manuel Kessler: (124:155, 139:127, 147:147, 135:133) 545:562 – 2,5:1,5. 1:1;

Stefan Wernz – Michael Grünwald: (137:131, 138:138, 137:133, 130:137) 532:539 – 2:2 – 1:2;

Thomas Wesch – Ivan Bosko: (134:141, 147:120, 144:146, 141:146) 566:553 – 1:3 – 1:3;

Patrick Günther – Manuel Klier: (137:157, 129:148, 152:139, 122:141) 540:858 – 1:3 – 1:4;

Marinko Ruzic – Daniel Wutz: (124:153, 117:143, 126:153, 145:144) 512:593 – 1:3 – 1:5;

 

Kegelpunkte: 3238:3412 – Voll: 2145:2227 – Abräumen: 1093:1185 – Satzpunkte: 8,5:15,5 –  Mannschaftspunkte: 1:7


SC erfolgreich auf Kreis - und Bezirksebene

Laura Kummer hat bei den Kreismeisterschaften de SKV Weiden dafür gesorgt, dass der Titel in der Altersklasse U14 weiblich in der Familie bleibt. Nachdem sich im letzten Jahr ihre Schwester Celine die Krone als beste U14 Keglerin im Kreis aufgesetzt hat, durfte in diesem Jahr Laura jubeln. Mit 927 Kegeln (467 Vorlauf / 460 Endlauf) verwies sie mit Lea Wirnitzer eine weitere SC-Spielerin auf den zweiten Platz. Lea holte sich mit 916 Kegeln (485 Vorlauf / 431 Endlauf) wie bereits im Vorjahr die Vizemeisterschaft. Beide SC-Spielerinnen waren in ihrer Altersklasse die einzigen,die über 900 Kegel in spielten. Damit unterstrichen die SC-Mädels erneut ihre Ausnahmestellung in dieser Altersklasse im SKV Weiden, die in der letzten Saison von der deutschen Vizemeisterschaft im Team gekrönt wurde.

In der Altersklasse U14 männlich schaffte es zwar kein SCler aufs Podium, mit Nico Hantschel fährt trotzdem ein Schwarz-Roter zur Bezirksmeisterschaft.

Mit Manfred Ziegler war auch ein SC-Akteur am Bezirksmeistertitel der B-Senioren des SKV Weiden beteiligt. Ziegler spielte dabei mit 566 Holz das beste Ergebnis des SKV. Nicht nach Plan lief es dagegen bei den Senioren A. Klaus Rösch (559 Holz), Gert Erben (528 Holz), Rainer Ullmann (527 Holz) und Michael Grünwald (521) erreichten zusammen mit zwei Weidener Teamkollegen nur den vierten Platz. Leider konnten insbesondere die beiden Bundesligaspieler Grünwald und Erben sich nicht aus ihrem Formtief befreien und sich Schwung für den Abstiegskampf in der 2. Liga holen.


SC schwimmen die Felle davon - Auch im Derby 3:5 unterlegen

Die Kegler des SC Luhe-Wildenau haben das Derby gegen den SKC Gut Holz SpVgg Weiden richtig in den Sand gesetzt. Mit 3:5 Mannschaftspunkten nahmen die Gäste trotz des bescheidenen Gesamtergebnisses von 3303:3341 Holz die Punkte mit nach Weiden.

 

Es schien gut zu laufen für den gastgebenden SC, und der angepeilte erste Saisonsieg war greifbar nahe. Dann allerdings wurde den Oberwildenauern zum Ende der Begegnung das Fell richtig über die Ohren gezogen. Das Anfangsduo Ivan Bosko/Michael Grünwald erfüllte die Hoffnungen und brachte das Heimteam mit 2:0 in Führung. Bosko hatte Markus Schanderl immer im Griff (3:1, 581:553). Michael Grünwald hatte gegen Thomas Immer herausragend begonnen (166:127), gab nur die zweite Bahn ab und gewann nach einer etwas glücklichen dritten Bahn mit 3:1 und eigener Saisonbestleistung von 584:529 Holz.

 

Und auch im Mitteldurchgang schien sich der erfolgreich eingeschlagene Weg fortzusetzen: Daniel Wutz punktete bei 2:2 Satzpunkten gegen einen nicht wirklich ins Match kommenden Thomas Schmidt mit 543:522 Holz. Zwar sah Manuel Klier (0:4, 527:573) gegen David Junek kein Land, aber bei einem Zwischenstand von 5:1 und einer SC-Führung von 48 Holz war der erste Saisonsieg nahe. Nachdem Manuel Kessler und Gert Erben ihren ersten Durchgang gegen Stefan Heitzer und Michael Gesierich glatt gewonnen und den Vorsprung der Hausherren auf 83 Holz ausgebaut hatten, glaubten wohl selbst die Gäste nicht mehr an einen Erfolg. Erben entschied die zweite Bahn gegen Michael Gesierich noch mit 132:128 Holz für sich, aber parallel lieferte Kessler gegen Stefan Heitzer mit 118:150 Holz eine indiskutable Vorstellung ab. Schnell waren 28 Holz vom Vorsprung dahin. Kessler verlor auch die dritte Bahn an Heitzer, schien sich mit 144:156 Holz aber wieder gefangen zu haben.

 

Dafür lieferte Gert Erben jetzt mit 114 Holz gegen Gesierich (160) den Aussetzer des Tages. Ganze drei Holz lag der SC vor dem Schlussdurchgang noch in Front. Die Weidener waren zurück im Match und nutzten die Gunst der Stunde. Manuel Kessler (120:137 gegen Stefan Heitzer) und Gert Erben (139:157 gegen Michael Gesierich) waren nicht mehr in der Lage, das sich anbahnende Debakel abzuwenden. Der SKC aus Weiden verdiente sich letztendlich den Sieg, weil er in scheinbar schon aussichtsloser Situation nicht aufsteckte und folgerichtig für sein Bemühen belohnt wurde. In dieser Verfassung dürfte der SC kaum Chancen haben, die 2. Bundesliga zu halten. 3303 Holz waren das bislang schwächste Heim-Ergebnis dieser Saison. Einzelholzzahlen im Bereich um 530 haben mit Zweitliga-Niveau nichts zu tun.

 

Darauf zu hoffen, dass die Nibelungen Lorsch I aus der 1. Liga absteigen, deshalb die Nibelungen II Absteiger aus der 2. Liga sind, und es reichen könnte, wenn man Liedolsheim hinter sich lässt, sollte keine Option sein.

 

Einzelergebnisse:

Ivan Bosko - Markus Schanderl: (157:140, 141:138, 139:128, 144:147) 581:553 - Satzpunkte: 3:1 - Mannschaftspunkte: 1:0; Michael Grünwald - Thomas Immer: (166:127, 136:143, 140:139, 142:130) 584:539 - 3:1 - 2:0; Daniel Wutz - Thomas Schmidt: (132:146, 151:127, 131:135, 129:114) 543:522 - 2:2 - 3:0; Manuel Klier: (137:159, 136:149, 126:128, 128:137) 527:573 - 0:4 - 3:1; Manuel Kessler - Stefan Heitzer: (146:137, 118:150, 144:156, 120:137) 538:580 - 1:3 - 3:2; Gert Erben - Michael Gesierich: (155:129, 132:128, 114:160; 139:157) 540:574 - 2:2 - 3:3;

 

Kegelpunkte: 3303:3341 - Voll: 2162:2223 - Abräumen: 1141:1118 - Satzpunkte: 11:13 - Mannschaftspunkte: 3:5


Bundesligaherren in Großbardorf auf verlorenem Posten

Der SC Luhe-Wildenau war im Auswärtsspiel beim Zweitligatabellenführer TSV Großbardorf erwartungsgemäß chancenlos. Der heimische TSV entschied mit 7:1 Punkten bei 3567:3306 Holz das Spiel gegen den Aufsteiger aus der Oberpfalz klar zu seinen Gunsten.

Den Zweitligakeglern des SC Luhe-Wildenau schwimmen langsam aber sicher die Felle davon. Auch nach der fünften Saisonbegegnung warten die Oberwildenauer noch immer auf den ersten Saisonsieg. Dass der ausgerechnet beim souveränen Tabellenführer in Großbardorf gelingen sollte, daran glaubte man offensichtlich selbst nicht. Die Anfangspaarungen spielten im Rahmen ihrer Möglichkeiten, was gleichbedeutend mit einer 2:0-Führung der Hausherren war. Manuel Klier (557) und Manuel Kessler (587) spielten, was sie derzeit zu spielen in der Lage sind und mussten sich Andy Behr (600) und Pascal Schneider (599) beugen, denn auch die spielten, wozu sie in der Lage sind. Und das ist halt eine Portion mehr.

Schon im Mitteldurchgang war das Spiel dann entschieden. Ein bedauernswerter Michael Grünwald war zwar mit 152:154 Holz gegen Christian Helmerich gestartet. Dann packte der Großbardorfer aber die Keule aus und schrammte am Ende mit 678 (!) Holz um ganze vier Zähler an seiner persönlichen Bestmarke vorbei. Kaum vorstellbare 286 Holz im Abräumen waren "Kegeln von einem anderen Stern". Dass Grünwald da in der Folgezeit die Luft ausging war nicht verwunderlich. Ähnlich schlimm ging es im Paralleldurchgang zu. Ivan Bosko haderte mit seinem lädierten Knie und machte völlig neben der Spur stehend nach 72 Schub Peter Hartwich Platz. Nach entsprechender Anlaufzeit schaffte der zwar noch eine vierte Bahn mit 140 Holz, was aber an der klaren Niederlage gegen Christian Menninger nichts mehr änderte. 4:0 vorne und 250 Holz Vorsprung, da waren alle Messen gelesen.

So blieb es Gert Erben vorbehalten mit einem knappen Sieg über René Wagner den Ehrenpunkt für die Gäste einzufahren, zumal Daniel Wutz seine durchaus vorhandene Chance auf einen Erfolg gegen Torsten Frank nicht nutzen konnte.

 

Einzelergebnisse:

Andy Behr - Manuel Klier: (137:128, 156:153, 152:145, 155:131) 600:557 - Satzpunkte: 4:0 - Mannschaftspunkte: 1:0; Pascal Schneider - Manuel Kessler. (149.138, 146:151, 147:161, 157:137) 599:587 - 2:2 - 2:0; Christian Helmerich - Michael Grünwald: (154:152, 182:139, 175:125, 167:138) 678:554 - 4:0 - 3:0; Christian Menninger - Ivan Bosko/Peter Hartwich: (153:119, 147:125, 134:105, 126:140) 560:489 - 3:1 - 4:0; Renw Agner - Gert Erben: (131:154, 131:119, 150:140, 121:129) 533:542 - 2:2 - 4:1; Torsten Frank - Daniel Wutz: (123:138, 171:148, 158:155, 135:136) 597:577 - 3:1 - 5:1

 

Kegelpunkte: 3567:3306 - Voll: 2256:2176 - Abräumen: 1311:1130 - Satzpunkte: 18:6 - Mannschaftspunkte: 7:1


Bundesligaherren weiter sieglos

Die Kegler des SC Luhe-Wildenau müssen weiter auf ihren ersten Zweitligasieg warten. Der ESV Schweinfurt spielte am Samstag in Oberwildenau mit 3468 Holz einen neuen Bahnrekord und nahm am Ende mit 2:6 die Punkte mit ins Frankenland.

Gewogen und zu leicht befunden, so muss man wohl den Auftritt der heimischen SC-Kegler gegen den ESV Schweinfurt umschreiben. Spätestens seit Samstag wird beim SC Luhe-Wildenau allen klar sein, dass man mit Ergebnissen unter 3400 Holz in dieser Liga keine Punkte einsammeln kann. Im Umkehrschluss bedeutet das aber auch, dass die Mannschaft von ihrem Leistungsvermögen her in den noch ausstehenden 14 Spielen immer an ihre Leistungsgrenze gehen muss, wenn es am Saisonende nicht wieder zurück in die Bayernliga gehen soll. Dabei sah es über weite Strecken der Begegnung aus heimischer Sicht gar nicht mal so schlecht aus. Ivan Bosko hatte zwar gegen Markus Krug den Start verschlafen, so dass es trotz eines 2:2 nach Satzpunkten bei 568:584 Holz nicht zum Mannschaftspunktgewinn reichte. Den Ausgleichspunkt holte aber überraschenderweise Gert Erben, der die bis dato Nummer 1 der Top-Ten-Liste Christian Rennert nicht nur herausforderte, sondern mit einem fulminanten Schlussspurt ein 2:2 abtrotzte und mit 609:596 Holz sogar in die Schranken wies. So ging es beim Zwischenstand von 1:1 und einer Gästeführung von lediglich drei Holz in die Mittelpaarungen. Und für diesen Spielabschnitt hatte man sich eigentlich etwas mehr ausgerechnet. Während sich Michael Grünwald mit 4:0 und 556:525 problemlos gegen Daniel Eberlein durchsetzen konnte, blieb Manuel Kessler einmal mehr hinter seinen Möglichkeiten zurück, unterlag Andreas Ruhl mit 0,5:3,5 bei 549:590 Holz. Bei einem weiterhin unentschiedenen Stand (2:2) und einer Gästeführung mit lediglich 13 Holz war für die Hausherren noch immer alles drin. Im Schlussdurchgang sorgten dann aber Manuel Büttner und Holger Hubert für klare Verhältnisse. Beide gewannen ihre Spiele gegen Daniel Wutz und Manuel Klier mit 3:1, wobei vor allem Hubert mit einer 171er Bahn Manuel Klier vorentscheidende 30 Holz abnahm und so letztendlich für einen mit 82 Holz Vorsprung doch deutlichen Gästesieg sorgte. Während Schweinfurt mit diesem Sieg sein Punktekonto auf 4:4 ausgleichen und sich ins Tabellenmittelfeld absetzen konnte, liegt der SC jetzt gemeinsam mit dem Mitaufsteiger Liedolsheim am Tabellenende.

 

Einzelergebnisse:

Ivan Bosko – Markus Krug: (135:153, 142:153, 141:135, 150:143) 568:584 – Satzpunkte: 2:2 – Mannschaftspunkte: 0:1; Gert Erben – Christian Rennert: (140:144, 155:143, 150:165, 164:144) 906:596 – 2:2 – 1:1; Manuel Kessler – Andreas Ruhl: (123:137, 138:138, 140:147, 148:168) 549:590 – 0,5:3,5 – 1:2; Michael Grünwald – Daniel Eberlein: (138.131, 132:131, 147:139, 139:124) 556:525 – 4:0 – 2:2; Daniel Wutz – Manuel Güttner: (132:138, 135:145, 141:149, 138:137) 546:569 – 1:3 – 2:3; Manuel Klier – Holger Hubert: (145:148, 141:171, 136:150, 136:135) 558:604 – 1:3 – 2:4;

 

Kegelpunkte: 3386:3468 – Voll: 2261:2269 – Abräumen: 1125:1199 – Satzpunkte: 10,5:13,5 –  Mannschaftspunkte: 2:6 


SC verpasst Pokalsensation

Der SC Luhe-Wildenau unterliegt dem Bundesligisten KRC Kipfenberg auf eigener Bahn mit 2:6 (3368:3453) Mannschaftspunkten und scheidet damit bereits in der 2. Runde des DKBC-Pokals aus. Machtwinner für die Gäste war Neuzugang Michael Niefnecker, der mit 624 Holz Tagesbestleistung spielte und so den Kipfenberger Vorsprung von 85 Holz mehr oder weniger im Alleingang holte.

Der Traum vom DKBC-Pokal war für den SC Luhe-Wildenau zwar kurz, mit der Leistung gegen den Erstbundesligisten KRC Kipfenberg braucht man sich aber nicht zu verstecken. Dabei sah es anfänglich sogar recht vielversprechend aus, denn sowohl Ivan Bosko als auch Michael Grünwald lagen nach zwei Bahnen in den Anfangspaarungen sogar vorne. Auf den Bahnen drei und vier zog dann Patrick Scholler gegen Bosko die Zügel etwas an. Dietmar Brosi zwang parallel dazu den anfänglich auf Augenhöhe agierenden Michael Grünwald in die Knie, so dass es bei einem 1:1-Unentschieden mit einer Gästeführung von zwölf Holz in den Mitteldurchgang ging. Hier leitete dann der Kipfenberger Neuzugang Michael Niefnecker die Entscheidung ein. Gegen einen mit 563 Holz keineswegs enttäuschenden Manfred Ziegler holte Niefnecker mit 624 Holz nicht nur den Mannschaftspunkt, sondern den vermutlich vorentscheidenden Vorsprung von 61 Holz. Im Paralleldurchgang fand Manuel Kessler einfach nicht den Faden und konnte sich bei 1:3 Satzpunkten und 540:560 Holz nicht wie eigentlich erhofft gegen Fabian Lange durchsetzen. Bei einem Vorsprung von jetzt 93 Holz waren den Oberwildenauern die Felle eigentlich schon davongeschwommen. Zwar holte Patrick Fickenscher gegen den U23-Nationalspieler Andreas Bayer den zweiten Mannschaftspunkt für die Hausherren, aber Manuel Klier biss sich mit 563:583 Holz an Michael Schobert die Zähne aus. Das Ausscheiden aus dem Pokalwettbewerb können die Oberwildenauer verschmerzen. Das Hauptaugenmerk ist ohnehin auf das nächste Heimspiel in der 2. Bundesliga am kommenden Wochenende gegen Schweinfurt gerichtet. Bei dem einen oder anderen SC-Akteur ist sicher noch Luft nach oben drin; mit seinen 563 Holz hat Routinier Manfred Ziegler aber auch für Konkurrenz im eigenen Haus gesorgt.

 

Einzelergebnisse:

Ivan Bosko – Patrick Scholler: (148:124, 156:137, 149:151, 132:143) 585:555 – Satzpunkte: 2:2 – Mannschaftspunkte: 1:0; Michael Grünwald – Dietmar Brosi: (147:145, 143:130, 122:151, 139:167) 551:593 – 2:2 – 1:1; Manfred Ziegler – Michael Niefnecker: (137:166, 139:160, 135:146, 152:152) 563:624 – 0,5:3,5 – 1:2; Manuel Kessler – Fabian Lange: (139:142, 132:129, 140:148, 129:141) 540:560 – 1:3 – 1:3; Manuel Klier – Michael Schobert: (133:143, 132:153, 147:135, 151:152) 563:583 – 1:3 – 1:4; Patrick Fickenscher – Andreas Bayer: (149:123, 136:145, 141:131, 140:139) 566:538 – 3:1 – 2:4;

 

Kegelpunkte: 3368:33453 – Voll: 2202:2228 – Abräumen: 1166:1225 – Satzpunkte: 9,5:14,5 –  Mannschaftspunkte: 2:6


SC schlägt sich achtbar gegen Favoriten aus Bamberg

Der SC Luhe-Wildenau muss weiter auf den ersten Zweitligasieg warten. Beim Vorjahresvizemeister und Mitfavoriten um den Meistertitel Victoria Bamberg II hatte der Oberwildenauer Aufsteiger am Samstag mit 5:3 (3519:3413) keine wirkliche Siegchance.
Diese Niederlage wirft den SC Luhe-Wildenau nicht aus der Bahn. Gegen eine stark aufgestellte Bamberger Bundesligareserve ist die 3:5-Niederlage durchaus als Achtungserfolg zu verbuchen. In Bamberg, wo man vor wenigen Monaten mit dem Sieg in der Aufstiegsrunde den größten Erfolg in der Vereinsgeschichte verbuchte, spielten die Oberwildenauer Kegler mit 3413 Holz nahe an die damals gezeigten Leistungen (3456 und 3431 Holz) heran, hatte damit aber gegen die 3519 Holz spielenden Gastgeber keine reelle Chance. Im ungewohnten Spiel über sechs Bahnen waren die Gäste aus der Oberpfalz zur Halbzeit bei einer Bamberger Führung (+130) bereits vorzeitig so gut wie geschlagen. In der zweiten Hälfte der Begegnung kamen die SC-ler zwar etwas auf, es reichte aber nicht zur Wende. Bei einem Gesamtendstand von 3:3-Punkten kassierten die Hausherren angesichts des Vorsprungs von 106 Kegelpunkten zwei weitere Zähler und gingen so mit 5:3 als Sieger aus der Bahn. Nachdem am kommenden Samstag die SC-Kegler im DKBC-Pokal auf eigener Bahn gegen den Erstligisten KRC Kipfenberg im Einsatz sind, ruhen die Hoffnungen für den ersten Zweitligasieg auf dem Heimspiel in zwei Wochen gegen Schweinfurt.

Einzelergebnisse
Tobias Rückner - Ivan Bosko: (168:159, 142:149, 150:141, 133:159) 593:608 - Satzpunkte: 2:2 - Mannschaftspunkte: 0:1; Dominik Teufel - Patrick Fickenscher: (165:135, 140:125, 165:130, 150:136) 620:526 - 4:0 - 1:1; Sebastian Rüger - Michael Grünwald: (141:135, 159:145, 151:137, 138:121) 589:538 - 4:0 - 2:1; Christopher Wittke - Daniel Wutz: (152:136, 164:136, 152:149, 162:131) 630:552 - 4:0 - 3:1; Florian Seiler/Werner Fritzmann - Manuel Kessler: (138:152, 129:151, 119:144, 142:137) 528:584 - 1:3 - 3:2; Andre Roos - Manuel Klier: (140:145, 151:152, 118:149, 150:159) 559:605 - 0:4 - 3:3.

 

Kegelpunkte: 3519:3413 - Voll: 2300:2248 - Abräumen: 1219:1165 - Satzpunkte: 15:9 - Mannschaftspunkte: 5:3


SC nach starkem Beginn nur Unentschieden

Mit einem mageren 4:4-Unentschieden musste sich der SC Luhe-Wildenau bei seiner Heimpremiere in der 2. Keglerbundesliga zufriedengeben. Gegen die TSG Kaiserslautern rette man mit 3384:3382 Holz am Ende zwei Kegelpunkte ins Ziel und schrammte so um Haaresbreite an einer Niederlage vorbei. 

Gab es bei den Keglern des SC Luhe-Wildenau vor Wochenfrist bei der unglücklichen Auswärtsniederlage in Erlangen schon lange Gesichter, nach dem 4:4-Heimunentschieden gegen die TSG Kaiserslautern war die Stimmung endgültig auf dem Tiefpunkt angelangt. Die gastgebenden SC-Kegler legten los wie die Feuerwehr und führten nach furiosem Auftakt und 2:0-Mannschaftspunkten mit sage und schreibe 136 Holz. Mit neuer persönlicher Bestleistung brachte Iva Bosko die heimischen Farben in die Spur. Gert Erben schien ihm nachzueifern, konnte die 162 Holz von Bahn 1 aber in den folgenden drei Durchgängen aber nicht bestätigen. Trotzdem brachte er ebenfalls 4 Satzpunkte und 576 Holz ins Ziel. Der satte Vorsprung von 136 Holz, den beide der Mittelpaarung Michael Grünwald und Manuel Kessler mit auf den Weg gaben, erwies sich aber eher als kontraproduktiv, denn sowohl Grünwald als auch Kessler spielten weit unter ihren Möglichkeiten. Grünwald ließ sich nach 90 Schub auswechseln. Patrick Fickenscher konnte in nur einem Durchgang das Spiel aber nicht mehr entscheidend beeinflussen. Aber auch Manuel Kessler, der zuletzt in Erlangen mit 626 Holz geglänzt hatte, ließ nur auf Bahn zwei mit 152 Holz sein wirkliches Können aufblitzen und bracht auf Bahn vier mit 117 Holz total ein. Vor dem Schlussdurchgang führten die Gastgeber bei 2:2 Mannschaftspunkten aber immer noch mit relativ beruhigenden 84 Holz. Aber auch hier ließen die Gastgeber jegliche Konstanz vermissen. Daniel Wutz ging mit 163, 126, 160 und 132 Holz von Bahn zu Bahn durch Höhen und Tiefen und verlor knapp gegen Sebastian Peter mit 581:587 Holz. Hier wäre der dritte Mannschaftspunkt durchaus drin gewesen. Völlig von der Rolle präsentierte sich Manuel Klier, der von der Leistung seines Kaiserslauterer Gegners Alexander Schöpe (602) sichtlich beeindruckt mit 526 Holz chancenlos war. Dass es bei dann 2:4-Mannschaftspunkten doch noch zum Unentschieden reichte war dem Umstand geschuldet, dass von den anfänglich 136 Kegelpunkten in der Gesamtabrechnung mit 3384:3382 wenigstens noch zwei ins Ziel gerettet wurden. 

 

Einzelergebnisse: 

Ivan Bosko – Pascal Nikiel: (157:154, 161:132, 165:131, 158:133) 641:550 – Satzpunkte: 4:0 – Mannschaftspunkte: 1:0; Gert Erben – Florian Wagner: (162:150, 152:135, 135:126, 127:120) 576:531 – 4:0 – 2:0; Michael Grünwald/Patrick Fickenscher – Andreas Nikiel: (128:136, 127:147, 132:136, 140:140) 527:559 – 0,5:3,5 – 2:1; Manuel Kessler – Andreas Wagner: (134:144, 152:118, 130:165, 132:155) 533:553 – 1:3 – 2:2; Daniel Wutz – Sebastian Peter: (163:139, 126:140, 160:153, 132:155) 581:587 – 2:2 – 2:3; Manuel Klier – Alexander Schöpe: (134:151, 113:169, 133:147, 146:135) 526:602 – 1:3 – 2:4; 

 

Kegelpunkte: 3384:3382 – Voll: 2211:2211 – Abräumen: 1173:1171 – Satzpunkte: 12,5:11,5 –  Mannschaftspunkte: 4:4

 

Quelle: Norbert Dietl, Onetz, 24.09.2017


Zweitligakegler zahlen Lehrgeld

Der SC Luhe-Wildenau startet mit einer unglücklichen 2:6 (3477:3485)-Niederlage in die 2. Kegler-Bundesliga. Beim Erstligaabsteiger FSV Erlangen-Bruck wäre durchaus etwas zu holen gewesen.

Diese Auftaktniederlage muss der Liganeuling SC Luhe-Wildenau unter der Rubrik "Lehrgeld bezahlt" verbuchen. Die Rechnung des gastgebenden Bundesligaabsteigers ging am Ende mit viel Glück voll auf.

Das "Tschechen-Duo" Michal Bucko und Zdenek Kovac erfüllte in Reihen der Heimmannschaft teilweise die in sie gesetzten Hoffnungen. Zumindest Bucko nahm seinem für den SC startenden Landsmann Ivan Bosko mit sehr guten 609 Holz den Mannschaftspunkt ab und legte gemeinsam mit Jürgen Hummel den Grundstein für den späteren Sieg. Mit Hummel kramten die Gastgeber völlig überraschend einen ihrer Altmeister hervor. Der spielte mit 625 Holz gleich eine neue persönliche Bestleistung und bescherte seinem SC-Gegner Gert Erben eine ganz bittere Stunde. 4:0 nach Satz- und 625:548 nach Kegelpunkten, das tat weh und brachte die Hausherren mit 2:0 und 99 Holz Vorsprung in Front.

Nach dem Mitteldurchgang war alles mehr oder weniger wieder offen. Manuel Kessler spielte herausragende 626 Holz und ließ Zdenek Kovac nicht den Hauch einer Chance. Die Parallelbegegnung zwischen Heiko Gumbrecht und Michael Grünwald schien sich zunächst zu einer klaren Angelegenheit für den Erlangener zu entwickeln. Auf der dritten Bahn schaffte Grünwald den Anschluss zum 2:1, konnte auf der Schlussbahn dem Spiel aber nicht mehr die entscheidende Wendung geben. Erlangen führte so bei 14 Holz Vorsprung nach Kegelpunkten mit 3:1, so dass das Spiel längst noch nicht entschieden war.

Die große Chance auf wenigstens ein Unentschieden ließen die SC-Kegler aber ungenutzt. Daniel Wutz blieb an Michael Ilfrich immer dran, konnte aber den nötigen Mannschaftspunkt nicht einfahren. Und obwohl Manuel Klier gegen Lukas Biemüller eine klasse Vorstellung ablieferte und einen weiteren Mannschaftspunkt einfuhr, reichte es insgesamt wegen acht Holz - wo immer die auch liegen geblieben sind - nicht zum 4:4-Unentschieden. Dass die Oberwildenauer Gäste beim Abräumen um 37 Holz sogar besser waren, unterstreicht einmal mehr, wie nah man zumindest an einem Teilerfolg dran war.

 

Einzelergebnisse

Jürgen Hummel - Gert Erben: (151:130, 165:145, 166:140, 143:133) 625:548 - Satzpunkte: 4:0 - Mannschaftspunkte: 1:0; Michal Bucko - Ivan Bosko: (138:159, 147:138, 160:140, 164:150) 609:587 - 3:1 - 2:0; Zdenek Kovac - Manuel Kessler: (152:149, 123:161, 123:154, 136:162) 534:626 - 1:3 - 2:1; Heiko Gumbrecht - Michael Grünwald: (159:150, 140:129, 132:156, 142:131) 573:566 - 3:1 - 3:1; Michael Ilfrich - Daniel Wutz: (135:133, 143:134, 126:154, 152:130) 556:551 - 3:1 - 4:1; Lukas Biemüller - Manuel Klier: (141:177, 137:133, 143:144, 167:145) 588:599 - 2:2 - 4:2

 

Kegelpunkte: 3485:3477 - Voll: 2277:2232 - Abräumen: 1208:1245 - Satzpunkte: 16:8 - Mannschaftspunkte: 6:2

 

Quelle: Norbert Dietl, Onetz, 17.09.2017


Zweitligakegler mit misslungener Generalprobe

(otr) Im letzten Vorbereitungsspiel vor Saisonbeginn musste sich der Kegel-Zweitbundesligist SC Luhe-Wildenau beim Landesligisten 1. SKC Floß mit einem unter dem Strich sogar glücklichen 4:4 (3293:3294) zufriedengeben. Am Ende fehlte den Gastgebern ein einziger

Kegelpunkt, um als Sieger die Bahn zu verlassen. Mit dem Sieg über Fabian Volkmer sorgte Gert Erben in der Anfangspaarung – Ivan Bosko musste sich Bernd Volkmer knapp geschlagen geben – für einen unentschiedenen Zwischenstand. Im Mitteldurchgang baute der gastgebende Landesligist den Rückstand bei den Kegelpunkten auf 53 Holz ab, zog nach Mannschaftspunkten

aber auf 3:1 davon. Entschieden wurde die Begegnung im Schlussdurchgang. Ein überragend agierender Horst Dilling zeigte Manuel Klier mit 4:0-Satzpunkten und 603:504 Holz deutlich die Grenzen auf. Dass es am Ende aber doch nur zu einem Unentschieden reichte,

dafür sorgte Patrick Fickenscher. Er holte gegen Martin Volkmer mit 3:1-Satzpunkten nicht nur einen weiteren Mannschaftspunkt zum 4:2-Zwischenstand, sondern rettete mit 579:532 Holz – zuvor hatte Horst Dilling gegen Manuel Klier 99 Zähler gutgemacht – ein Holz ins Ziel. Damit sprang für den Zweitligisten wenigstens noch ein Unentschieden heraus. Zum Saisonstart am kommenden Wochenende in Erlangen sollte man das Glück aber nicht noch einmal herausfordern.

 

Einzelergebnisse

Bernd Volkmer – Ivan Bosko: (157:135, 136:143, 132:149, 145:133) 570:560 – Satzpunkte: 2:2 -Mannschaftspunkte: 1:0; Fabian Volkmer – Gert Erben: (112:142, 128:139, 146:123, 98:156) 484:560 – 1:3 – 1:1; Robert Rosenkranz – Michael Grünwald: (139:124, 132:134, 152:150, 131:142) 554:550 – 2:2 – 2:1; Andreas Stahl – Manuel Kessler: (128:132, 132:145, 146:132, 144:132) 550:541 – 2:2 – 3:1; Horst Dilling – Manuel Klier: (156:117, 150:124, 161:143, 136:120)

603:504 – 4:0 – 4:1; Martin Volkmer – Patrick Fickenscher: (130:152, 125:151, 141:133, 136:143) 532:579 – 1:3 – 2:4

 

Kegelpunkte: 3293:3294 – Voll: 2141:2191 – Abräumen: 1152:1102 – Satzpunkte: 12:12 – Mannschaftspunkte: 4:4.

 

Quelle: Norbert Dietl, Onetz, 12.09.2017


Erfolge bei Naabtalpokal und Bayerischer Tandemmeisterschaft

Das vergangene Wochenende gestaltete sich für die Kegelabteilung des SC Luhe-Wildenau sehr erfolgreich. Beim in diesem Jahr vom SKK Pirk ausgerichteten Naabtalpokal siegten die schwarz-roten mit 2003 Holz vor dem Gastgeber aus Pirk (1981 Holz), GH Wernberg / Pfreimd (1931 Holz) und AN Mantel (1921 Holz). 

Ebenfalls erfolgreich war Melanie Rauch bei den Bayerischen Tandemmeisterschaften der Frauen. Gemeinsam mit ihrer Partnerin Tanja Seifert vom SKK Poing belegte sie den Bronzerang.

Wir gratulieren allen Keglern herzlich zu ihren Erfolgen und wünschen ihnen einen erfolgreichen Start in die Mannschaftsrunde.


Sieg im Test gegen ASV Neumarkt

Die Kegler des SC Luhe-Wildenau sind für die 2. Bundesliga bestens gerüstet: In einem Testspiel besiegten sie am Wochenende Gegen den in der 2. Bundesliga Süd/West als Titelfavoriten gehandelten ASV Neumarkt mit 6:2 ((3401:3352) und lieferten dabei eine ansehnliche Leistung ab. Manuel Kessler spielte mit 619 Holz die Tagesbestleistung.

 

Ohne den erkrankten Daniel Wutz und den bei den bayerischen Tandemmeisterschaften gestarteten Gert Erben nutzten die SC-Kegler den Heimvorteil relativ problemlos aus. Patrick Fickenscher musste sich dem Ex-Straubinger Erstligakegler Jens Weinmann knapp beugen (2:2 bei 546:558 Holz). Dafür überzeugte Ivan Bosko mit 601:562 gegen den weiteren Neumarkter Neuzugang aus Bamberg, Manuel Bachmeier, und glich mit 3:1 nach Mannschaftspunkten wieder aus. Glänzend war die Vorstellung der SC-Mittelpaarung: Michael Grünwald glänzte mit 600 Holz, Manuel Kessler erfüllte mit der Tagesbestleistung von 619 Holz die in ihn gesetzten Erwartungen vollauf. Der ins kalte Wasser geworfene Manuel Ottorepetz zeigte nach überzeugenden Trainingsleistungen im Wettkampf Nerven und sah bei 0:4 Satzpunkten und 489:559 Holz gegen Daniel Süß kein Land. Manuel Klier lieferte sich mit Dominik Danzl einen Kampf auf Augenhöhe. Am Ende fuhr Klier mit zwei Holz Vorsprung den vierten Mannschaftspunkt ein. Die insgesamt sehr gute Mannschaftsleistung von 3401 Holz bescherte den Hausherren zwei weitere Mannschaftspunkte, so dass der Sieg mit 6:2 letztendlich recht deutlich ausfiel.

 

Einzelergebnisse

Patrick Fickenscher - Jens Weinmann: (143:137, 143:138, 136:152, 124:131) 546:558 - Satzpunkte: 2:2 - Mannschaftspunkte: 0:1; Ivan Bosko - Manuel Bachmeier: (146:152, 145:128, 167:141, 143:141) 601:562 - 3:1 - 1:1; Michael Grünwald - Stephan Drexler: (153:140, 157:148, 140:159, 150:147) 600:594 - 3:1 - 2:1; Manuel Kessler - Bernd Kölbl: (147:139, 161:133, 156:130, 155:133) 619:535 - 4:0 - 3:1; Manuel Ottorepetz - Daiel Süss: (128:131, 125:133, 108:139, 128:156) 489:559 - 0:4 - 3:2; Manuel Klier - Dominik Danzl : (133:127, 141:144, 146:140, 126:133) 546:544 - 2:2 - 4:2

 

Kegelpunkte: 3401:3352 - Voll: 2295:2266 - Abräumen: 1106:1086 - Satzpunkte: 14:10 - Mannschaftspunkte: 6:2.

 

Quelle: Norbert Dietl, Onetz, 05.09.2017


Kegler noch nicht in Form - Glücklicher Sieg gegen Bezirksoberligisten

Auch bei den Keglern des SC Luhe-Wildenau wachsen die Bäume nicht in den Himmel. Der Zweitliga-Aufsteiger gewann zwar erwartungsgemäß sein Vorbereitungsspiel beim SKK Wilmering mit 5,5:2,5 (3296:3294), überzeugend war die Leistung gegen einen Bezirksoberligisten aber nicht.

In dem während eines Trainingslagers durchgeführten Vorbereitungsspiel wurden die SC-Kegler auf den harten Boden der Tatsachen zurückgeholt. Bis zum Schluss schrammten die Oberwildenauer am Rande einer Niederlage entlang. Willmering startete ohne Respekt vor dem höherklassigen Gegner und führte nach den Anfangspaarungen mit 1,5:0,5 Mannschaftspunkten, nach Kegelpunkten lag man 16 Holz vorne. Vor allem Gert Erben fand mit schwachen 523 Holz gegen Manuel Bartmann überhaupt nicht ins Spiel. Michael Grünwald teilte sich mit 573:573 Holz und 2:2-Satzpunkten mit Christian Kerschner den Mannschaftspunkt.

Im Mitteldurchgang das gleiche Bild: Manuel Klier gab bei 3:1-Satzpunkten und 548:548 Holz an Franz-Xaver Weiß den Mannschaftspunkt ab. Manuel Kessler gewann mit 570:570 Holz, aber 3:1-Satzpunkten den Mannschaftspunkt gegen Thomas Vogl. Mit unverändert 16 Holz Vorsprung für die Gastgeber ging es in die Schlusspaarungen. Daniel Wutz lieferte sich mit Michael Vogl ein heißes Match und holte dank 561:544 Holz bei 2:2-Satzpunkten den Mannschaftspunkt. Spannend machte es Ivan Bosko, der mit 521:520 gegen Thorsten Pickelmann gewann und bei 3:1-Satzpunkten einen weiteren Mannschaftspunkt einfuhr. Und weil der SC in der Gesamtabrechnung zwei Holz mehr auf dem Konto hatte, ging er doch noch als Sieger aus der Bahn. Dem tüchtigen Bezirksoberligisten fehlten drei Leistungspunkte und die Sensation wäre perfekt gewesen.

 

Einzelergebnisse:

Manuel Bartmann - Gert Erben: 539:523 - Satzpunkte: 2:2 - Mannschaftspunkte: 1:0; Christian Kerscher - Michael Grünwald: 573:573 - 2:2 - 1,5:0,5; Thomas Vogl - Manuel Kessler: 570:570 - 1:3 - 1,5:1,5; Franz-Xaver Weiß - Manuel Klier: 548:548 - 3:1 - 2,5:1,5; Thorsten Pickelmann - Ivan Bosko: 530:521 - 1:3; 2,5:2,5; Michael Vogl - Daniel Wutz: 544:561 - 2:2 - 3,5:3,5

 

Kegelpunkte: 3294:3296 - Voll: 2192:2182 - Abräumen: 1102:1114 - Satzpunkte: 11:13 - Mannschaftspunkte: 2,5:5,5.

 

Quelle: Norbert Dietl, Onetz, 15.08.2017


Bundesligaherren starten erfolgreich in Vorbereitung

Die Kegler des SC Luhe-Wildenau stecken mitten in der Vorbereitung auf die neue Saison in der zweiten Bundesliga. Der Aufsteiger zeigt sich im Vorbereitungsspiel gegen Zweitliga-Absteiger Fürth bereits gut in Form. Vor allem ein Neuzugang weiß zu überzeugen.

Mit einem in dieser Deutlichkeit nicht erwarteten 7:1-Sieg setzten sich die Kegler des SC Luhe-Wildenau in ihrem ersten Vorbereitungsspiel beim Bayernligisten SKC Viktoria Fürth durch. Neuzugang Gert Erben schrammte mit 599 Holz um Haaresbreite an der 600-Holz-Schallmauer vorbei. Beim Zweitliga-Absteiger in Fürth ließen die Oberwildenauer Kegler keinen Zweifel daran aufkommen, dass man dieses Vorbereitungsspiel erfolgreich gestalten wollte.

Der mit 3453:3391 Holz eingefahrene deutliche Sieg zeigte auch, dass die renovierten Fürther Bahnen durchaus für Spitzenergebnisse gut sind. Will man ein Haar in der Suppe finden, dann bietet sich hier die quer durch die Mannschaft gehende fehlende Konstanz an.

Jeder SC-Akteur hatte neben sehr guten Durchgängen mindestens eine Bahn mit einem eher durchwachsenen Ergebnis. Als Fazit bleibt allerdings festzustellen, dass die gesamte Mannschaft in der Lage ist 600-Holz-Ergebnisse zu erreichen. Den einzigen Mannschaftspunkt für die Gastgeber holte Thomas Wachtler gegen Manuel Klier, wobei der Oberwildenauer nach der überragenden Bahn zwei (172) schon wie der sichere Sieger aussah. Gegen einen aber immer konstanter spielenden Thomas Wachtler bei einem 2:2-Endstand über die Kegelpunkte (595:588) den Mannschaftspunkt abgeben musste.

Letztendlich beeindruckend das Abräumergebnis der SCler, die sich hier mit 1218:1095 deutlich gegen die Fürther Gastgeber durchsetzen. Am kommenden Wochenende geht es ins Trainingslager in den Bayerischen Wald, wo ein Vorbereitungsspiel gegen den Bezirksoberligisten Wilmering auf dem Programm steht.

 

Einzelergebnisse:

SKC Viktoria Fürth - SC Luhe-Wildenau 1:7 (3391:3453)

Matthias Schnetz - Gert Erben: 563:599 (152:165, 131:134, 141:146, 139:154) - Satzpunkte: 0:4 - Mannschaftspunkte: 0:1;

Florian Ohlmann - Ivan Bosko: 546:564 (153:154, 149:119, 123:159, 121:132) - 1:3 - 0:2;

Oliver Schneider - Michael Grünwald: 553:560 (136:160, 133:142, 145:131, 139:127) - 2:2 - 0:3;

Jens Luger - Patrick Fickenscher: 546:550 (138:147, 122:140, 154:137, 132:126) - 2:2 - 0:4;

Jens Maier - Daniel Wutz: 588:592 (137:161, 146:142, 152:127, 153:162) 2:2 - 0:5;

Thomas Wachtler - Manuel Klier: 595:588 (129:147, 157:172, 156:125, 153:144) - 2:2 - 1:5

 

Kegelpunkte: 3391:3453 - Voll: 2296:2235 - Abräumen: 1095:1218 - Satzpunkte: 9:15 - Mannschaftspunkte: 1:7.

 

Quelle: Norbert Dietl, Onetz, 08.08.2017


Kegler starten in Saisonvorbereitung

Am Dienstagabend begann für die Kegler nach mehreren Wochen Pause die Vorbereitung auf die erste Saison in der 2. Bundesliga. Beim Projekt Klassenerhalt setzt der SC auf die bewährte Mannschaft der Aufstiegssaison. Als einziger Neuzugang wurde Gert Erben vom SKC Gut Holz Spvgg Weiden im Sportheim des SC begrüßt. Der 59-jährige weißt eine persönliche Bestleistung von 634 Holz (120er Spiel) und 189 (200er Spiel) auf. Er und Mannschaftskapitän Michael Grünwald kennen sich bereits aus gemeinsamen Bundesligajahren bei der Spvgg Weiden. Der SC und insbesondere die jungen Spieler im Kader sollen von Erbens großem Erfahrungsschatz während ihrer ersten Zweitligasaison profitieren. Das erste Vorbereitungsspiel bestreiten die Herren 1 am 05.08. um 13.00 Uhr beim SKK Viktoria Fürth. Zum Auftakt der Bundesligasaison reist die Mannschaft dann am 16.09. zum Bundesligaabsteiger FSV Erlangen-Bruck. Eine Woche später empfängt der SC dann zum ersten Bundesligaheimspiel die TSG Kaiserslautern. Ein Highlight in der kommenden Saison wird sicherlich das das Gastspiel des Bundesligisten KRC Kipfenberg in der 2. Runde des DKBC-Pokals. Spieltermin ist der 07.10.


U14-Mädchen sensationell deutsche Vizemeister


U14-Mädchen qualifizieren sich für Deutsche Meisterschaften


Kessler und Rauch erfolgreich bei Bezirksmeisterschaften

Die Erfolgsmeldungen bei den Keglern des SC Luhe-Wildenau hören nicht auf. Manuel Kessler sichert sich bei den Bezirksmeisterschaften der Altersklasse U23 in Regensburg den Titel. Sowohl im Vorlauf mit 557 Holz, als auch im Endlauf mit 553 Holz spielte er jeweils den Tagesbestwert. Mit insgesamt 1110 Holz sicherte er sich Platz 1 vor Markus Gevatter (1091 Holz) vom TuS Hirschau und Sebastian Plößl ( 1058 Holz) ebenfalls vom TuS Hirschau. Damit qualifizierte er sich für die Bayerischen Meisterschaften am 06. und 07. Mai in München.

Ebenfalls erfolgreich war Martina Rauch. Bei den Bezirksmeisterschaften der Seniorinnen A in Weiden wurde sie mit 1015 Holz Gesamt-2. Im Vorlauf kegelte sie 503 Holz und im Endlauf 512 Holz. Bezirksmeisterin wurde Sabine Langer ( 1030 Holz) vom BSC Regensburg. Auf Platz 3 landete Irmgard Zapf (1012 Holz) vom ASV Fronberg. Damit vertritt Martina Rauch den SC den Bayerischen Meisterschaften am 06. und 07. Mai in Hirschau.

Ebenfalls Zweiter wurde Manfre Ziegler bei den Senioren A. Mit 552 Holz im Vorlauf und 548 Holz im Endlauf musste er sich nur Hugo Wild (1111 Holz) vom An Waidhaus geschlagen geben. Dritter wurde Karl Berger 81057 Holz) vom SKK Raindorf. Damit qualifizierte sich auch Manfred Ziegler für die Bayerischen Meisterschaften, die am 06. und 07. Mai in Moosburg ausgetragen werden.


2. Liga der SC ist dabei, 2. Liga der SC ist dabei!

Die Sensation ist perfekt. Die Kegler des SC Luhe-Wildenau spielen in der Saison 2017/18 in der 2. Bundesliga. Beim Aufstiegsturnier auf den Bahnen des FC Eintracht Bamberg machten die Mannen um Spielführer Michael Grünwald den größten Erfolg der Vereinsgeschichte perfekt. Man schaffte nicht nur den Aufstieg, sondern gewann als eigentlicher Außenseiter sogar das gesamte Turnier mit 6887 Holz vor Mitaufsteiger KV Liedolsheim (687 Holz). Dritter wurde der eigentlich favorisierte KV Mutterstadt (6729 Holz). In Bamberg wurde zweimal auf Ergebnis gespielt. Jedes Team spielte also nicht wie gewohnt sechsmal 120 Wurf sondern zwölfmal. Da in Bamberg sechs Bahnen zur Verfügung standen, konnten immer zwei Kegler pro Mannschaft gleichzeitig spielen. Für den SC eröffneten Manfred Ziegler mit 532 Holz und Michael Grünwald mit 607 Holz das Turnier. Damit lag man drei Holz vor Mutterstadt und 13 Holz hinter Liedolsheim. In den Mittelpaarungen brachten Daniel Wutz (583 Holz) und Manuel Kessler (588 Holz) den SC mit 34 Holz vor Mutterstadt und 21 Holz vor Liedolsheim in Front. Manuel Klier (592 Holz) und Ivan Bosko/Patrick Fickenscher (554 Holz) bauten den Vorsprung zur Halbzeit auf Mutterstadt auf 91 und auf Liedolsheim auf 99 Holz aus.

Die zweite Partie eröffneten Sebastian Schörner (594 Holz) und Patrick Fickenscher (580 Holz). Der Vorsprung auf Mutterstadt betrug somit 152 Holz und auf Liedolsheim 261 Holz. In der Mittelpaarung erreichte Daniel Wutz dann 573 Holz und Manuel Kessler 546 Holz. Dadurch schrumpfte der Vorsprung auf Mutterstadt auf 142 Holz und auf Liedosheim auf 221 Holz. Somit war dem SC der Aufstieg vor den Schlusspaarungen eigentlich schon nicht mehr zu nehmen. Manuel Klier (577 Holz) und Marco Maier (561 Holz) machten dann alles klar und stellten den finalen Vorsprung her.

 

Danach kannte der Jubel der Mannschaft und der ca 35 mitgereisten Fans keine Grenzen mehr. Als die Mannschaft dann gegen halb zehn am Rathaus in Oberwildenau eintraf, wurde sie von der Bevölkerung mit der Blaskapelle empfangen. Nach einer kurzen Ansprache des Bürgermeisters zogen die Feierenden weiter ins Sportheim des SC, wo noch bis tief in die Nacht der Aufstieg gefeiert wurde.


Gooo SC!!!!! - Mission 2. Bundesliga auf der Zielgerade

(otr) SC Luhe-Wildenau, KV Mutterstadt und KV Liedolsheim, das sind die Vertreter aus dem Verband Bayern, Rheinland-Pfalz und Nordbaden, die am Samstag ab 10.30 Uhr auf der 6-Bahnenanlage im Sportheim des FC Eintracht Bamberg zwei Aufsteiger in die 2. Keglerbundesliga Nord/Mitte ermitteln werden. Für die Oberwildenauer Kegler der Höhepunkt in der bisherigen Vereinsgeschichte schlechthin.

Vier Jahre mühte sich der SC Luhe-Wildenau, nachdem er infolge der Neuordnung der Ligenstruktur als Tabellenachter aus der Landesliga in die Regionalliga zurückversetzt wurde, ehe der Wiederaufstieg gelang. Als Aufsteiger marschierte man dann nicht nur in die Bayernliga durch, sondern holte gleich wieder den Meistertitel. Jetzt können die Oberwildenauer Kegler nach den Sternen greifen, denn am Samstag klopfen sie in der Aufstiegsrunde sogar an das Tor zur 2. Bundesliga. So groß die Freude über diesen nie geahnten sportlichen Erfolg auch ist, die Chancen auf die 2. Bundesliga schätzt man dennoch realistisch ein. Ein Blick auf die Abschlusstabelle bzw. die Schnittliste der Rheinland-Pfalz-Liga macht aber schnell klar, dass die SC-Kegler nur mit Außenseiterchancen nach Bamberg reisen. Sowohl der KV Mutterstadt als Rheinland-Pfalz-Meister als auch der in der Rheinland-Pfalz-Liga spielende Nordbadenvertreter KV Liedolsheim warten nämlich mit beeindruckenden Ergebnissen auf. In beiden Teams kommen Akteure mit einschlägiger Bundesligaerfahrung zum Einsatz, wobei vor allem deren Schnittergebnisse beeindrucken. Bei Lidolsheim geht sogar der Deutsche Meister des Jahres 2015 Stefan Seitz an den Start. In der Top-Ten-Liste der Rheinland-Pfalz Liga sind nicht weniger als sieben Akteure aus Mutterstadt bzw. Liedolsheim zu finden. In der Schnittliste der Bayernliga rutscht lediglich Manuel Kessler mit 563,7 Holz noch als Zehnter in die Wertung. Aber Bange machen gilt nicht. Der SC hat am Samstag eine einmalige Chance, die es zu nutzen gilt, wobei es sicher kein Nachteil ist, wenn man aus der Außenseiterposition angreifen kann. Gespielt wird zweimal auf Ergebnis, das heißt, dass nach zweimal 120 Wurf die beiden Mannschaften mit dem besten Gesamtergebnis jubeln dürfen. Der Dritte geht leer aus und muss im kommenden Jahr wieder auf Verbandsebene sein Glück versuchen. Da in Bamberg über sechs Bahnen gespielt wird, gehen von allen drei Aufstiegsaspiranten jeweils zwei Spieler zeitgleich in die Bahn, so dass auf jeden Fall für Spannung gesorgt ist. 

Beim SC Luhe-Wildenau will man für alle Fälle gerüstet sein, denn zweimal 120 Wurf hintereinander sind eine gewaltige Aufgabe. Aus diesem Grund hat man einen 10er Kader mit Marco Maier, Sebastian Schörner, Patrick Fickenscher, Rainer Ullmann, Manfred Ziegler, Ivan Bosko, Manuel Kessler, Manuel Klier, Daniel Wutz und Michael Grünwald zusammengestellt. Ein Fanbus fährt am Samstag um 8 Uhr vom Rathaus in Oberwildenau ab. Anmeldungen sind im Sportheim (09607/1594) oder bei Gerhard Kres (09607/922702) noch möglich.

 

Quelle: Onetz, 07.04.17


Jugend erfolgreich bei Kreismeisterschaften

Bei den Kreismeisterschaften der Kegeljugend des SKV Weiden zeigten unsere Jugendlichen durch die Bank gute Leistungen. In der Altersklasse U10 holte sich Nadine Lindner mit 1041 Holz den Titel. In der Altersklasse Mädchen U14 sorgten unsere Keglerinen für ein bisher einmaliges Novum. Celina Kummer sicherte sich mit 1445 Holz den Sieg. Zweite wurde ihre Teamkollegin Lea Wirnitzer mit 1432 Holz. Dritte wurde mit Sarah Koller ebenfalls eine SClerin. Sie spielte 1429 Holz. Abgerundet wurde das überzeugende Mannschaftsergebnis von Laura Kummer auf Platz fünf mit 1327 Holz. In der Altersklasse Mädchen U18 qualifizierte sich Alina Herlt für die Bezirksmeisterschaften.

 



SC verliert, wird aber sensationell Bayernligameister

(otr) Erst lange Gesichter, dann unbeschreiblicher Jubel: Die Kegler des SC Luhe-Wildenau haben ihr letztes Saisonspiel in Karlstadt mit 2,0:6,0 bei 3237:3359 Kegelpunkten verloren und dürfen angesichts der zeitgleichen 3,0:5,0-Niederlage des direkten Konkurrenten Kasendorf gegen Baur Burgkunstadt dennoch die Meisterschaft in der Kegler-Bayernliga bejubeln. Am 8. April geht es in der Aufstiegsrelegation um den Sprung in die 2. Kegler-Bundesliga. Sieht man einmal von den überragenden 627 Holz von Manuel Klier ab, dann sind die SC-Kegler in dem entscheidenden Spiel in Karlstadt hinter ihren Möglichkeiten geblieben. Weil aber die Konkurrenz aus Kasendorf ebenfalls patzte, reichte es dann doch zum Meistertitel, wobei nun sogar der Durchmarsch in die 2. Bundesliga im Bereich des Möglichen liegt. Karlstadt sollte sich mit dem Sieg über den Bayernligameister den Klassenerhalt gesichert haben. Die SC-ler müssen die Zeit bis zu den Aufstiegsspielen gegen die Meister aus Hessen und Rheinland-Pfalz nutzen, um die große und vielleicht sogar einmalige Chance in der Vereinsgeschichte beim Schopf zu packen. Vor allem im mentalen Bereich scheint man einige Defizite zu haben. Anders lässt sich jedenfalls der Auftritt in Karlstadt nicht erklären. Ein Ivan Bosko, der vor Wochenfrist überragende 626 Holz spielte, fiel mit 473 Holz in Karlstadt von einem ins andere Extrem. Der bisherige Saisonverlauf hat gezeigt, dass bei allen SCAkteuren noch Luft nach oben ist.

 

Einzelergebnisse

Michael Burkard–Manfred Ziegler: (141:134, 163:120, 139:133, 150:162) 593:549 – Satzpunkte: 3:1 – Mannschaftspunkte: 1:0; Wolfgang Götz – Manuel Kessler/Marco Maier: (128:125, 142:120, 154:138, 130:148) 554:531 – 3:1 – 2:0; Wolfgang Weid – Daniel Wutz: (130:126, 131:141, 124:128, 133:134) 518:529 – 1:3 – 2:1; Ingo Rosemann – Ivan Bosko: (142:126, 137:105, 149:108, 131:142) 559:473 – 3:1 – 3:1; Markus Weisenberger – Manuel Klier: (140:152, 115:163, 145:170, 143:142) 543:627 – 1:3 – 3:2; Kurt Burkard–Michael Grünwald: (139:135, 141:137, 173:124, 139:132) 592:528 – 4:0 – 4:2.

 

Kegelpunkte: 3359:3237 – Voll: 2196:2123 – Abräumen: 1163:1114 – Satzpunkte: 15:10 – Mannschaftspunkte: 6:2

 

Quelle: Onetz, 19.03.17

 


Road to Bundesliga - SC bei Bavaria Karlstadt 

Der SC Luhe-Wildenau ist am Samstag (16 Uhr) im unterfränkischen Main-Spessart-Kreis zu Gast und muss sich dort gegen den SKC Bavaria Karlstadt behaupten. Mit einem Sieg in diesem für die Oberwildenauer letzten Saisonspiel wäre man Bayernligameister und würde an den Aufstiegsspielen zur 2. Keglerbundesliga teilnehmen.

Nachdem der SC Luhe-Wildenau am letzten Bayernligaspieltag spielfrei ist, ist am Samstag um  16 Uhr das Auswärtsspiel bei Bavaria Karlstadt für die Mannen um Kapitän Michael Grünwald das bislang wohl wichtigste Spiel in der Vereinsgeschichte. Ein Sieg würde in Sachen Meisterschaft für klare Verhältnisse sorgen, denn die Truppe vom „Goldenen Anker“ Kasendorf hat als Verfolger drei Punkte weniger auf dem Konto und könnte selbst bei einem Sieg am letzten Spieltag die Oberwildenauer in der Tabelle nicht mehr einholen. Die lange Zeit so souverän agierenden SC-Kegler leisteten sich zum Hinrundenende einen Durchhänger, haben aber mit zuletzt vier Siegen in Folge das scheinbar schon verlorene Meisterschaftsrennen wieder spannend gemacht. Während sich der direkte Konkurrent Kasendorf am letzten Wochenende in Zeil einen Ausrutscher leistete, holten die SC’ler daheim gegen den Zweitligaabsteiger Mörslingen zwei ganz wichtige Punkte. Zudem ließ Ivan Bosko mit herausragenden 626 Holz sein wahres Können aufblitzen. Leicht wird die Aufgabe in Unterfranken für den Sportclub aber nicht werden. Schon im Hinspiel hatte Karlstadt den SC am Rande einer Niederlage. Nur weil die Oberwildenauer in der Endabrechnung mit 3283:3280 Holz knapp die Nase vorne hatten, reiche es nach Mannschaftspunkten zu einem schmeichelhaften 4:4-Unentschieden. Karlstadt hat selbst noch Probleme mit dem Klassenerhalt und darf daher auf keinen Fall unterschätzt werden. Am dann noch ausstehenden letzten Spieltag zum Zuschauen verurteilt, will der Sportclub nicht auf die Unterstützung des BMW SKK Landshut angewiesen sein, wo der Mitkonkurrent Kasendorf antritt. Michael Grünwald, Manfred Ziegler, Daniel Wutz, Ivan Bosko, Manuel Klier, Manuel Kessler und Marco Maier greifen am Samstag vielleicht nach den Sternen.

 

Quelle: Onetz, 16.03.17


Aufstiegsspiele in Reichweite - 6:2 Sieg gegen Mörslingen

(otr) Der SC LuheWildenau hat sein letztes Bayernligaheimspiel gegen den SKK Mörslingen mit 6:2 (3345:3293) gewonnen und hat damit den Fuß in die Tür zu den Aufstiegsspielen zur 2. Keglerbundesliga gestellt. Herausragend waren die 626 Holz von Ivan Bosko.

Da scheint sich eine Sensation anzubahnen. Wenn der SC Luhe-Wildenau am kommenden Samstag in Karlstadt nicht verliert, dann ist man in den Aufstiegsspielen zur 2. Keglerbundesliga dabei. Möglich wurde das durch den Heimsieg über den Zweitligaabsteiger Mörslingen und der gleichzeitigen Niederlage des direkten Verfolgers Kasendorf in Zeil. Mörslingen startete am Samstag in Oberwildenau furios. Bernd Steinbinder, die Nummer eins der TopTen der Bayernliga, wurde seinem Ruf gerecht und holte mit 616:536 Holz bei 4:0 Satzpunkten gegen Michael Grünwald zunächst die Führung. Manfred Ziegler glich gegen Manfred Krahammer nach Punkten auf 1:1 aus, trotzdem lagen die Gäste mit 56 Zählern vorne. Vorentscheidung Im Mitteldurchgang dann die Wende: Daniel Wutz punktete gegen Thomas Weber (3:1 bei 576:550). Den Höhepunkt des Tages lieferte aber Ivan Bosko, der mit 4:0-Satzpunkten und sensationellen 626:520 Holz gegen Martin Nürnberger schon für klare Verhältnisse sorgte. Zwar leistete sich Manuel Kessler auf den Schlussbahnen gegen Fabian Frank einen Ausrutscher (1:3 bei 499:544), aber Manuel Klier, ein Muster an Zuverlässigkeit, sorgte mit seinem 3:1-Sieg (558:537) gegen Daniel Karman dafür, dass das Nervenkostüm beim heimischen Anhang nicht mehr strapaziert wurde.

 

Einzelergebnisse

Michael Grünwald – Bernd Steinbinder: (137:143, 134:174, 135:157, 130:142) 536:616 – Satzpunkte: 0:4 – Mannschaftspunkte: 0:1; Manfred Ziegler – Patrick Krahammer: (143:121, 133:126, 135:145, 139:134) 550:526 – 3:1 – 1:1; Daniel Wutz – Thomas Weber: (138:144, 143:139, 150:129, 145:138) 576:550 – 3:1 – 2:1; Ivan Bosko – Martin Nürnberg: (173:127, 159:125, 152:134, 142:134) 626:520 – 4:0 – 3:1; Manuel Klier – Daniel Karmann: (142:136, 136:127, 146:133, 134:141) 558:537 – 3:1 – 4:1; Manuel Kessler – Fabian Frank: (113:127, 154:139, 123:153, 109:125) 499:544 – 1:3 – 4:2.

 

Kegelpunkte: 3345:3293 – Voll: 2214:2181 – Abräumen: 1131:1112 – Satzpunkte: 14:10 – Mannschaftspunkte: 6:2

 

Quelle: Onetz, 13.03.17


Gelingt die Revanche - SC gegen Mörslingen

(otr) Trotz augenscheinlicher Personalsorgen haben die Kegler des SC Luhe-Wildenau mit ihrem Auswärtssieg beim bis dahin daheim noch verlustpunktfreien Tabellenführer Kasendorf für den Paukenschlag des 14. Spieltages gesorgt. Mit dem Selbstvertrauen aus diesem Spiel erwartet man nun den SKK Mörslingen. Und gegen die hat man noch einiges gut zu machen. Bei den Schwaben kassierte der SC in der Hinrunde ein 8:0 mit 3353:3220 Holz eine richtige Klatsche. Aus den folgenden vier Spielen wurde lediglich ein einziger Punkt geholt und die bis dahin souveräne Tabellenführung zunächst verspielt. Mit dem Sieg in Kasendorf wurde Platz eins zurückgeholt. Konkurrent Kasendorf ist beim GH Zeil zu Gast, so dass sich die SCler für das dann letzte Saisonspiel in Karlstadt eine gute Ausgangsposition schaffen und gleichzeitig den Mitbewerber Kasendorf unter Druck setzen können. Mannschaftskapitän Michael Grünwald steht wieder zur Verfügung. Dazu kommt Manfred Ziegler, Daniel Wutz, Ivan Bolko, Manuel Klier, Manuel Kessler, Sebastian Schöner und Marco Maier aufgeboten.

 

Quelle: Onetz


Bayernligaherren siegen in Kasendorf mit 5:3 und machen Meisterrennen wieder spannend

(otr) Der SC Luhe-Wildenau hat sich wieder an die Tabellenspitze der Kegler-Bayernliga gesetzt. Nach dem 5:3-Auswärtssieg beim bisherigen Spitzenreiter „Goldener Anker“ Kasendorf ist nun sogar wieder der Meistertitel drin. Das Spitzenspiel lebte von der Dramatik. Kasendorf lag nach zwei von drei Durchgängen bei einer Führung von 27 Holz mit 3:1 in Front. Am Ende zeigte sich, dass die Oberfranken ihr Pulver verschossen hatten und angesichts der Vorstellung des SCSchlusspaares Manuel Klier und Manuel Kessler der Traum vom Kasendorfer Zweitliga-Aufstieg noch zerplatzen könnte. Die Vorentscheidung fiel auf der dritten Bahn. Da brachen Pavel Rehanek und David Balzer mit 116 bzw. 114 Holz gegen Manuel Klier (148) und Manuel Kessler (122) ein. Balzer wehrte sich zwar noch einmal gegen Kessler und trotzte ihm ein Unentschieden ab, aber die letzten beiden Mannschaftspunkte gingen an den SC, der bei 114 Holz Vorsprung zwei weitere Mannschaftspunkte einfuhr.

 

Einzelergebnisse

Ivan Zaloudik Manfred Ziegler: (140:137, 125:138, 135:126, 139:127) 539:528 – Satzpunkte: 3:1 – Mannschaftspunkte: 1:0; Radek Dvorak – Patrick Fickenscher: (136:130, 135:137, 130:133, 135:140) 536:540 – 1:3 – 1:1; Ladislav Urban – Ivan Bosko: (143:141, 124:132, 141:130, 143:130) 551:533 – 3:1 – 2:1; Pavel Holub – Daniel Wutz: (130:124, 134:135, 121:140, 149:133) 534:532 – 2:2 – 3:1; Pavel Rehanek – Manuel Klier: (124:146, 131:155, 116:148, 126:135) – 0:4 – 3:2; David Balzer – Manuel Kessler: (129:148, 147:147, 114:122, 153:153) 543:570 – 1:3 – 3:3;

 

Kegelpunkte: 3200:3287 – Voll: 2151:2162 – Abräumen: 1049:1125 – Satzpunkte: 10:14 – Mannschaftspunkte: 3:5.

 

Quelle: Onetz, 06.03.17


Goldener Anker Kasendorf - SC Luhe-Wildenau 1 (Sa, 12.00 Uhr)

(otr) Im Spitzenspiel der Kegler-Bayernliga treffen Tabellenführer Goldener Anker Kasendorf und der Tabellenzweite SC Luhe-Wildenau aufeinander. Bei einem Sieg der Gastgeber dürfte drei Spieltage vor Saisonende die Frage nach dem Aufsteiger in die 2. Kegler-Bundesliga entschieden
sein. Nach längerer Durststrecke haben sich die Kegler des SC mit dem Auswärtssieg in Landshut und dem Heimsieg über Eichstädt in Sachen Meisterschaft wieder ins Gespräch gebracht. Die Oberwildenauer haben nur einen Punkt weniger als die zu Hause noch unbesiegten Kasendorfer,
aber schon ein Spiel mehr absolviert.
Mit Gedankenspielereien zur möglichen Meisterschaft befasst man sich beim SC allerdings nicht. Jetzt heißt es, gegen die ausschließlich mit tschechischen Spielern besetzten
Kasendorfer zu bestehen. Bei den Oberwildenauern steht Mannschaftskapitän
Michael Grünwald nicht zur Verfügung. Sebastian Schörner soll die Lücke schließen. Der gegen Eichstätt verletzte Ivan Bosko ist wieder dabei. Bosko spielte zwei Jahre in Kasendorf und war dort bis zu seinem Wechsel nach Luhe-Wildenau ein Leistungsträger. Bosko,Manfred Ziegler,
Daniel Wutz, Sebastian Schörner, Manuel Klier und Manuel Kessler wollen Kasendorf die erste Heimniederlage beibringen.

 

Quelle: Onetz


SC Luhe-Wildenau – DJK Eichstätt 8:0 (3397:3168)

(otr) Mit einem überzeugenden 8:0-Heimsieg über das Schlusslicht aus Eichstätt haben sich die Bayernligakegler des SC Luhe-Wildenau in Sachen Meisterschaft vielleicht sogar wieder ins Gespräch gebracht. Gegen letztendlich chancenlose Gäste spielten die SC'ler mit 3397 Holz ihr bislang zweitbestes Heimergebnis überhaupt.

Das Oberwildenauer „Seniorenduo" Michael Grünwald und Manfred Ziegler zeigte den Gästen gleich zu Beginn, was eine Harke ist und setzten sich souverän gegen Michael Niefnecker und Christian Niebler durch. Bei einer 2:0-Führung und einen Vorsprung von 90 Kegelpunkten konnte die Mittelpaarung mit Daniel Wutz und dem für den verletzten Ivan Bosko eingesetzten Sebastian Schörner die Sache ruhig angehen lassen. Auch sie punkteten doppelt und bauten bei einer 4:0-Führung den Vosprung auf 163 Zähler aus. Damit war vor den Schlusspaarungen das Match entschieden. Manuel Klier und Manuel Kessler gaben zwar jeweils zwei Satzpunkte ab, packten aber über die Kegelpunkte, der Vorsprung betrug am Ende sage und schreibe 229 Holz, weitere zwei Mannschaftspunkte drauf. Beeindruckend die Vorstellung von Klier auf seiner zweiten Bahn mit 179 (!) Kegelpunkten. Was dieser Sieg wert ist, das wird sich in zwei Wochen zeigen, wenn die SC-Kegler beim Tabellenführer in Kasendorf antreten müssen. 

 

Einzelergebnisse:

Michael Grünwald – Michael Niefnecker: (156:135, 144:156, 144:123, 143:129) 587:543 – Satzpunkte: 3:1 – Mannschaftspunkte: 1:0;

Manfred Ziegler – Christian Niebler: (129:127, 145:133, 136:135, 158:127) 568:522 – 4:0 – 2:0;

Daniel Wutz – Jürgen Frey: (144:121, 134:132, 135:139, 131:118) 544:510 – 3:1 – 3:0;

Sebstian Schörner – Ferdinand Bleiziffer: (125:134, 154:115, 127:130, 145:133) 551:512 – 2:2 – 4:0; 

Manuel Klier – Stefan Spiegel: (132:134, 179:131, 142:150, 142:130) 595:545 – 2:2 – 5:0;

Manuel Kessler – Christian Buchner: (139:143; 143:160, 141:116, 129:117) 552:536 – 2:2 – 6:0;

144:166) 582:581 – 1:3 – 3:3;

 

Kegelpunkte: 3397:3168 – Satzpunkte: 16:8 –  Mannschaftspunkte: 8:0

 

Quelle: Onetz


Mitaufsteiger DJK Eichstätt ist zu Gast

(otr) Wenn der SC Luhe-Wildenau am Samstag (16 Uhr den Mitaufsteiger DJK Eichstätt in Oberwildenau zu Gast hat, dann ist das bereits das vorletzte Heimspiel der laufenden Bayernligasaison. Die Gäste aus der Bischofstadt liegen gemeinsam mit  GH Zeil am Tabellenende und sind dringend auf jeden Punkt angewiesen. Die SC'ler ihrerseits haben bei günstigsten Saisonverlauf als aktueller Tabellenzweiter durchaus noch Chancen auf den Meistertitel. Da der derzeitige Tabellenführer Kasendorf an diesem Wochenende spielfrei ist, könnte man im Falle eines Sieges bis auf einen Zähler zu den Kasendorfern aufschließen. Und am nächsten Spieltag reist der SC zu den Oberfranken. Nach einem Leistungstief zum Ende der Hinrunde und in den ersten Rückrundenspielen haben sich die SC-Kegler mit dem überzeugend herausgespielten Auswärtssieg am letzten Spieltag beim Tabellendritten BMW SKK Landshut in Sachen Meisterschaft nochmals ins Spiel gebracht. Auch wenn die Chancen für die Oberwildenauer nicht riesengroß sind, solange etwas möglich ist, sollte man daran glauben. Schwer wird es gegen Eichstätt aber allemal werden. Die Gäste kämpfen ums Überleben und zählen dabei vor allem auf ihren Spitzenkegler Michael Niefnecker, der in der Top-Ten-Liste der Bayernliga auf Rang drei geführt wird. Wenn er seinen Auswärtsschnitt (582) in Oberwildenau bestätigt, die restlichen Akteure sind allesamt sichere 540er Spieler, dann müssen die SC'ler schon deutlich über 3300 Holz spielen, sollen die Punkte in Oberwildenau bleiben. Dabei muss man aber auf die Unterstützung von Ivan Bosko verzichten. Nachdem er sich seit Wochen mit einer Schulterverletzung herumgeplagt hat, fällt er höchstwahrscheinlich gegen Eichstätt aus. Für ihn kehrt Sebastian Schörner ins Team zurück. Ansonsten ist davon auszugehen, dass man nicht nur mit der in Landshut erfolgreichen Mannschaft ins Gefecht ziehen wird, sondern dass auch an der in Niederbayern erfolgreichen Aufstellung mit Manfred Ziegler, Michael Grünwald, Sebastian Schörner (für Ivan Bosko), Daniel Wutz, Manuel Klier und Manuel Kessler festgehalten wird.

 

Quelle: Onetz 


Bayernligaherren schaffen die Wende - 6:2 Sieg in Landshut

(otr) Ausgerechnet beim in dieser Saison daheim noch ungeschlagenen BMW SKK Landshut gelang den Bayernliga-Keglern des SC Luhe-Wildenau der Turn-around. In überzeugender Manier düpierten die SC-Akteure die gastgebenden Niederbayern, gewannen mit 6:2 und behaupteten damit Tabellenplatz zwei. Taktisch klug aufgestellt führte der Sportclub nach dem ersten Drittel mit 2:0 Mannschaftspunkten und lag dabei knapp mit 14 Kegelpunkten vorne. Manfred Ziegler und Michael Grünwald nutzten die Schwächen ihrer Landshuter Gegner gnadenlos aus. Und als dann nach den Mittelbahnen die Gäste dank eines überzeugenden Daniel Wutz, der gegen Timo Dittmann mit 3:1 den Mannschaftspunkt holte und mit 585:546 Holz den Vorsprung auf mittlerweile 41 Holz ausbaute, sahen die Gastgeber von der Donau langsam aber sicher die Falle davonschwimmen. Zum Heimsieg wären zwei deutliche Siege auf den Schlussbahnen nötig gewesen. Aber Manuel Klier und Manuel Kessler machten den Landshutern einen Strich durch die Rechnung. Zwarfehlte Kessler ein einziger Kegelpunkt zum Sieg, dafür hatte Manuel Klier gegenThomas Steindl immer die passende Antwort parat und fuhr bei einem 2:2 nach Satzpunkten mit 561:553 Holz den vierten Mannschaftspunkt ein. Bei insgesamt 56 Kegelpunkten Vorsprung gingen noch zwei weitere Punkte an die Gäste.

 

Einzelergebnisse

Daniel Süß – Manfred Ziegler: (131:142, 122:133, 142:138, 153:141) 548:554 – Satzpunkte: 2:2 – Mannschaftspunkte: 0:1; Robert Hoffmann – Michael Grünwald: (133:132, 142:148, 123:127, 144:143) 542:550 – 2:2 – 0:2; Thorsten Kammermeier – Ivan Bosko: (132:134, 140:115, 134:155, 142:132) 548:536 – 2:2 – 1:2; Timo Dittmann – Daniel Wutz: (133:152, 154:142, 132:146, 127:145) 546:585 – 1:3 – 1:3; Thomas Steindl – Manuel Klier: (137:133, 136:120, 144:162, 136:146) 553:561 – 2:2 – 1:4; Sven Exner – Manuel Kessler: (146:141, 135:148, 137:136, 133:133) 2,5:1,5 – 2:4

 

Kegelpunkte: 3288:3344 – Voll: 2146:2182 – Abräumen: 1142:1162 – Satzpunkte: 1,5:12,5 – Mannschaftspunkte: 2:6

 

Quelle: Onetz


Blick ins ungewisse - SC-Kegler in Landshut

(otr) Ist die Luft endgültig raus, oder finden die Bayernligakegler des SC Luhe-Wildenau in die Erfolgsspur zurück, weil jetzt der unmittelbare Druck weg ist? Eine Antwort auf diese Frage wird das Auswärtsspiel der SC-Kegler am Samstag (12 Uhr) beim BMW SKK Landshut bringen. Drei Punkte Rückstand auf den Tabellenführer Kasendorf sind aus Oberwildenauer Sicht schon eine relativ hohe Hürde, die es zu überwinden gilt. Tatsache ist, dass die Oberwildenauer Kegler seit dem 29. Oktober, da besiegte man den jetzigen Tabellenführer Kasendorf, kein Spiel mehr gewonnen haben. Der Elan, den man nach der Landesligameisterschaft in die Bayernliga mitgenommen hatte, ist mittlerweile verfolgen. Ist man jetzt an seine Grenzen gestoßen, oder zeigt es sich, dass sportlicher Erfolg kein Selbstläufer ist, diese Frage müssen sich die SC-Kegler stellen und hoffentlich die richtige Antwort darauf finden. In Landshut trifft man jedenfalls auf eine Mannschaft, die in dieser Saison auf eigener Bahn noch keinen Punkt abgegeben hat. Die BMW`ler spielten bislang jeden Gegner in Grund und Boden und haben es nur der relativ schwachen Auswärtsbilanz zuzuschreiben, dass bis jetzt nur der dritte Tabellenplatz drin war. Mit einem Sieg über den SC Luhe-Wildenau würde Landshut aber auf Rang zwei vorrücken und mit den Oberwildenauern den Tabellenplatz tauschen. Wenn der SC also wenigstens den zweiten Tabellenplatz behaupten möchte, dann muss aus Niederbayern mindestens ein Unentschieden mit nach Hause gebracht werden. So gilt es vor allem auch taktisch klug aufzustellen, denn von den Manschaftspunkten her, das haben die bisherigen Landshuter Heimspiele gezeigt, wäre ein Unentschieden durchaus drin. Die makellose Landshuter Heimbilanz hat man aber in erster Linie den Zusatzpunkten über das gespielte Gesamtergebnis zu verdanken. Manuel Klier, Manfred Ziegler, Ivan Bosko, Manuel Kessler, Daniel Wutz und Michael Grünwald werden also nur erfolgreich sein, wenn sie an ihre Leistungsgrenze gehen.

 

Quelle: Onetz


Bayernligatruppe kann nicht mehr gewinnen - 3:5 Heimpleite gegen Burgkunstadt

(otr) Die Talfahrt beim SC Luhe-Wildenau hält an. Nach der Heimniederlage gegen den Baur SV Burgkunstadt bleiben die Oberwildenauer zwar weiterhin Tabellenzweiter der Keglerbayernliga, der Spitzenreiter Kasendorf hat jetzt aber schon drei Punkte Vorsprung. Dabei sah es bis zu den Schlusspaarungen für die Gastgeber gar nicht einmal so schlecht aus. Ein Anfangsrückstand von 48 Holz wurde bis auf drei Zähler abgebaut, wobei man dann nach Mannschaftspunkten sogar mit 3:1 vorne lag. Letztendlich ging aber die taktische Marschroute der Gäste voll auf. Sie schickten Mit Patrick Kalb und Peter Zapf die beiden stärksten Spieler in die Schlussbahnen. Der auf Nummer drei der Top-Ten-Liste der Bayernliga geführte Patrick Kalb hatte gegen einen glücklos agierenden Daniel Wutz immer die passende Antwort parat. Er entschied die ersten drei Durchgänge knapp zu seinen Gunsten und nahm Wutz auf der Schlussbahn mit 142:124 entscheidende Zähler ab. Im Paralleldurchgang ruhten die Hoffnungen der Gastgeber auf Ivan Bosko. Ein nervenstarker Peter Zapf entschied die dritte Bahn mit 137:136 Holz für sich und ging mit 2:1 in Führung. Zapf witterte seine Chance und zog im Schlussdurchgang nochmals alle Register. Er gewann nicht nur auch diese Bahn (166:144), sondern konnte sich im direkten Gesamtvergleich sogar eine Niederlage (581:582) leisten. Bei einem 3:3-Endstand gingen zwei weitere Mannschaftspunkte an die Gäste, da sie in der Gesamtabrechnung mit 3323:3292 Holz auch noch die Nase vorn hatten.

 

Einzelergebnisse:

Manuel Klier – Peter Thyroff:(126:150, 140:133, 147:143, 140:126) – Satzpunkte: 3:1 – Mannschaftspunkte: 1:0; Michael Grünwald – Johannes Parteymüller: (147:129, 110:142, 145:170, 133:143) 535:584 – 1:3 – 1:1; Manuel Kessler – Sebastian Krötter/ Harald Zapf: 117:125, 147:109, 144:131, 139:144) 547:509 – 2:2 – 2:1; Manfred Ziegler – Dieter Kestel: (127:122, 147:128, 138:131, 124:150) 536:529 – 3:1 – 3:1; Daniel Wutz – Patrick Kalb? 127:131, 151:155, 137:140, 124:142) 539:568 – 0:4 – 2:3; Ivan Bosko – Peter Zapf: 143:149, 159:129, 136:137, 144:166) 582:581 – 1:3 – 3:3

 

Kegelpunkte: 3292:3323 – Voll: 2165:2172 – Abräumen: 1127:1151 – Satzpunkte: 10:14 – Mannschaftspunkte: 3:5

 

Quelle: Onetz


Bayernligatruppe will zu Hause gegen Burgkunstadt zurück in die Erfolgsspur

(Beginn Sa. 16.00)

(otr) Nach der bescheidenen Vorstellung bei der 1:7-Niederlage beim Tabellenletzten in Zeil ist für die Bayernligakegler des SC Luhe-Wildenau Wiedergutmachung angesagt. Am Samstag kommt der Vorjahresaufsteiger Baur SV Burgkunstadt nach Oberwildenau. Noch in der Hinrunde war das Aufeinandertreffen ein Spitzenspiel, zur Rückrunde haben sich die Vorzeichen deutlich verändert. Während die SCler trotz der zuletzt nicht gerade überzeugenden Leistungen weiterhin vorne mitspielen, sind die Gäste auf den sechsten Tabellenplatz abgerutscht und haben nur noch zwei Punkte Vorsprung vor dem Tabellenletzten Zeil. Bleibt aus heimischer Sicht nur zu hoffen, dass ein Ruck durch die Mannschaft geht und man nach dem Ausrutscher von Zeil wieder in die Erfolgsspur zurückfindet. Manuel Klier, Michael Grünwald, Manuel Kessler, Manfred Ziegler, Daniel Wutz und Ivan Bosko bilden die Stammbesetzung. Marco Maier und Peter Hartwich stehen als Ersatzspieler zur Verfügung.

 

Quelle: Onetz


Frauen 1 nach 5:3- Heimsieg weiter Regionalligaspitzenreiter


Bayernliga-Herren mit deutlicher 1:7 Niederlage gegen Zeil

 

(otr) Geht dem SC Luhe-Wildenau in der Keglerbayernliga die Luft aus? Beim Tabellenletzten in Zeil kamen die SC’ler am Samstag nämlich richtig unter die Räder, da aber der direkte Konkurrent Kasendorf in Hirschau ebenfalls verlor ist lediglich der Tabellendritte Landshut näher herangerückt. Oberwildenau nimmt weiterhin den zweiten Tabellenplatz ein. Gegen die ums Überleben kämpfenden Unterfranken hatten die Oberwildenauer in keiner Phase der Begegnung eine realistische Chance. In dieser Verfassung wird man nicht mehr lange um die Tabellenspitze der Bayernliga mitspielen. Allenfalls die 556 Holz von Ivan Bosko kann man gelten lassen. 520er Ergebnisse sind nicht nur auf die schwer zu spielenden Bahnen zurückzuführen. Den mit so großen Vorsätzen angereisten Gästen wurde bereits zu Beginn der Zahn gezogen, denn Manfred Ziegler und Manuel Klier übergaben an die Mittelpaarungen schon einen Rückstand von 94 Holz, der sich dann auf 152 Holz hochschraubte. Am Ende waren es dann 178 Holz Vorsprung für die Gastgeber.  

 

 Einzelergebnisse:

Oliver Faber - Manfred Ziegler: (133:131, 155:125, 129:133, 144:139) 561:528 - Satzpunkte: 3,0:1,0 - Mannschaftspunkte: 1:0; Marco Endres - Manuel Klier: (158:131, 145:139, 135:124, 147:130) 585:524 - 4,0:0,0 - 2:0; Patrick Löhr - Mannuel Kessler: (142:122, 133:156, 149:133, 152:129) 576:540 - 3,0:1,0 - 3:0; Olaf Pfaller - Ivan Bosko: (141:147, 159:144, 158:127, 120:138) 578:556 - 2,0:2,0 - 4:0; Bastian Hopp - Michael Grünwald: (134:124, 137:138, 146:121, 132:140) 549:523 - 2,0:2,0 - 5:0; Marcus Werner - Daniel Wutz: (129:131, 122:129, 140:128, 135:138) 526:526 - 1,0:3,0 - 5:1

 

Kegelpunkte: 3375:3197 - Voll: 2282:2170 - Abräumen: 1093:1027 - Satzpunkte: 15,0:9,0 - Mannschaftspunkte: 7:1

 

Quelle: Onetz

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Abteilungsleiter:

Matthias Kick