Spielberichte 2017/18


12. Spieltag (15.10.17): SC Luhe-Wildenau - FV Vilseck 2:0 (1:0)

Der SC Luhe-Wildenau hat mit einem verdienten 2:0 Heimsieg im Spitzenspiel gegen Tabellenführer Vilseck die Führung in der Kreisliga zurückerobert. Die Elf von Roland Rittner hatte über die gesamte Spielzeit gesehen die besseren Chancen gegen eine Vilsecker Mannschaft, die mit zunehmender Spieldauer überwiegend durch Undiszipliniertheiten und rohe Spielweise auffiel.

 

Die rund 240 Zuschauer sahen von Beginn weg eine schnelle und intensive Begegnung, in der Broz die Heimelf bereits in der zweiten Minute in Führung hätte bringen können. Sein Schuss aus elf Metern ging allerdings links vorbei. 14 Minuten später war es dann Argauer, der FV-Schlussmann Ruppert mit einem Schuss aus 15 Metern prüfte. In der 25. Minute dann beinahe der Schock für die Schwarz-Roten, aber Kummer hielt gegen Liermann sicher. In der 34. Minute wurde Argauer dann an der Strafraumgrenze frei vor dem Tor gefoult. Den fälligen Freistoß verwandelte Sebastian Urban unhaltbar ins untere Eck. Vier Minuten später musste die Latte dann für den SC retten. In der 41. Minute hätte dann Benjamin Urban beinahe auf 2:0 erhöht, aber sein Schuss aus der Drehung wurde noch kurz vor der Linie geblockt. Vier Minuten nach der Halbzeit hatte erneut der agile Argauer die Chance zu erhöhen, aber er zielte links vorbei. In der 56. Minute dann einer der Knackpunkte der Partie. Benjamin Urban musste nach einem ungeahndeten Ellenbogenschlag seines Gegenspielers ins Krankenhaus. Durch die in den letzten Minuten etwas nachlassende SC-Truppe ging daraufhin ein Ruck und die junge Elf kämpfte verbissen um jeden Ball. Belohnt wurde sie dann in der 78. Minute durch den zweiten Treffer von Sebastian Urban. Nach einem schnellen Angriff über links zog Urban in den Strafraum, ließ seinen Gegenspieler aussteigen und vollstreckte aus 8 Metern. In der Folge brachten die nun frustrierten Vilsecker noch mehr Härte in Partie. Ab der 81. Minute agierte der FV dann allerdings nur noch zu zehnt. McLarrin ließ sich im Gewühl vor einem eigenen Freistoß zu einer Tätlichkeit hinreißen und wurde nach Rücksprache mit seinem Assistenten vom Schiedsrichter mit Rot des Feldes verwiesen. In der 85. Minute folgte ihm dann auch noch Herbrich, der sich bereits verwarnt, ein absichtliches Handspiel leistete. In den letzten Minuten boten sich Lindemann noch zweimal die Chance das Ergebnis höher zu schrauben, jedoch verfehlte er einmal knapp und, einmal stand der Pfosten im Weg. 

 

Tore

1:0 35. Sebastian Urban

2:0 78. Sebastian Urban

 

SC Luhe-Wildenau: Kummer, Urban (Frischholz), Lehnert, Gleißner, Urban, Dworzak, Argauer, Heisig, Schönberger (46. Bertelshofer), Broz, Tannhäuser (71. Lindemann)

 

FV Vilseck: Ruppert, McLarrin, Weizer, Kammerl (Schenker), Herbrich, Liermann, Fink, Dietrich, Perrin, Pröls, Lopez (56. Weidner)

 

SR: Johann Weingärtner (1. SG Regental)

Zuschauer: 240


11. Spieltag (08.10.17): ASV Haselmühl - SC Luhe-Wildenau 0:1 (0:0)

Nico Argauer erzielte das goldene Tor beim 1:0 (0:0)-Sieg des SC Luhe- Wildenau in Haselmühl. Das Team von Roland Rittner verdient sich die drei Punkte nach einer starken Auswärtsleistung.

Vor 100 Zuschauern im Haselmühler Sport-Park übernahm der SC schnell das Kommando. Über die linke Seite stießen Nico Argauer und Michael Gleissner immer wieder bis zur Grundlinie vor und sorgten zeitweise für Chaos im ASV-Strafraum. Die Folge waren Chancen fast im Minutentakt, die beste vergab Lui Thannhäuser, der aus zehn Metern in die Arme von Schlussmann Patrick Stiegler schoss (16.).
Nach nur 18 Minuten hatte der SC schon sieben Torschüsse auf dem Konto, der ASV keinen einzigen. Insgesamt blieb das Rittner-Team die spielfreudigere Mannschaft, wechselte schnell die Seiten und gewann viele Zweikämpfe - einzig die Belohnung blieb aus.
Ibler, blieb in der ersten Halbzeit der einzig gefährliche Haselmühler. Nach einem Eckball verzog der Stürmer aus spitzem Winkel knapp (32.).  Anschließend verflachte die Begegnung etwas. Der SC hatte zwar weiter mehr vom Spiel, ließen die Dynamik der ersten 20 Minuten aber vermissen.

 

Unmittelbar nach dem Wechsel kam der SC zur verdienten Führung. Johannes Schreier schickte den agilen Benjamin Urban einmal mehr auf rechts. Sein Dribbling konnte im Strafraum vom ASV Torwart Patrick Stiegler nur noch durch ein Foulspiel gestoppt werden. Den fälligen Foulelfmeter verwandelte Nico Argauer (50.) souverän flach ins rechte Toreck.
Die Vilstalelf reagierte zunächst stürmisch. Bertelshofer verhinderte mit einer starken Grätsche gegen Maier den Ausgleich (74.). In einer nun offenen Begegnung ging es hin und her, wobei der SC dem zweiten Tor näher war. Der eingewechselte Simon Heisig vergab in der Nachspielzeit noch eine große Chance.

Tore

0:1 50. Nico Argauer (FE)

ASV Haselmühl: Stiegler, Blödt, Sarnowski, Amrhein, Barth, Lichtenfeld, Meier, Ibler, Keilholz(62. Nörl), Paintner, Schuster(62.Smith)

SC-Luhe-Wildenau: Ruppert, Urban Benjamin, Lehnert, Schönberger, Gleissner, Urban Sebastian, Schreier(78. Frischholz), Dworzak, Argauer, Tannhäuser (88.Heisig), Bertelshofer

SR: Maximilian Großmann (Regenstauf)
Zuschauer: 100


10. Spieltag (01.10.17): TSV Eslarn - SC Luhe-Wildenau 2:2 (0:1)

Bitterer Nachmittag für den SC Luhe-Wildenau, trotz 2:0 Führung reichte es am Ende nur zu einem Punkt gegen den TSV Eslarn.

Unkonzentriertheiten kosten am Ende zwei Punkte und die Tabellenspitze.

 

Bei nasskalten 13 Grad übernahm der SC zu Beginn gleich das Kommando und hätte in der siebten Minute durch Tannhäuser bereits mit 1:0 in Führung gehen können. Nach gutem Pass von Urban tauchte der SC-Stürmer vor dem TSV-Gehäuse auf, zielte aus acht Metern aber genau auf den Torwart. In den folgenden Minuten blieben die Schwarz-Roten am Drücker, ließen aber die letzte Konsequenz im Offensivspiel vermissen und erarbeiteten sich keine Chancen. Gleichzeitig brachten die Gastgeber die SC-Defensive mit schnellen Kontern vermehrt in Bedrängnis. In der 17. Minute wurden die Angriffsbemühungen des Spitzenreiters dann belohnt. Nach einer Ecke konnte die TSV-Abwehr den Ball nicht entscheidend klären. Über Broz gelangte die Kugel dann zu Tannhäuser, der die Flanke nach innen schlug. Am vorderen Eck des Fünfmeterraums kam Heisig mit dem Kopf an den Ball und verlängerte dessen Flugkurve über den Torwart ins lange Eck. Die Führung brachte dem SC allerdings nicht die zu erwartende Sicherheit im Spiel. Stattdessen entwickelte sich in den folgenden Minuten ein von Fehlpässen und viel Kampf geprägtes Spiel. In der 36. hatte Argauer dann das zweite Tor für den SC auf dem Fuß, aber auch er zielte frei vor Liebl, genau auf den Torwart. Praktisch fast im Gegenzug beinahe der Ausgleich für den Gastgeber. Nach einem schnellen Angriff über links zog Bäumler in den Strafraum und hatte zehn Meter schräg vor dem Tor nur noch SC-Keeper Ruppert vor sich. Anstatt selbst abzuschließen, legte Bäumler jedoch quer, sodass Gleißner noch klären konnte. In der 51. Minute entschied Sebastian Urban dann eigentlich die Partie, zumindest meinten dies viele Zuschauer. Argauer zog von links in den Strafraum, verlor dort aber den Ball. Benjamin Urban setzte konsequent nach und flankte hart nach innen. Der Torwart hechtete dazwischen, klärte den Ball aber direkt in den Fuß von Sebastian Urban, der sich das Eck dann nur noch aussuchen musste. Aber auch dieses Tor brachte dem SC nicht die nötige Sicherheit und die Eslarner Spieler hatten noch nicht aufgegeben. In den folgenden Minuten wurde die Begegnung immer hitziger und es ging in den Zweikämpfen deutlich härter zur Sache. Nun geriet der unsicher wirkende Schiedsrichter Betzl durch fragwürdige Entscheidungen immer mehr in den Mittelpunkt des Geschehens. Die junge SC-Elf kam mit dieser Situation nicht wirklich klar und stellte das Fußball spielen fast komplett ein. Folgerichtig fiel in der 62. Minute der Anschlusstreffer für den TSV Eslarn. In der Folge bekam die Grenzlandelf Oberwasser und schnürte den SC in der eigenen Hälfte teilweise regelrecht ein, wenn auch keine Chancen heraussprangen. In der 83. Minute hätte der SC dann die Partie zu seinen Gunsten entscheiden können, aber nach einem schnellen Konter über Frischholz und Sebastian Urban, war der Winkel für Argauer zu spitz. Auch schafften es die Schwarz-Roten nicht über eigenen Ballbesitz den Sieg über die Zeit zu retten. Und so kam es wie es kommen musste. In der 92. Minute erzielte der Gastgeber durch Bäumler den nicht unverdienten Ausgleich.

 

Tore
0:1 17. Simon Heisig
0:2 51. Sebastian Urban
1:2 62. Matej Dobias
2:2 92. Daniel Bäumler

 

TSV Eslarn: Liebl, Lindner, Lindner, Wirnshofer, Sperl (71. Rupp), Zankl, Like, Dobias, Zilk (63. Ach), Kral, Bäumler (Hölzl)

 

SC Luhe-Wildenau: Ruppert, Urban, Lehnert, Gleißner, Urban, Argauer, Frischholz, Heisig (65. Schreier), Broz (55. Köppl), Tannhäuser (76. Dworzak), Bertelshofer

 

SR: Andreas Betzl (TSV Pressath)
Zuschauer: 120


9. Spieltag (23.09.17): SC Luhe-Wildenau - DJK Utzenhofen 4:0 (1:0)

In einer durchschnittlichen Partie hat der SC Luhe-Wildenau am Kirwasamstag die DJK Utzenhofen verdient mit 4:0 geschlagen und feiert damit den fünften Heimsieg in Folge. In der ersten halben Stunde sahen die 150 Zuschauer ein Duell ohne richtige Höhepunkte. Beide Teams neutralisierten sich im Mittelfeld und ließen keine Chancen zu. Erst in der 27. Minute wurde es für das DJK-Gehäuse gefährlich. Nach guter Flanke von Gleißner schloss Tannhäuser am langen Pfosten volley ab, zielte allerdings zu hoch. Nur drei Minuten später machte es Benjamin Urban dann besser. Nach einem schnell ausgeführten Freistoß war es erneut Gleißner der auf den langen Pfosten flanken durfte und dort netzte Urban eiskalt ein. Ab diesem Zeitpunkt übernahm der SC die Spielkontrolle und hätte in der 36. Minute eigentlich mit 2:0 in Führung gehen müssen, aber sowohl Tannhäuser als auch Schreier trafen nur den Pfosten. 15 Minuten später durfte der Toptorjäger des SC dann aber jubeln und brachte die Schwarz-Roten mit 2:0 in Front. In den folgenden zehn Minuten hatte die Heimelf dann erneut durch Tannhäuser und durch Urban die Chance die Führung auszubauen, einmal ging der Ball jedoch nur ans Außennetz und die zweite Chance vereitelte Staudigl im DJK-Tor. In der 65. Minute brachte Schiedsrichter Zintl die Utzenhofener dann um ihre einzige wirkliche Chance, als er den Vorteil nach Foul an Abel abpfiff, obwohl ein DJK-Spieler nahezu unbedrängt vor Ruppert stand. Fünf Minuten später machte Benjamin Urban mit seinem zweiten Treffer dann den Deckel endgültig drauf, als er nach einer Ecke das Chaos im DJK-Strafraum nutze und aus kurzer Distanz unhaltbar traf. In der 82. Minute erhöhte Bertelshofer nach einem langen Pass in die Spitze sogar noch auf 4:0

Mit dem letztlich auch in der Höhe verdienten Sieg hält der SC den Druck auf Rieden und Vilseck hoch und reist mit viel Selbstvertrauen am nächsten Sonntag zum TSV Eslarn

 

Tore:

1:0 30. Benjamin Urban

2:0 50. Ludwig Tannhäuser

3:0 70. Benjamin Urban

4:0 82. Andre Bertelshofer

 

SC Luhe-Wildenau: Ruppert, Urban, Lehnert, Gleißner, Urban, Schreier, Dworzak (72. Frischholz), Argauer (69. Köppl), Broz, Tannhäuser (78. Igl), Bertelshofer

 

DJK Utzenhofen: Staudigl, Dietl, Graf, Augsberger, Graf (84. Hiereth), Vanous, Geitner (Respondek), Hiereth, Riehl (80. Hollweck), Papadopoulos, Abel

 

SR: Johannes Zintl (TSV Reuth b. Erbendorf)

Zuschauer: 150


8. Spieltag (17.09.17): 1. FC Rieden - SC Luhe-Wildenau 2:1 (1:1)

Achter Spieltag, erste Niederlage für den SC Luhe-Wildenau und das war eine ganz Bittere. Die Vorzeichen vor diesem Duell zwischen dem Tabellenzweiten aus Rieden und dem Tabellenführer vom SC waren klar. Der Sieger dieses Duells geht als Spitzenreiter in den nächsten Spieltag. Sicherlich war das regnerische Wetter Hauptgrund für die nur geringe Zuschauerzahl von 110 Zuschauern bei diesem Topspiel. Und diejenigen, die es mit der Heimelf hielten durften bereits in der 3. Minute jubeln. Toptorjäger Daniel Hummel schoss aus 18 Metern flach auf das Gehäuse von Dominik Kummer. Der Ball wurde noch von einem Bein der SC-Defensive abgefälscht, sodass Kummer die Hand nicht mehr entscheidend an den Ball bekam. Wer allerdings glaubte, dass die junge Elf des SC Luhe-Wildenau nun geschockt sei, der wurde getäuscht. Der Tabellenführer übernahm das Kommando, konnte sich allerdings noch keine Chancen erspielen. In der 11. Minute dann beinahe das 2:0 für die Gastgeber. Kummer nahm den Ball nach einem Rückpass in die Hand und folgerichtig gab es einen indirekten Freistoß auf Höhe des Elfmeterpunktes. Diesen setzte Hummel aber an den Pfosten und auch zwei SC-Spieler wären zur Stelle gewesen. Im Anschluss verflachte die Partie etwas, beide Teams standen defensiv sicher und das Spielgeschehen spielte sich hauptsächlich im Mittelfeld ab. Ab der 27. Minute drückten die schwarz-roten dann erneut aufs Tempo. Benjamin Urban konnte nach einem schönen Spielzug aus spitzem Winkel abschließen, traf allerdings nur das Außennetz. Eine Minute später machte er es besser. Sebastian Urban durfte nach einem Steilpass in den Strafraum dribbeln und passte in die Mitte. Dort lies Tannhäuser die Kugel passieren, sodass Benjamin Urban an den Ball kam. Er ließ mit einer Körpertäuschung einen Verteidiger aussteigen und traf aus 13 Metern zum verdienten Ausgleich. In der Folge entwickelte sich eine offene Partie mit leichten spielerischen Vorteilen für den Tabellenführer. Tannhäuser legte in der 36. Minute quer auf den mitgelaufenen Argauer, der aber am Keeper scheiterte. In der 41. Minute vertändelte die SC-Defensive dann im eigenen Sechzehner den Ball und ein Riedener schob die Kugel aus fünf Metern am Pfosten vorbei. Direkt im Gegenzug Doppelchance für Luhe-Wildenau. Nach feinem Pass von Argauer scheiterte Tannhäuser aus kurzer Distanz am Keeper. Den Abpraller köpfte Argauer dann auf das Tor, mitgereisten Fans hatten den Torjubel schon auf den Lippen, aber ein FC-Verteidiger klärte auf der Linie. Nach der Pause übernahm der SC Luhe-Wildenau erneut die Spielkontrolle, ohne allerdings gefährlich vor das Tor von Alexander Feigl zu kommen. Dann der Schock in der 64. Minute. Nach einem langen Ball in die Spitze foult SC-Keeper Kummer Fleischmann im Strafraum und der ansonsten nicht immer sicher wirkende Schiedsrichter Froschauer entschied korrekterweise auf Elfmeter. Diese Chance ließ sich Daniel Hummel nicht entgehen und verwandelte sicher. In der Folge rannte der SC an, konnte sich aber bis auf einen Fernschuss von Benjamin Urban in der 89. Minute keine nennenswerte Chance mehr herausspielen. Die Gastgeber beschränkten sich auf Konterangriffe, die aber meist von der SC-Verteidigung abgefangen wurden. Erst in der 90. Minute hatte der eingewechselte Eichenseer die Chance zum 3:1 aus Sicht der Heimelf. 

Im Vorspiel konnte die SG SV Etzenricht II / SC Luhe-Wildenau II mit einem 4:3 Sieg gegen die SG 1. FC Rieden II /b FC Vilshofen die Tabellenführung in der A-Klasse Süd übernehmen. Die SG führte nach Treffern von Schreier (3.), Devrilen (12.) und Wurmitzer (28.) zur Halbzeit mit 3:1. Nach dem 4:1 durch Neumeier (46.) stellte die SG allerdings das Fußballspielen ein und musste am Ende noch gehörig zittern, bis die drei Punkte gefeiert werden konnten.

 

Tore:

1:0 3. Daniel Hummel

1:1 28. Benjamin Urban

2:1 64. Daniel Hummel (FE)

 

1. FC Rieden: Feigl, Götz, Hosch, Reindl (86. Grill), Fleischmann, Mehringer (71. Eichenseer), Grabinger, Mehringer, Hummel, Hummel, Richter

 

SC Luhe-Wildenau: Kummer, Urban, Lehnert, Gleißner, Urban (71. Heisig), Dworzak (Lindemann), Argauer, Köppl, Broz, Tannhäuser, Bertelshofer

 

SR: Joachim Froschauer (SV Moosbach 1970)

Zuschauer: 110


7. Spieltag (10.09.17): SC Luhe-Wildenau - SV 08 Auerbach 3:0 (0:0)

Dank einer Energieleistung hat der SC Luhe-Wildenau den SV 08 Auerbach mit 3:0 besiegt und die Tabellenspitze vor den punktgleichen Riedenern erfolgreich verteidigt.

Vor 120 Zuschauern entwickelte sich bei nasskalten Bedingungen von Beginn an die erwartbare zähe Partie. Beide Teams standen defensiv sicher und neutralisierten sich weitestgehend im Mittelfeld. Erst nach 20 Minuten konnte der SC das Spielgeschehen etwas mehr an sich ziehen und hatte durch Gleißner die erste gute Chance. Nur eine Minute später musste sich SV-Torwart Hutzler bei einem Schuss von Argauer ganz langmachen, um den Einschlag im oberen Winkel zu verhindern. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit war die Heimelf zwar optisch überlegen, aber Chancen waren auf beiden Seiten Mangelware und so ging es torlos in die Pause. Der Beginn von Halbzeit zwei schloss sich nahtlos an das Ende des ersten Durchgangs an. Die Begegnung plätscherte vor sich hin und Offensivaktionen waren auf beiden Seiten Fehlanzeige. In der 58. Minute dann beinahe die überraschende Führung für die Gäste, als Förster unbedrängt einen Mitspieler vor dem Tor anspielen durfte und der aus fünf Metern zum Abschluss kam. Aber Kummer rettete mit gutem Reflex. In der 63. war es dann Lindemann, der die schwarz-roten beinahe in Führung gebracht hätte, aber der am heutigen Tage beste Auerbacher, Torwart Hutzler, hielt den Kopfball aus kurzer Distanz mit schnellen Reflexen. 12 Minuten später dann vermutlich der Wendepunkt in der Partie. Der gute Schiedsrichter Schubert entschied nach einem Schubser gegen Trenz auf Strafstoß für die Gäste. Es kam zum Duell Förster gegen Kummer und der SC-Keeper blieb Sieger. Diese Aktion war ein Wachmacher für die Heimelf. Sie übernahm nun wieder das Kommando und wurde in der 80. Minute durch einen Kopfballtreffer von Jan Broz nach Freistoß von Tannhäuser belohnt. Sechs Minuten später dann die Entscheidung durch Heisig, der sich nach einer Auerbacher Ecke den Ball erkämpfte, im Sprint über 75 % des Platzes alleine auf Hutzler zulief und versenkte. Drei Minuten später traf dann auch noch Tannhäuser nach einem schönen Spielzug über die rechte Seite.

 

Tore:

1:0 80. Jan Broz

2:0 86. Simon Heisig

3:0 89. Ludwig Tannhäuser

 

SC Luhe-Wildenau: Kummer, Urban, Lehnert, Gleißner, Urban (82. Schönberger), Argauer, Köppl, Broz, Lindemann (72. Heisig), Tannhäuser, Bertelshofer (80. Schreier)

 

SV 08 Auerbach: Hutzler, Trenz, Regn (89. Friedl), Zitzmann, Scholz, Trenz, Zura, Förster, Erl (84. Altmann), Hausner, Ficker

 

SR: Matthias Schuster (SpVgg Neustadt/Kulm)

Zuschauer: 120

besondere Vorkommnisse: Kummer hält Foulelfmeter von Förster (75.)


6. Spieltag (03.09.17): FC Edelsfeld - SC Luhe-Wildenau 1:5 (0:2)

Der SC Luhe-Wildenau hat in einer nicht immer überzeugenden Partie den FC Edelsfeld mit 5:1 (2:0) besiegt. Mann des Spiels war Ludwig Thannhäuser mit 3 Treffern.

Die rund 300 Zuschauer sahen einen engagierten Auftritt des SC Luhe-Wildenau, der von Beginn an präsent in den Zweikämpfen war, es aber versäumt hat, seine Chancen in Tore umzumünzen.

In Halbzeit eins schnürte der SC Luhe-Wildenau den Gegner in dessen Hälfte ein und erspielte sich eine ganze Reihe guter Torchancen. Ein Freistoß-Knaller von Thannhäuser, den Edelsfeld Torwart parierte, eröffnete in der dritten Minute den Torschuss-Reigen. In der 15. Minute spazierte SC Verteidiger Michael Gleißner durch die Edelsfelder Reihen bis zur Grundlinie, weil aber keiner seiner Mitspieler auf den kurzen Pfosten mitgelaufen war, musste er aus spitzem Winkel selbst abschließen und scheiterte am Keeper.

Über Kurzpassspiel konnte sich der SC gegen die vielbeinige Abwehr des FC fast nie durchsetzen – wenn die Spieler des  SC`s durchkamen, dann über die Außen oder über Dribblings. Besonders Benjamin Urban tat sich dabei hervor – und Kapitän Sebastian Urban, der das Spiel seiner Mannschaft von hinten organisierte. In der 19. Minute hatte der SC gleich dreifach die Chance auf die Führung, aber Lui Thannhäuser und zweimal Sebastian Urban kamen nicht durch. Das ging munter so weiter: SC versuchte es immer wieder, hatte aber kein Glück im Abschluss.

In der 23. Spielminute der ersehnte Führungstreffer für den SC .Nach einem langen Ball aus dem Mittelfeld nutzte Benjamin Urban einen Fehler des Edelsfelder Verteidiger Rupprecht aus. Sein Schuss aus 12 m schlug unhaltbar im Edelsfelder Gehäuse ein 

Es folgte ein Spiel auf ein Tor, was fehlte war, die zahlreich herausgespielten Chancen tatsächlich in Tore umzumünzen.

Es dauerte bis zur 40. Spielminute als SC Spieler Michael Gleißner sich nach einer schönen Einzelaktion auf der linken Seite durchsetzen konnte. Seine Flanke fand Lui Thannhäuser, der mit einen sehenswerten Kopfball aus 6 m zur verdienten 2:0 Pausenführung einnickte.

Trainer Roland Rittner konnte mit der Art und Weise seiner Spieler nicht zufrieden sein. Die Fahrlässigkeit Großchancen nicht zu nutzen hatte ihm nicht gepasst. Die Mannschaft zeigte zu Beginn der 2. Hälfte eine gute Reaktion, und spielte sich gute Chancen heraus, die nur durch Fouls der Edelsfelder unterbunden wurden.

In der 69. Spielminute war es wiederum Lui Thannhäuser der nach feinen Zuspiel von Felix Schönberger auf 0:3 erhöhte. Das Spiel wurde auf Seiten der Edelsfelder ruppiger und härter. Logische Konsequenz das 0:4. Sebastian Urban glänzte durch eine feine Einzelaktion, und konnte nur durch ein Foulspiel im Strafraum gebremst werden. Den fälligen Foulelfmeter (72.)verwandelte Lui Thannhäuser und krönte seine Leistung mit den dritten Treffer.

Nach einem Eckball der Edelsfelder in der 75. Spielminute sprang der Ball an den Arm von SC-Spieler Nico Argauer! Der souveräne Schiedsrichter Martin Federschmidt aus Nürnberg zeigte sofort auf den Punkt.

Den fälligen Strafstoß verwandelte FC-Akteur Rüdiger Reiche sicher zum 1:4 und ließ Torwart Dominic Kummer keine Abwehrchance.

Den Schlusspunkt setzte Andre Bertelshofer (84.) per Flachschuss aus sieben Metern. Nach gutem Zuspiel von Argauer und Lindemann.

„Wir haben – vor allem in Halbzeit eins – unsere vielen Torchancen nicht genutzt und uns am FC Edelsfeld die Zähne ausgebissen“ fasste Roland Rittner nach dem Schlusspfiff das Geschehen zusammen. Der Sieg auch in dieser Höhe geht völlig in Ordnung!

 

Tore:

0:1  23. Benjamin Urban

0:2  40. Ludwig Tannhäuser

0:3  69. Ludwig Tannhäuser

0:4  72. Ludwig Tannhäuser (FE)

1:4  75. Rüdiger Reiche (FE)

1:5  84. Andre Bertelshofer

 

FC Edelsfeld: Fischer, Rupprecht, Held, Reichel, Zagel (87. Strehl), Schöner Stefan, Schöner Maximilian(58. Kölbel), Ströhl, Wolf (46.Paulus), Dehling Patrick, Dehling Daniel

 

SC-Luhe-Wildenau: Kummer, Urban Benjamin (53. Argauer), Lehnert, Gleissner (58. Schönberger), Urban Sebastian, Schreier(63. Lindemann), Dworzak, Frischholz, Bertelshofer, Broz, Tannhäuser (70.Lindemann), 

  

SR: Martin Federschmidt  (FC Bayern Kickers Nürnberg)

Zuschauer: 290


5. Spieltag (27.08.17): SC Luhe-Wildenau - Germania Amberg 3:0 (2:0)

Die gute Heimserie der Fußballer des SC Luhe-Wildenau hält weiter an. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung gewannen die Männer um Roland Rittner am Sonntagnachmittag im dritten Kreisliga-Heimspiel gegen Germania Amberg verdient mit 3:0. Vor einer gut besuchten Kulisse im Michael-Höhbauer Stadion erwischten die Hausherren einen Start nach Maß. Der SC Luhe-Wildenau war von Beginn an immer einen Schritt schneller. Bereits in der 2. Minute wurde die gegnerische Mannschaft um Germanen Spielertrainer Matthies Jens ausgekontert und lag mit 0:1 hinten. Weil sich der als Linksverteidiger spielende Kohler und Torwart Appel von einem Aufsetzter übertöpeln ließen, kam SC Spieler Benjamin Urban in der 2. Minute halbrechts frei zum Schuss.

 

Nur sechs Minuten später jubelten die SC- Kicker erneut. Lui Thannhäuser startete aus der eigenen Hälfte durch, spielte mit dem agilen Gleißner vor der Straufraumgrenze einen Doppelpass und schloss aus spitzen Winkel halblinks zum 2:0 ab. Danach fingen sich die Germanen und standen sicherer. Luhe-Wildenau blieb aber vor dem Tor stets gefährlich. In der 29. Minute verlor der Germane Spieler Dominik Peter in der Vorwärtsbewegung den Ball, SC Mittelfeldmotor Frischholz spielte zu Sebastian Urban der freistehend aus 12m nur das Quergebälk traf. In der 34. Spielminute zeigte Schiedsrichter Kai Thiele nach Foul an Lui Thannhäuser im Strafraum auf den Punkt. Den fälligen Strafstoß, des sonst sichere Schütze Jan Broz, parierte Germanen-TW Appel.

 

Nach dem Seitenwechsel verwaltete der SC Luhe-Wildenau den klaren Vorsprung souverän. Den Zweikämpfen fehlte nun zumeist die Intensität der ersten Hälfte. Ausnahme: Germane Reichenberger nach wiederholten Foulspiel an Dworzak, sowie SC Spieler Frischholz wegen Meckerns sahen in der 80. Spielminute die Ampelkarte. In der 86. erhöhte Andreas Igl nach feiner Einzelleistung zum verdienten 3:0 Endstand.

 

Tore:

1:0  2. Benjamin Urban

2:0  8. Ludwig Tannhäuser

3:0  86. Andreas Igl

 

SC-Luhe-Wildenau:

Kummer, Urban Benjamin (75. Bertelshofer), Lehnert, Gleissner, UrbanSebastian, Schreier(37. Igl), Dworzak, Frischholz, Köppl, Broz, Tannhäuser (70.Lindemann),

 

SC Germania Amberg:

Appel, Kohler, Matthies, Reichenberger, Vitzthum, Peter(77. Weigl), Schäffler, Danzer, Kohl (77. Schweiger), Riel (60.Walentek),Mayer

 

Besondere Vorkommnisse: 34. Broz verschießt FE

SR: Kai Thiele (DJK Gebenbach)

Zuschauer: 100

 


4. Spieltag (20.08.17) SV Schmidmühlen - SC Luhe-Wildenau 2:0 (2:0)

Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung hat der SC Luhe-Wildenau die drei Punkte von Aufsteiger SV Schmidmühlen entführt. Die Heimelf startete mit viel Einsatz in die Partie, aber die SC-Abwehr stand bei den meisten Angriffen sicher und lies keine Chancen zu. In der 10. Spielminute zeigte der SC dann erstmals seine fußballerische Klasse. Urban schickte Tannhäuser mit einem langen Ball in die Spitze. Dieser wurde beim Dribbling in den Strafraum noch abgeblockt, aber Gleißner setzte konsequent nach und wurde von Göth im Strafraum gefoult. Den fälligen Strafstoß verwandelte Abwehrrecke Jan Broz sicher zur 1:0 Führung. Bereits acht Minuten später erhöhte Benjamin Urban dann auf 2:0. Ludwig Tannhäuser wurde auf dem rechten Flügel angespielt und legte nach kurzem Dribbling quer auf den mitgelaufenen Urban. Dieser war im Laufduell schneller als die verbliebenen zwei Abwehrspieler des SV Schmidmühlen. Seinen Schuss aus 16 Metern konnte dann auch Torwart Puchta nicht mehr entschärfen. In den folgenden Minuten rannten die Schmidmühlener weiter an, brachten das Gehäuse von SC-Keeper Ruppert aber nie wirklich in Gefahr. In der 31. Minute wäre dann Tannhäuser beinahe das 3:0 gelungen, aber die Latte verhinderte den Torjubel. Zu Beginn von Halbzeit zwei starteten die Luhe-Wildenauer dann deutlich dominanter, als in die erste Hälfte. Bereits in der 47. Minute konnte Puchta einen Fernschuss von Dworzak aus 25 Metern nur mit Not abwehren. In Minute 56 prüfte dann Argauer den Schmidmühlender Schlussmann mit einem Kopfball aus 6 Metern, aber wieder hielt Puchta. In der 60. Minute wäre dann beinahe der Anschlusstreffer gefallen. Eine Flanke aus dem Halbfeld nahm Sobiella am Eck des Fünfmeterraums direkt, zielte aber deutlich zu hoch. 8 Minuten später hatte Gleißner dann das 3:0 auf dem Fuß. Nach einem gut getimten Steilpass umspielte er den SV-Torwart, aber sein Schuss kann noch auf der Torlinie abgeblockt werden. Nur zwei Minuten später entschärfte Puchta dann einen Schuss von Urban aus 15 Metern und in der 74. Minute fand Dworzak bei einem weiteren Fernschuss erneut seinen Meister in Puchta. Zu diesem Zeitpunkt war der 0:2 Rückstand für den SV Schmidmühlen sehr schmeichelhaft und nur dank eines Sahnetages ihres Keepers war der SV noch einigermaßen im Spiel. In der 76. Minute hätte sich dieser Chancenwucher für den SC beinahe gerächt, aber Liebchen zielte aus 16 Metern knapp rechts daneben. In der 81. Minute dann eine Doppelchance für die schwarz-roten. Nach einem tollen Solo spielte Argauer einen flachen Ball in die Mitte, aber sowohl Tannhäuser, als auch Heisig verpassten den Ball knapp. Allerdings konnte Gleißner den Ball noch erlaufen. Seinen Schuss aus 18 Metern wehrte ein Schmidmühlener aber noch mit dem Kopf zur Ecke ab.

Mit dem zweiten Sieg in Folge setzt sich der SC Luhe-Wildenau im oberen Drittel der Kreisliga Süd fest und steht punktgleich mit Rieden und Vilseck auf Tabellenplatz 4. Die Leistung im heutigen Spiel war gut und ist der Maßstab für die kommenden Partien. Zwar dominierte man in der ersten Halbzeit nicht, war aber durch schnelles Umschaltspiel immer gefährlich. In der zweiten Halbzeit agierte die Mannschaft von Roland Rittner dann klug und lies den Gegner durch ihr dominantes Spiel nicht mehr in die Partie kommen.

 

Tore : 1:0 10. Jan Broz (FE)
           2:0 18. Benjamin Urban

SV Schmidmühlen: Puchta, Graf, Liebchen, Baumer, Göth, Hofmann, Segerer (46. Sobiella), Roidl, Zurbriggen, Meier, Graf

 

SC Luhe-Wildenau: Ruppert, Urban, Lehnert, Gleißner, Urban (77. Heisig), Schreier (70. Frischholz), Dworzak, Argauer, Broz, Tannhäuser (84. Lindemann), Bertelshofer

 

SR: Robert Kleffmann (SV Wenzenbach)

Zuschauer: 100


3. Spieltag (13.08.17): SC Luhe-Wildenau - SSV Paulsdorf 3:1 (3:0)

Dank einer starken ersten Halbzeit siegt der SC Luhe-Wildenau gegen Tabellenführer SSV Paulsdorf mit 3:1 und rückt mit nun 7 Punkten aus drei Spielen auf Tabellenplatz 4 vor. Zu Beginn hatte allerdings Paulsdorf die Chance zur Führung, scheiterte aber an Keeper Ruppert. Danach übernahm der SC das Kommando. In der achten Minute hatte Sebastian Urban mit einem Schuss aus 14 Metern die Führung auf dem Fuß, zielte aber rechts daneben. In der 14. Minute brachte Tannhäuser die Heimelf dann per Strafstoß in Führung. Vorausgegangen war ein Foulspiel an Argauer. Sechs Minuten später war es erneut Tannhäuser der nach einem schönen Angriff vor SSV-Keeper Heldmann auftauchte und im Nachschuss zum 2:0 einnetzte. In den nächsten zehn Minuten hatte der SC dann drei gute Möglichkeiten die Führung auszubauen, hatte aber kein Schussglück. In der 42. Minute dann der erste Aufreger der Partie. Geiger foulte als letzter Mann Igl im Laufduell, wurde aber nur mit gelb verwarnt. Den fälligen Freistoß verwandelte Benjamin Urban dann sehenswert ins obere rechte Eck. Die Halbzeit sorgte für einen Bruch im Spiel der Heimelf. Gegen verbesserte Paulsdorfer kam die SC-Abwehr mehrmals in Bedrängnis. In der 78. Minute wurde der SSV durch den Treffer von Christian Schreier belohnt. In der 86. Minute hatte Geiger dann das 2:3 für Paulsdorf auf den Fuß, zielte jedoch zu hoch.
Aufgrund der deutlichen Dominanz in Halbzeit eins geht der Sieg des SC auch in der Höhe in Ordnung. Die Mannschaft von Roland Rittner hat damit das richtige Zeichen nach dem 0:0 gegen Rosenberg gesetzt und zumindest eine Halbzeit lang gezeigt, was sie zu leisten im Stande ist.

 

Tore : 1:0 14. Ludwig Tannhäuser (FE)
           2:0 20. Ludwig Tannhäuser
           3:0 43. Benjamin Urban
           3:1 78. Christian Schreier

 

SC Luhe-Wildenau: Ruppert, Urban, Lehnert, Gleißner, Urban, Frischholz (80. Lindemann), Igl (70. Schreier), Köppl, Tannhäuser, Broz, Argauer

 

SSV Paulsdorf: Heldmann, Wittmann, Schreier, Geiger, Demel, Weiß, Schreier, Schedlbauer, Hierl (65. Rubenbauer), Roth (72. Wittl), Scherm (70. Grau)


SR: Bernd Hofmann (TuS Schnaittenbach)
Zuschauer: 120


2. Spieltag (12.08.17): TUS Rosenberg - SC Luhe-Wildenau 0:0 (0:0)

Mit einem am Ende glücklichen Punkt kehrte die erste Mannschaft des SC vom Gastspiel bei Aufsteiger TUS Rosenberg zurück. In der Anfangsphase war der SC die spielbestimmende Mannschaft, konnte sich aber nur eine wirkliche Chance herausspielen. In der achten Minute dribbelte sich Argauer rechts bis zur Grundlinie durch und flankte scharf in die Mitte. Dort kam Stürmer Simon Heisig an den Ball, zielte aber aus 10 Metern rechts daneben. Danach verflachte die Partie zunehmends. Die Mannschaft von Roland Rittner war zwar optisch leicht überlegen, Torgefahr strahlte aber keine der beiden Mannschaften aus. In der 36. Minute wurde es dann brenzlig im Strafraum des SC. Nach einer Ecke von rechts durfte ein Rosenberger frei aufs Tor köpfen und nur Argauer verhinderte per Kopf den Rückstand. In der zweiten Halbzeit kam der SC dann gar nicht mehr ins Spiel und überließ dem Aufsteiger das Spiel. So verwunderte es nicht, dass der TUS in der 54. und 66. Minute Chancen zur Führung hatte. Bei ersterer durfte Kevin Röhrer frei aus 16 Metern abschließen, verfehlte das Tor aber deutlich. Bei der zweiten Chance verhinderte nur ein starker Reflex von Ruppert den Führungstreffer durch Christoph Bäumler, der unbedrängt aus 16 Metern schießen durfte. In der 79. Minute war es erneut Ruppert, der mit einer Glanzparade einen Schuss von Patrick Wölfel aus fünf Metern noch abwehrte. In den folgenden Minuten drängte der Aufsteiger immer mehr auf das 1:0 und die Spieler des SC Luhe-Wildenau hatten vermehrt Probleme ihren Gegenspieler zu kontrollieren. In der 92. Minute wäre den Rosenbergern dann fast noch der Lucky Punch geglückt, aber der Schuss von Sven Wuttig aus acht Metern Torentfernung konnte in höchster Not noch von einem SC-Spieler geblockt werden.
Spielerisch konnte der SC Luhe-Wildenau an diesem Samstag nicht überzeugen, allerdings hat man seit langer Zeit endlich einmal wieder zu null gespielt und auch die Einstellung stimmte, sodass man mit diesem Punktgewinn durchaus zufrieden sein kann. Nächsten Sonntag gastiert dann der Tabellenführer SSV Paulsdorf im Michael-Höhbauer-Stadion.
Das Vorspiel der beiden zweiten Mannschaften endete ebenfalls ohne Sieger, aber nicht torlos. Fabio Kopf brachte die Rosenberger in der 37. Minute in Führung, die Sebastian Weidling in der 48. aber wieder ausgleichen konnte.

TUS Rosenberg: Moser, Bondar, Luber (85. Meindl), Stöckl, Bauer (41. Götz), Wölfel, Bäumler, Utz (72. Wuttig), Schwendner, Glöckner, Röhrer

 

SC Luhe-Wildenau: Ruppert, Urban B., Lehnert, Gleißner, Urban S., Dworzak (76. Schreier), Argauer, Heisig (70. Lindemann), Broz, Tannhäuser, Bertelshofer (68. Köppl)

 

SR:  Harald Marsching (SV Kirchenbirkig)
Zuschauer: 75


1. Spieltag (30.07.17): SC Luhe-Wildenau - TSV Königstein 3:2 (2:1)
Die Spieler des SC Luhe–Wildenau kamen mit viel Euphorie aus der Kabine und erspielten sich bereits früh hochkarätige Tormöglichkeiten. Königstein agierte mit langen Bällen und versuchte, durch schnelles Pressing den SC unter Druck zu setzen. Doch Luhe-Wildenau spielte begeistert nach vorne und scheiterte nach wenigen Minuten an der Latte und verpasste einige Male nur knapp das Tor.
In der 22. Min das 0:1! Voraus ging eine Unaufmerksamkeit von SC Verteidiger Gleißner, dass wiederum TSV Stürmer Philipp Feldmann alleinstehend aus 5m eiskalt nutzte.
Der SC spielte unbeeindruckt weiter. Der Druck auf das Gästetor wurde intensiviert, dass auch letztendlich belohnt worden ist. Nico Argauer schoss zum zwischenzeitlichen Ausgleich (33.) Durch ein schnelles Kombinationsspiel über 3 Stationen schloss Argauer aus 10m unhaltbar für Gästetorwart Hölzl ab.
Kurz vor dem Seitenwechsel konnte SC Stürmer Andreas Igl nur unfair im Strafraum gebremst werden. Den fälligen Strafstoß verwandelte Jan Broz eiskalt zum 2:1(45.).?

Direkt nach Wiederbeginn der zweiten Halbzeit kam der TSV Königstein besser ins Spiel.
Nach einer sehenswerten Kombination erzielte Andreas Igl das 3:1 (70.). Johannes Schreier kam mit einer schönen Aktion aus dem Zentrum, Doppelpass mit dem agilen Benjamin Urban, sein Zuspiel fand Andreas Igl. Er krönte seine tolle Leistung durch einen schönen Linksschuss ins lange Eck.
Nach einem Einwurf in der 75.Spielminute für den SC Luhe-Wildenau in der eigenen Hälfte, nutzte TSV Spieler Michael Pirner eine Unachtsamkeit der SC Abwehr zum zwischenzeitlichen 3:2 Anschlusstreffer.
In den Folgeminuten drängte der TSV auf den Ausgleich, der SC versäumte in dieser Situation die Konter in Tore umzumünzen.

„Das 3:1 war sehr wichtig. Nach dieser tollen Passkombination war der Bann gebrochen und der Glaube an die eigene Stärke zurückgekehrt", zieht Trainer Roland Rittner Bilanz. „Die Mannschaft hat sich diese ersten drei Punkte durch die super Vorbereitung redlich verdient. Das war ein toller Start in die Runde.

Tore : 0:1 22. Philipp Feldmann
           1:1 33. Nico Argauer
           2:1 43. Jan Broz (FE)
           3:1 70. Andreas Igl
           3:2 75. Michael Pirner

SC-Luhe-Wildenau:  Ruppert, Urban Benjamin, Lehnert, Gleissner, UrbanSebastian ( 63. Schreier), Dworzak ( 72. Heisig), Argauer,Igl, Broz, Tannhäuser (63.Frischholz), Bertelshofer

TSV Königstein: Hölzl, Feldmann, Pirner S.( 77. Ringler), Paulus ( 16. Hutzler), Fried (Pirner D.), Holzwarth, Pirner M., Schmidt, Ertl, Schornbaum, Weber

 

SR: Roman Mastalar (SV Wurz)
Zuschauer: 140