Aktuelles der Abteilung Fußball


Lokalderby und Spitzenspiel - SC gastiert in Etzenricht

Da hatte der Spielplanmacher ein glückliches Händchen. Pünktlich zur Etzenrichter Kirwa steigt am Samstag um 16.00 Uhr auf der Siegfried-Merkel-Sportanlage nicht nur das Lokalderby zwischen dem gastgebenden SVE und Aufsteiger SC Luhe-Wildenau, sondern es ist gleichzeitig auch das Aufeinandertreffen des derzeitigen Tabellenführers mit seinem ersten Verfolger.

Die Gastgeber stoppten am vergangenen Wochenende ebenfalls vor heimischem Publikum in souveräner Weise die Erfolgsserie des SV Schwarzhofen, schoben sich damit auf den zweiten Rang nach vorne, müssen jetzt allerdings die Sperre von Kapitän Andreas Koppmann verkraften. Jener war es der im Hinspiel den entscheidenden Treffer zum 1:0 Erfolg für die Blau-Schwarzen erzielte.

Aufsteiger SC Luhe-Wildenau hat also mit dem Nachbarn noch eine Rechnung offen.

Die Rittner-Elf befindet sich derzeit in bestechender Form. Der Herbstmeistertitel am vergangenen Freitag war das Ergebnis einer Siegesserie von acht Spielen. Beim 6:2 Erfolg gegen die Landesligareserve der SpVgg SV Weiden dominierten die Schwarz-Roten über weite Strecken mit Tempofußball, Laufbereitschaft und Teamwork und zeigten dabei die bisher wohl beste Saisonleistung. Wenn man an diesem Auftritt trotzdem etwas Kritik üben möchte, dann ist es die Tatsache, dass man aufgrund zweier Schlafmützigkeiten mal wieder zwei unnötige Gegentreffer hinnehmen müsste.

Gegen Etzenricht sollte dies tunlichst vermeiden werden, denn der Aufsteiger hat mit 46 Treffern zwar die beste Offensivreihe, die Fuhrmann-Elf jedoch mit erst 13 Gegentreffern die sicherste Defensive. Es wird somit interessant zu beobachten sein, wer dem Spiel eher seinen Stempel aufdrücken kann, wobei dabei sicherlich nicht übersehen werden darf, dass Etzenricht selbst die drittbeste Offensivreihe, und Luhe-Wildenau die fünftbeste Defensive besitzt. Für ein spannendes Lokalderby sollte also alles angerichtet sein.


7. Sieg in Serie - Mühseliger Erfolg gegen Schwarzenfeld bringt die Tabellenführung

SC Luhe-Wildenau zeigt beim 1:0 auf eigenem Platz gegen 1. FC Schwarzenfeld nicht den Glanz der vorherigen Partien. Vor 170 Zuschauern war der Sieg auf tiefem und rutschigem Rasen ein echter Arbeitssieg.

Schwarzenfeld wollte über Ballkontrolle und -besitz zum Erfolg kommen, deshalb ordnete FC Trainer Wolfgang Richthammer als Spielsystem ein 4-1-4-1 an. Doch die Schwarzenfelder fanden nur schwer in die Partie, denn die Hausherren agierten ausgesprochen giftig in den Zweikämpfen. 

Begonnen hat die Begegnung aber mit einem Paukenschlag, denn bereits nach 3 Minuten hatte Tannhäuser nach schöner Vorarbeit von Bertelshofer die erste Einschussmöglichkeit für den SC. Eine Minute später gleich eine weitere Großchance für den SC.

Nach einem 25 Meter Schuss von Shabani ließ FC Torwart David Kiener den Ball nach vorne abprallen, Benjamin Urban tauchte freistehend vor dem FC Gehäuse auf, sein Schlenzer ging knapp am langen Eck vorbei.

Doch in der nächsten gefährlichen Szene(8.) des SC´s war es dann soweit. Nach einem Freistoß von Tannhäuser von halb rechts war es SC Stürmer Florian Stadler, der eine Unsicherheit der Hintermannschaft des 1. FC Schwarzenfeld eiskalt zum 

1:0 nutzte.

So kann es weitergehen, dachten sich die Fans des SC Luhe-Wildenau. Doch weit gefehlt das Duell wurde zunehmend geprägt von vielen Fehlpässen und rüden Fouls.

Die Schwarzenfelder versuchten in der Folgezeit mit einfachsten Mitteln das Spiel zu zerstören - und das schmeckt den technisch beschlagenen SC Kickern überhaupt nicht.

Erst nach einer halben Stunde bekam der SC mehr Sicherheit in seine Aktionen; spielerisch war es aber eher Magerkost, was beide Seiten den 170 Zuschauern kredenzten.

In der 40. Minute verpasste SC Stürmer Florian Stadler die Führung auszubauen. Nach einer feinen Einzelaktion schloss er aus 16 m halb links ab, sein Schuss ging an die Unterlatte von der Torlinie sprang der Ball wieder aus dem Gehäuse heraus. Typisch Wembley, aber das Tor zählte nicht zum Leidwesen der SC Fans. 

Nach dem Seitenwechsel agierte der 1.FC Schwarzenfeld besser und kam ein ums andere Mal gefährlich vor das Gehäuse um SC Torwart Roland Frischholz.

Distanzschüsse von den FC Stürmern Florian Schlagenhaufer (53.) und Philipp Peter (58.) verfehlten ihr Ziel knapp oder wurden von den sicheren Rückhalt um Torwart Roland Frischholz entschärft.

In der 72 war es wiederum Florian Schlagenhaufer der nach einem gut herausgespielten Konter der Schwarzenfelder aus 14 m freistehend zum Schuss ansetzte, dieser aber durch den heraneilenden Benjamin Urban in letzter Sekunde geblockt wurde.

Danach versäumten es die SC-Kicker, das Ergebnis mit besser ausgespieltem Kontern deutlicher zu gestalten. In der Nachspielzeit erkannte zudem Referee Saif Fekih das 1:1 durch Jonas Fuchs wegen Foulspiel an TW Roland Frischholz nicht an.

 

Tor:

1:0 Florian Stadler ( 8.)

 

 

SR: Saif Fekih (TV Oberndorf)

Zuschauer: 170

 

SC Luhe-Wildenau:

Frischholz, Rudlof, Urban B., Bertelshofer, Gleissner, Urban S., Shabani (76.Wunder J.), Stadler (84. Tiryaki E.), Tannhäuser, Igl (60. Frischholz M.), Argauer

 

1. FC Schwarzenfeld

Kiener, Bayerl, Böckl, Messmann, Zirngibl, Schlagenhaufer, Fischer, Fuchs, Peter, Klebl, Imeri


SC-Damen in Neusorg gefordert - Zweiter Saisonsieg soll her

Nach der unfreiwilligen Pause am Kirwasamstag, gehen die Damen des SC am Sonntag auf Reisen. Ziel ist der Steinwald, genauer gesagt Neusorg. Die Landesligareserve hat aktuell einen Zähler mehr auf dem Konto als der Aufsteiger. Nach der Auftaktniederlage gegen Dachelhofen gab es erst ein torloses Unentschieden gegen Gebenbach und letzte Woche einen 2:1 Erfolg gegen Pösing. Beides Ergebnisse, die den Luhe-Wildenauer Damen keine Angst machen sollten, zumal auch keine Unterstützung aus dem Landesligateam zu erwarten ist. Aber Kreisligameister SC Luhe-Wildenau ist bei weitem noch nicht in der Form der vergangenen Saison. Das erste Spiel gegen Ebermannsdorf konnte zwar mit 1:0 gewonnen werden. Hierfür war aber eine gehörige Portion Glück von Nöten. Im zweiten Spiel gegen den Titelfavoriten aus Schwarzenfeld hielt die junge Truppe gut mit, musste sich am Ende nur mit 0:2 geschlagen geben, entwickelte nach vorne aber kaum Gefahr. Beim Auswärtsspiel beim Mitaufsteiger Dachelhofen, die bisherige Überraschungsmannschaft der Liga, hatte ´n die SC-Damen nicht viel zu bestellen und kassierten mit 1:5 die höchste Pflichtspielniederlage in ihrer noch jungen Geschichte. So bekommt der Auftritt in Neusorg ab 13.00 Uhr durchaus richtungsweisenden Charakter. Mit einem Dreier könnten sich die Ebenschwanger-Schützlinge an den Gastgeberinnen vorbei ins Tabellenmittelfeld schieben, bei einer Niederlage, müsste der Blick Richtung Abstiegszone gehen. Wenn die SC-Damen ihr Potential abrufen können, dann ist ein Sieg im Bereich des möglichen.


SC Luhe-Wildenau erweitert Trainerteam

Drei Spieltage vor Ende der Hinrunde in der Bezirksliga Nord erweitert Aufsteiger SC Luhe-Wildenau nochmals sein Trainerteam. Das bisherige Trainergespann aus Chefcoach Roland Rittner und Co-Spielertrainer Benjamin Urban erhält ab sofort Unterstützung von Reinhard Marschke. Der 60-jährige blickt auf eine langjährige Trainerkarriere zurück. So trainierte er bereits den SV Etzenricht in der Landesliga, die DJK Neustadt/WN und den FC Dießfurt in der Kreisliga und den VfB Mantel in der Kreisklasse. Zudem agierte er in Etzenricht und Dießfurt als Torwartrainer. In eben dieser Position wird er auch beim SC Luhe-Wildenau tätig sein. Außerdem wird er verstärkt im Bereich der Spielanalyse tätig sein. Die sportliche Leitung um Abteilungsleiter Thomas Diertl und Teammanager Stefan Grünwald freut sich einen so erfahrenen und kompetenten Mann für den SC Luhe-Wildenau gewonnen zu haben und wünscht ihm viel Freude an der Arbeit mit unserer Mannschaft.


SC springt auf Rang 2 - Fünfter Sieg in Folge

Aufsteiger SC Luhe-Wildenau schwimmt weiter auf einer Erfolgswelle. Im Heimspiel gegen Kulmain hieß es am Ende 4:0 für die Schwarz-Roten, der fünfte Sieg in Folge. Das erste Mal jubeln durften die heimischen Fans bereits nach 13 Minuten. Ein langer Ball von Benjamin Urban landete bei seinem Bruder Sebastian. Der flankte mustergültig in den Strafraum, wo Tannhäuser vollkommen frei per Kopf einnetzen konnte. In der Folge entwickelte sich die erwartete relativ ausgeglichene Begegnung. Luhe-Wildenau hatte zwar ein leichtes spielerisches Übergewicht kam aber nur zu zwei wirklichen Chancen durch Argauer (15.) und Tannhäuser (25.). Kurz vor der Halbzeit schlug die Heimelf dann aber nochmals zu. Argauer wurde nach einem sehenswerten Solo im Strafraum regelwidrig gestoppt und Tannhäuser verwandelte den folgenden Strafstoß ganz sicher (39.). Auch nach der Halbzeit blieb die Begegnung umkämpft. Ein Großteil des Geschehens spielte sich im Mittelfeld ab und Chancen blieben Mangelware. In der 66. Minute schwächten sich die Gäste jedoch selbst, als Zeltner aufgrund einer Tätlichkeit die rote Karte sah. Die Heimelf bekam nun ein deutlicheres Übergewicht und durfte in der 74. Minute zum dritten Mal jubeln. Argauer überlief den herauseilenden SV-Keeper und schloss aus spitzem Winkel ab. In der Mitte versuchte Kastner den Ball noch vor einem SC-Stürmer zu klären, bugsierte dabei die Kugel aber ins eigene Tor. Und nur zwei Minuten später klingelte es erneut im Kulmainer Kasten. Argauer schloss nach gekonntem Dribbling aus elf Metern ab und erhöhte damit sein Torkonto auf 14 Treffer. Ab der 85. Minute herrschte dann wieder numerisches Gleichgewicht auf dem Spielfeld, als Lehnert nach nicht geahndetem Foulspiel an ihm erst gelb und dann die Ampelkarte sah. Kurz vor dem Schlusspfiff wäre den Gästen dann beinahe noch der Ehrentreffer gelungen, aber Schmid zielte aus 16 Metern, frei vor dem Tor, rechts vorbei. Mit diesem Erfolg verbessern sich die Schwarz-Roten auf Platz 2 und reisen am Donnerstag mit dem entsprechenden Selbstbewusstsein zum Auswärtsspiel nach Raigering.

 

Tore:

1:0 Ludwig Tannhäuser (13.)

2:0 Ludwig Tannhäuser (39./FE)

3:0 Maximilian Kastner (74./Eigentor)

4:0 Nico Argauer (76.)

 

SC Luhe-Wildenau: Frischholz R., Rudlof, Urban B. (83. Lehnert), Gleißner, Urban S., Stadler (77. Frischholz M.), Argauer, Tannhäuser, Frischholz S., Bartosch (46. Bartosch), Bertelshofer

 

SV Kulmain: Haberkorn, Weber (59. Felder), Zeltner, Ditschek, Greger, Kuhbandner, Schmid, Weber, Kastner, Hautmann (85. Nicklas), Bodner

 

SR: Stephan Czepluch (SV Hallstadt)

Zuschauer: 200 

Besondere Vorkommnisse: Rot: Andreas Zeltner (Kulmain/66./Tätlichkeit); Gelb-Rot: Lehnert (Luhe-Wildenau/85./Unsportlichkeit)


SC holt sich Auswärtsdreier in Wernberg

Am Freitagabend fährt Aufsteiger SC Luhe-Wildenau einen verdienten Auswärtsdreier beim TSV Detag Wernberg ein und zieht damit mit den Gastgebern nach Punkten gleich.

In der ersten Halbzeit spielte eigentlich nur der Aufsteiger. Die agilen Argauer, Tannhäuser und Urban brachten die TSV-Defensive schon mit der ersten Aktion in die Bredouille. So dauerte es nur 13 Minuten bis die Schwarz-Roten das erste Mal jubeln durfte. Nach gutem öffnendem Pass von Tannhäuser setzte Argauer sich gegen drei Verteidiger durch und schob überlegt zur frühen Führung ein. Die Rittner-Truppe blieb weiter mit dem Fuß auf dem Gaspedal, zeigte immer wieder schöne Kombinationen, blieb beim Abschluss aber teilweise zu inkonsequent. So musste eine Standardsituation zum 2:0 herhalten. Nachdem Argauer zum wiederholten Male hart gelegt worden war, versenkte Tannhäuser aus 20 Metern den fälligen Freistoß im Tor von TSV-Keeper Plößl. Nur sechs Minuten später schnürte Argauer dann den Doppelpack. Nach einem perfekten Konter über Benjamin Urban spielte Argauer mit der Wernberger Defensive Katz und Maus und versenkte die Kugel dann zum 3:0 in den Maschen. Vom Tabellendritten aus Wernberg kam in den ersten 45 Minuten offensiv nahezu gar nichts. Die langen Bälle aus der Defensivreihe, mit wenigen Ausnahmen am heutigen Tag das einzige Mittel der lila-weißen, wurden von der guten Defensivreihe des Aufsteigers immer wieder abgewehrt.

Im zweiten Durchgang entwickelte sich eine andere Begegnung.  Die Schwarz-Roten kamen spielerisch nicht mehr so in die Partie wie vor dem Pausenpfiff. Auch defensiv ließ man sich von der Hektik, die die Gastgeber in die Partie brachten, etwas verunsichern, konnte aber trotzdem die meisten Angriffe stoppen. Allerdings musste man nach einer TSV-Ecke den Treffer zum 1:3 hinnehmen, nachdem der Ball nicht konsequent geklärt werden konnte und der Schuss von Reis von der Strafraumgrenze noch abgefälscht wurde (69.). Nur sieben Zeigerumdrehungen später waren die Wernberger wieder komplett zurück in der Begegnung, als Göbl eine erneute Unkonzentriertheit des SC ausnutzte und aus 17 Metern abzog. Die Schlussviertelstunde bot den zahlreichen Zuschauern dann keinen fußballerischen Leckerbissen mehr. Detag packte die Brechstange aus und begann bei fast jeder Aktion ein Foulspiel zu reklamieren. Ein drittes Mal ließ sich SC-Keeper Frischholz an diesem Abend aber nicht mehr überwinden, sodass der Aufsteiger nach intensiven 93 Minuten den fünften Saisonsieg bejubeln durfte.

 

TSV Detag Wernberg: Plößl, Mann, Riedl, Maunz, Luff (46. Polster), Geier, Moucha (67. Alabduldryby), Reis, Polster, Göbl, Häffner

 

SC Luhe-Wildenau: Frischholz R., Rudlof, Urban B., Gleißner, Urban S. (Wunder), Argauer (46. Melchner), Tannhäuser, Frischholz M. (67. Shabani), Frischholz S., Broz, Bartosch

 

Tore:

0:1 Nico Argauer (13.)

0:2 Ludwig Tannhäuser (32.)

0:3 Nico Argauer (38.)

1:3 Christoph Reis (69.)

2:3 Fabian Göbl (76.)


Aus 0:2 mach 4:2 - Erste dreht Partie gegen FC Amberg

6 Tore, viele Emotionen – als der umsichtig leitende Schiedsrichter Manuel Dirnberger am Samstag um 17.51 Uhr die Begegnung zwischen Aufsteiger SC Luhe-Wildenau und dem FC Amberg abpfiff, hatten die 250 Zuschauer spannende und abwechslungsreiche 97 Minuten erlebt.

Zu Beginn kamen die Gastgeber besser in die Partie und hatten früh durch die Stadler, die Möglichkeit zum Führungstreffer (8.) Nur wenige Minuten später viel der Treffer aber auf der Gegenseite. Ambergs Goalgetter Martin Popp war nach einem langen Ball schneller als die SC-Defensive und ließ auch Keeper Frischholz keine Chance (15.) Direkt mit der nächsten Aktion hätte Giehrl die Führung ausbauen können. Er zielte aus 16 Metern allerdings knapp daneben. In den folgenden Minuten fanden die Luhe-Wildenauer keinen Zugriff mehr auf die Begegnung, die Gäste aus Amberg dominierten, erspielten sich dabei aber kaum wirkliche Torgelegenheiten. So musste ein individueller Fehler her um das 2:0 aus Sicht der Gäste zu erzielen. Stadler spielte einen katastrophalen Rückpass direkt in den Lauf von Popp und der FCA-Stürmer ließ sich diese Möglichkeit nicht entgehen und schnürte den Doppelpack (39.). Wer nun allerdings glaubte, der Aufsteiger würde wie in Hahnbach auseinanderbrechen, sah sich getäuscht. Kurz vor dem Halbzeitpfiff tankte sich Argauer auf links durch und legte quer auf Stadler, der aus kurzer Distanz nur noch einschieben brauchte (45.)

Angetrieben vom Anschlusstreffer präsentierten sich die Schwarz-Roten nach der Halbzeitpause deutlich stärker und zeigten auch wieder ihren gefährlichen Tempofußball.  Benjamin Urban (49., 57.) und Nico Argauer (56.) vergaben in der Anfangsviertelstunde des zweiten Durchgangs bereits gute Chancen auf den Ausgleich. Besser machte es Argauer dann in Minute 64. Nach klasse öffnendem Pass setzte er sich gegen den letzten Verteidiger durch und überwand FC-Keeper Dengler mit einem feinen Heber. Und nur zwei Minuten war der Spielverlauf komplett auf den Kopf gestellt als Benjamin Urban auf Vorlage seines Bruder Sebastian zum 3:2 einköpfte.

In den letzten 20 Minuten drückten die Amberger dann nochmals auf den Ausgleich und hatten durch Popp (79.) und Bosser (82.) auch gute Chancen. In der 85. Minute bejubelten die Gäste gar schon den Treffer zum 3:3, doch dieser wurde ihnen aufgrund einer Abseitsstellung vom Schiedsrichtergespann verweigert. Den Schlusspunkt dieser unterhaltsamen Partie setzte mit Sebastian Urban dann aber wieder ein SC-Akteur, der in der 94. Minute nach einem blitzsauberen Konter den 4:2 Endstand herstellte.

 

SC Luhe-Wildenau: Frischholz R., Rudlof, Urban B., Gleißner, Stadler (77. Bartosch), Argauer, Tannhäuser (87. Frischholz M.), Frischholz S., Broz, Shabani (62. Urban S.), Bertelshofer

 

FC Amberg: Dengler, Schmien, Hüttner, Giehrl, Reinhardt (24. Luttenberger), Grau (78. Kilic), Popp, Haller, Bosser, Brinster, Sperlich

 

Tore: 0:1/0:2 (15./39.) Martin Popp, 1:2 (45.) Florian Stadler), 2:2 (64.) Nico Argauer, 3:2 (66.) Benjamin Urban, 4:2 (94.) Sebastian Urban

 

SR: Manuel Dirnberger (TSV Nittenau)

Zuschauer: 250


SC mit bitterem Unentschieden in Wernberg

Vor dem Spiel wäre Aufsteiger SC Luhe-Wildenau sicherlich mit einem Punktgewinn beim FC Wernberg zufrieden gewesen, nach Absolvieren der 90 Minuten dominierten bei den Schwarz-Roten ob des Unentschiedens allerdings enttäuschte Mienen, kassierte man den Ausgleichstreffer der Wernberger doch erst in der 93. Minute nach einem fragwürdigen Pfiff des nicht immer sicher agierenden Schiedsrichters Jan Dirrigl.

In Halbzeit eins waren beide Teams noch stark auf ihre taktische Ausrichtung fokussiert. Bei gegnerischem Ballbesitz beide Mannschaften tief, keiner wollte den ersten Fehler machen. So dauerte es bis zur 19. Minute ehe es die erste Torchance für die zahlreichen Zuschauer zu sehen gab. Nach einem Chipball über die Abwehr steuerte Lorenz für die Grün-Weißen auf SC-Keeper Frischholz zu, zielte aus 8 Metern aber knapp links vorbei. Dies schien wie der Weckruf für beide Teams, denn fortan wurde offensiver gespielt und es gab ein paar Chancen zu sehen. Die Erste hatte Tannhäuser, der nach Pass von Shabani an FC-Keeper Schmidt scheiterte (25.). Nur fünf Minuten später hätte der Gast eigentlich in Führung gehen müssen, aber Urban und Argauer scheiterten zweimal am stark parierenden FC-Keeper. Beinahe hätte der beste Wernberger Spieler an diesem Tag aber dann den Führungstreffer verschuldet. Bei einem Pass traf Schmidt den Ball nicht richtig, sodass er direkt vor die Füße von SC-Stürmer Stadler rollte. Der schloss aus 15 Metern allerdings etwas zu überhastet ab, sodass es mit einem 0:0 in die Halbzeit ging.

Den zweiten Druchgang startete der SC Luhe-Wildenau mit viel Dynamik, aber ohne Abschlussglück. Argauer (51., 53.) und Stadler (58.) scheiterten frei vor dem Tor an Schmidt. Aber auch der FC Wernberg hatte durch Grill eine gute Möglichkeit zur Führung (52.). In der 59. Minute dann die Erlösung für die Gäste-Fans. nach schöner Kombination über Shabani und Argauer konnte Urban am langen Pfosten einnetzen. Die Führung hielt jedoch nur wenige Minuten, denn bereits in der 63. Minute konnte Lindner nach Fehlpass von Shabani alleine auf das SC-Tor zulaufen und Frischholz überwinden. Der Aufsteiger war aber nicht geschockt und konnte kurz darauf wieder in Front gehen. Rudlof sah, dass Tannhäuser gestartet war und der machte den Ball aus spitzem Winkel überlegt rein (68.).

In den folgenden Minuten wuchs der Druck der Wernberger immer mehr, der SC konnte nur selten für Entlastung sorgen, aber bis in die Nachspielzeit hielt die Abwehr und ließ keine wirkliche Torchance zu. Dann ein langer Ball der Wernberger in die Spitze. Der FC-Spieler fällt nach einem leichten Körperkontakt durch den Verteidiger und der Schiedsrichter zeigt auf den Punkt. Bitter für den Aufsteiger vor allem, da Argauer in Halbzeit eins durch einen viel deutlicheren Bodycheck ohne Ballorientierung im FC-Strafraum am Abschluss gehindert wurde, hier die Pfeife aber stumm blieb. Stephan Lindner ließ sich diese Chance dann nicht entgehen und brachte dem FC Wernberg somit einen glücklichen Punkt ein (93.).  


Erste siegt verdient mit 5:0 in Schwarzhofen

Mit einer überzeugenden Leistung holt sich Aufsteiger SC Luhe-Wildenau beim SV Schwarzhofen den zweiten Saisonsieg. Der 5:0 Erfolg für die Gäste ging aufgrund der Spielanteile auch in der Höhe in Ordnung.

Der Aufsteiger begann die Begegnung mit viel Selbstbewusstsein und durfte bereits nach vier Minuten das erste Mal jubeln. Rudlof flankt den Ball bei einem Freistoß aus dem rechten Halbfeld in den Strafraum, Benjamin Urban legt per Kopf ab auf Stadler und der nickt den Ball zur frühen Führung für die Gäste ins Netz. Bitter für die Schwarz-Roten allerdings, dass sich der Torschütze bei dieser Situation verletzte und ausgewechselt werden musste. In den folgenden Minuten blieben weitere Chancen Mangelware. Luhe-Wildenau kontrollierte die Begegnung durch ruhiges und überlegtes Aufbauspiel und ließ die Gastgeber nicht wirklich in die Partie kommen. Selbst schaffte man es allerdings auch nicht Gefahr für den SV-Kasten auszustrahlen. Dann die 28. Spielminute. Urban spielt einen guten Diagonalball in den Lauf von Argauer. Der setzt sich trotz Trikottest gegen den ersten Verteidiger durch und wird dann vom zweiten SV-Abwehrspieler im Strafraum regelwidrig gestoppt. Diese Chance ließ sich Tannhäuser dann nicht entgehen und brachte mit dem 2:0 die optische Überlegenheit auch auf die Anzeigetafel. Jetzt legte der Aufsteiger nochmal einen Gang zu.  Broz spielt Tannhäuser im Mittelfeld an, der erkennt, dass Argauer in die Schnittstelle gestartet ist, und der 21-jährige Angreifer versenkt die Kugel aus vollem Lauf eiskalt (34.). Und dem SC gelang vor dem Halbzeitpfiff sogar noch das vierte Tor. Argauer setzt sich auf rechts mit einer Willensleistung gegen mehrere Gegenspieler durch, seine flache Flanke findet aber in der Mitte keinen Abnehmer. Tannhäuser reagiert jedoch gedankenschnell, erläuft den Ball und spielt Argauer im Strafraum erneut an. Der lässt seinen Gegenspieler mit einer Körperdrehung aussteigen und schnürt den Doppelpack. Mit diesem Spielstand ging es dann in die Halbzeitpause.

In den zweiten 45 Minuten schaltete der SC Luhe-Wildenau daraufhin einen Gang zurück und die Schwarzhofener kamen besser in die Begegnung. Bis zur einzigen wirklich gefährlichen Chance mussten sich die Anhänger des Gastgebers aber insgesamt 60 Minuten gedulden. Einen Steilpass in die Spitze kann Rudlof nicht abblocken, sodass Graf auf SC-Keeper Frischholz zuläuft. An diesem spitzelt der SV-Stürmer den Ball zwar vorbei Richtung Tor, aber ein SC-Verteidiger kann den Ball noch von der Linie kratzen. Die restlichen 30 Spielminuten waren dann relativ ereignislos. Die Gäste vergaben noch zwei gute Gelegenheiten auf weitere Tore, ehe Tannhäuser mit einem Heber über Bindl den 5:0 Endstand herstellte.

 

SV Schwarzhofen: Bindl, Seidl (72. Richthammer), Weiß C., Ziereis, Weiß L., Gietl, Weiß M. (80. Immervoll), Danner, Weigl, Bauer, Graf

 

SC Luhe-Wildenau: Frischholz R., Rudlof, Urban B., Gleißner, Melchner (60. Urban S.), Stadler (8. Frischholz M.), Argauer, Tannhäuser, Frischholz S., Broz, Shabani (77. Bertelshofer)

 

Tore:

0:1 Florian Stadler (4.)

0:2 Ludwig Tannhäuser (28./Foulelfmeter)

0:3 Nico Argauer (34.)

0:4 Nico Argauer (41.)

0:5 Ludwig Tannhäuser (85)

 

Besondere Vorkommnisse: Gelb-Rot: Stephan Bauer (SV Schwarzhofen/88./Foulspiel und Unsportlichkeit) 


Unglückliche Derbypleite zum Bezirksligaauftakt

Der SC Luhe-Wildenau ist mit einer Niederlage in die Bezirksligasaison 2019/20 gestartet. Vor gut 600 Zuschauern verlor die Mannschaft von Roland Rittner gegen den SV Etzenricht mit 0:1. Der Gegentreffer fiel in der 73 Spielminute, die anschließende Drangperiode wurde nicht belohnt.

 

Von Beginn an legten die Platzherren bei drückenden Temperaturen ein hohes Tempo vor, die Handschrift des Cheftrainers Roland Rittner war deutlich zu erkennen. Es entwickelte sich ein munteres Duell, in dem beide Teams gleich die Scheuklappen ablegten. Nach 7 Minuten die erste nennenswerte Chance der Heimelf. Nach einer gelungenen Ballstafette im Mittelfeld stürmte SC Angreifer Nico Argauer alleine auf Gästetorwart Florian Veigl zu, dieser kann in höchster Not vor dem Strafraum klären.

In der Folgezeit zog sich der SV Etzenricht weit in die eigene Hälfte zurück und spielte abwartend.

In der 12 Spielminute ein Angriff des SV Etzenricht über den agilen Stephan Hermann doch SV Stürmer Johannes Plötzl scheiterte mit seinem Kopfball aus 8 m kläglich vor Torwart Roland Frischholz. Der offensiven Abteilung um Martin Pasieka und Sebastian Ermer bot sich in der 14. Minute eine gute Doppelchance, scheiterten am SC-Schlussmann Roland Frischholz. Die Blau-Schwarzen bekamen nur selten Zug ins Offensivspiel – und wenn, dann ging es über die rechte Seite mit dem auffälligen Andreas Koppmann.Mit zunehmender Spieldauer egalisierten sich beide Teams. Torchancen waren in der Zwischenzeit Mangelware.

Kurz vor dem Pausenpfiff eine Chance zunächst für den SV Etzenricht, als SV Stürmer Johannes Plötzl, der von Andreas Koppmann über die rechte Seite bedient wurde, doch sein Schuss aus 20 m landete am Aussenfposten des SC Gehäuses.  Einen direkten Gegenzug leitete SC Spieler Michael Gleißner durch eine feine Einzelaktion ein. Er setzte sich über den Flügel stark durch. Diese scharfe Hereingabe wurde durch einen sehenswerten Flugkopfball von Ludwig Tannhäuser verwertet – dieser verfehlte knapp aus 8m das Ziel.

Im zweiten Durchgang kam der SV Etzenricht besser aus den Kabinen. In der Folgezeit drückte der SV auf die Führung. Die Mannschaft von Roland Rittner brauchte etwas, um sich von dieser Drangperiode zu erholen, setzte dann aber zur besten Phase an. Andre Bertelshofer(63.) hätte nach feinem Zuspiel von Nico Argauer die Führung auf dem Fuß gehabt. Sein Schuss aus 10 m ging knapp am Tor vorbei.

Als Michael Gleißner nach einem Zusammenprall verletzt ausscheiden musste, nutzte Etzenricht die Zeit der Unsicherheit in der SC Abwehr und Koppmann erzielte den glücklichen Führungstreffer in der 73. Spielminute. In der Folgezeit hatte auch der SV durch Martin Pasieka die Chance auf 2:0 zu erhöhen, doch er scheiterte an den reflexstarken SC Kepper Roland Frischholz.

Der SV Etzenricht hatte ein Ziel, den Ball vom eigenen Tor fernzuhalten. Bis auf einige weitere Eckbälle wollte dem SC Luhe-Wildenau nichts mehr gelingen. Bis in der vierten Minute der Nachspielzeit erst Michael Frischholz – seinen Schuss aus halbrechter Position parierte SV TW Veigl – und nach einem Eckball von Tannhäuser köpfte Marvin Melchner knapp über das Tor und vergab die große Chance auf den Ausgleich.

Trotz der Niederlage war SC Trainer Roland Rittner mit dem ersten Auftritt seines Teams zufrieden: „Wir hatten ein gutes Gefühl und uns viel Mut eingeredet. Wir standen kompakt, haben in den Umschaltmomenten konzentriert in die Tiefe gespielt. Das Gegentor resultierte aus unseren eigenen Fehlern. Wenn wir die noch weglassen, dann klappt es auch mit den Punkten. Ich habe heute viele gute Dinge gesehen, die uns Vertrauen in unsere Stärke geben können.“

 

SC Luhe-Wildenau

Frischholz, Rudlof, Urban B., Gleissner (73. Melchner), Urban S. (62.Fischholz M.), Stadler (62.Shabani) , Argauer, Tannhäuser, Schönberger, Broz, Bertelshofer 

Aufstellung

SV Etzenricht

Veigl, Strehl, Stauber, Danzer (46. Ermer C.), Koppmann, Pasieka, Herrmann, Pötzl (73. Scheler), Wexlberger, Diermeier, Ermer 

 

Tor:

0:1 Andreas Koppmann (73.)

 

Schiedsrichter: Julian Roidl (Ensdorf)

Zuschauer: 630

Besondere Vorkommnisse: Gelb-Rot: Christian Ermer (92./ Etzenricht/wiederholtes Foulspiel)


Phänomenale Saison findet bei Erdinger-Cup ihren krönenden Abschluss

"Sie haben Ihr Ziel erreicht!" sagt das Navi oft. So ist es auch bei den Frauenfussballerinnen des SC.

Was viele nicht für möglich gelaubt haben, wurde geschafft. Die erste  Frauenfußballssaison in der Vereinsgeschichte des Sportclubs wurde mit der Meisterschaft gekrönt und der sofortige direkte Aufstieg in die Bezirksliga geschafft. Im letzten  entscheidendenden Verbandsspiel in Auerbach ließen sich die Spielerinnen um das Trainerteam 

Ebenschwanger/Fleissner durch einen souveränen 6:0 Sieg gegen die zweite Mannschaft des SV 08 vor zahlreichen SC-Fans die Butter nicht mehr vom Brot nehmen.

Damit aber nicht genug. Mit dieser Meisterschaft qualifizierten sich die  Frauen für das Bezirksfinale des Erdinger-Meister-Cup 2019 in Beucherling, wie übrigens auch die "Erste" Herrenmannschaft des SC und überraschten auch hier. Als Zweiter, bei sieben Teilnehmern, qualifizierte sich der "Frauen-Underdog" für das Landesfinale in Neustadt an der Donau, was auch dem Herrenteam gelang. Da der SC zudem sich noch an einem Gewinnspiel beteiligte und dies gewannen, wurden die beiden Teams auch noch vom Erdinger-Fanbus abgeholt.

Für die Männer war im Achtelfinale Schluss gegen den Bayernligameister und späteren Turniersieger Türkgücü München, gegen den zumindest das einzige Gegentor des Turniers gelang.

Die Frauen schafften es bis ins Viertelfinale. Dort scheiterten die Damen mi 0:2 gegen die Bayernliga-Reserve des SV Frensdorf.

 

Eine tolle Saison des SC endet somit. Die Erste der Fußballmänner steigt in die Bezirksliga auf und die  zweite Herrenfussballmannschaft in der SG mit dem SV Etzenricht spielend, steigt in die Kreisklasse auf. Am vergangenen Wochenende wurden zudem noch die U15-Fußballer der SG SC Luhe-Wildenau/FC Luhe-Markt/TSV  Neudorf Meister in der Kreisklasse 2. Und als I-Tüpfelchen steigen auch die Fußballfrauen in die Bezirksliga auf.

 

Das nächste Highlight steht aber schon vor der Tür. Fortuna hat  bestimmt, dass am 20 Juli um 16 Uhr am Waldfest des SC Luhe-Wildenau der  Herren-Fussball-Kreisligameister SC in der ersten Begegnung der  Bezirksliga gegen den Landesligaabsteiger SV Etzenricht, mit dem ja man 

in der "Zweiten" gemeinsam kickt, aufeinander treffen.


Die Sensation ist perfekt - SC-Damen holen in Debütsaison gleich Meisterschaft

Sie haben es tatsächlich geschafft. Die Damen des SC-Luhe-Wildenau gewinnen ihr letztes Saisonspiel beim SV 08 Auerbach II und fahren direkt in ihrer Debütsaison den Titel ein. Verbunden ist damit der Aufstieg in die Bezirksliga.
Im ungewohnten Modus 9:9 entwickelte sich bei hochsommerlichen Temperaturen in der ersten Halbzeit ein fahriges, von Fehlern geprägtes Spiel. Der jungen SC-Mannschaft merkte man die Nervosität sichtlich an, dennoch hatte Steinhilber bereits nach zwei Minuten die Chance auf die Führung. Nach einer harten, flachen Flanke von Frischholz rutschte sie aber knapp am Ball vorbei. Wenige Minuten später hatten dann die Gastgeberinnen ihrerseits den Führungstreffer auf de Schlappen. Nach einem Freistoß sprang der Ball wie beim Flippern durch die SC-Abwehr und landete bei Eisenhut, der der Ball von SC-Torfrau Grünwald aber noch vom Fuß geklaut werden konnte. In den folgenden Minuten bis zur Halbzeitpause gab es kaum spielerische Glanzlichter. Chancen gab e nur nach individuellen Einzelaktionen. So hatte erneut Steinhilber nach feinem Pass von Frischholz in Minute 12 die gute Möglichkeit zum Torerfolg, diesmal stand aber die Torfrau im weg. Nur zwei Minuten später scheiterte Frischholz selbst mit einem Schuss aus 12 Metern. Die nächsten Minuten waren wahrlich kein fußballerischer Leckerbissen für die gut 50 Zuschauer. So wirkte der Führungstreffer durch Frischholz in der 38. Minute wie eine Erlösung. Nach Abschlag von Grünwald startete Frischholz im Mittelfeld ein Solo, lies vier Gegenspielerinnen stehen und vollstreckte aus 14 Metern zum viel umjubelten 1:0. Damit waren die Schwarz-Roten auf Kurs Meisterschaft. Spätestens das 2:0 zwei Minuten vor dem Halbzeitpfiff sorgte für sichtliche Entspannung beim Anhang des Tabellenführers. Wieder war es Frischholz, die mit einem satten Schuss aus 17 Metern erfolgreich war.
Nach dem Pausentee zeigte der Spitzenreiter dann auch endlich seine fußballerische Klasse und zeigte schönen Kombinationsfußball. Das 3:0 in der 56. Minute fiel dann allerdings nach einer Standardsituation. Ebenschwanger brachte eine Ecke von rechts an den langen Pfosten und Steinhilber nickte gekonnt ein. Spätestens da begann die Party bei den Fans des SC. Die nächsten gut 20 Minuten waren geprägt von einem gewissen Chancenwucher der SC-Damen. So hatten zweimal Miketta, Steinhilber und Stich die Möglichkeit, das Ergebnis schon früher höher zu schrauben. Der vierte Treffer viel dann allerdings erst in der 78. Minute. Nach perfektem Pass von Argauer versenkte Steinhilber eiskalt aus 13 Metern. Sechs Minuten später schnürte dann Frischholz erneut mit einem Schuss von der Strafraumgrenze den Dreierpack. Und als alle schon mit dem Schlusspfiff rechneten, trug sich auch Argauer mit einem satten Distanzschuss noch in die Torschützinnenliste ein.
Mit diesem klaren 6:0 Erfolg endet für die SC-Damen eine famose Saison, mit der wohl nur die wenigsten gerechnet hätten, insbesondere nach der Auftaktpartie bei der DJK Ensdorf. Man war sich zwar durchaus über die technischen Fähigkeiten der jungen Mannschaft, bewusst, aber dass die Anpassung an das andere körperliche Niveau im Damenbereich so schnell und so gut erfolgen würde, war nicht abzusehen.
Jetzt gilt es diesen Erfolg erst einmal zu realisieren und gebührend zu feiern, bevor es dann bald schon wieder in die Vorbereitung auf die neue Saison in der Bezirksliga geht, die eine neue Herausforderung für die Damen des SC darstellen wird.


Damen holen sich Tabellenspitze wieder - Samstag gehts um den Titel

Es war eine ziemlich einseitige Angelegenheit, die Begegnung zwischen den Damen des SC Luhe-Wildenau und des SV Störnstein. Am Ende stand ein 4:0-Erfolg für die Hausherrinnen auf der Anzeigetafel des Michael-Höhbauer-Stadions, wobei bei besserer Chancenverwertung der Sieg noch deutlich höher hätte ausfallen können. Die SC-Damen legten los wie die Feuerwehr und schnürten die Gäste gleich zu Beginn in deren Hälfte ein. Bereits nach vier Minuten hätte Miketta die Schwarz-Roten in Führung bringen können, aber ihr Schuss war letztendlich zu harmlos. Zwei Minuten später fehlten bei einem Abschluss von Steinhilber dann nur Zentimeter zum Treffer. Bis zur 13. Minute boten sich dann dreimal Frischholz Schussmöglichkeiten, aber entweder fehlte es an Genauigkeit oder die Torfrau aus Störnstein stand der Führung im Weg. Für diesen Chancenwucher wäre die Heimelf in der 15. Minute dann beinahe bestraft worden. Einen eigentlich harmlosen langen Ball verlängerte Stich unglücklich direkt in den Lauf von SV-Stürmerin Scheck. Aber diesmal war Fortuna auf SC-Seite, denn auch sie verfehlte frei vor Grünwald knapp das Tor. In Minute 18 war es dann erneut Frischholz, die nach schönem Spielzug über Ebenschwanger an der gegnerischen Torfrau scheiterte.
In der Folge verflachte die Partie deutlich, was auch daran lag, dass die Störnsteinerinnen defensiv stabiler standen als zu Spielbeginn. Dennoch blieben die SC-Damen spielbestimmend und durften in der 30. Minute endlich jubeln. Miketta eroberte auf links den Ball und spielte einen perfekten Pass durch die Schnittstelle Richtung Elfmeterpunkt. Dort spitzelte Steinhilber den Ball an der herauseilenden Torfrau vorbei zur viel umjubelten Führung. Damit schien der Bann gebrochen, denn nur fünf Minuten später klingelte es erneut im Kasten des SV. Wieder war es Miektta, die mit einem Solo auf der rechten Seite für Verwirrung in der Gäste-Defensive sorgte. Aber anstatt selbst abzuschließen, legte sie nochmals quer auf Frischholz, die den Ball aus fünf Metern an die Unterkante der Latte und von dort ins Tor beförderte.
Mit diesem Spielstand ging es in die Halbzeitpause. Durchgang zwei begann ruhig. Beide Teams schafften es kaum offensiv Akzente zu setzen. Erster Höhepunkt war dann das 3:0 durch Ebenschwanger. Nach dem sie gut freigespielt worden war, ließ sie ihre Gegenspielerin mit einer Körperdrehung stehen und traf aus 10 Metern im Nachschuss. Den ersten Schuss konnte die SV-Keeperin noch abwehren. Von nun an litt die Begegnung zunehmends unter dem immer stärker werdenden Regen, der auch eine kurze Spielunterbrechung nötig machte. Wiederum Ebenschwanger war es dann, die in der 75. Minute den Schlusspunkt unter diese Partie setzte. Einen langen Pass spitzelte Frischholz knapp an der herausgeeilten Torfrau der Störnsteinerinnen vorbei und die mitgelaufenen Ebenschwanger musste nur noch ins leere Tor einschieben.
Durch diesen Erfolg setzen sich die Damen des SC Luhe-Wildenau einen Spieltag vor Saisonschluss wieder an die Spitze der Kreisliga und haben es damit am kommenden Samstag in Auerbach selbst in der Hand, mit einem Erfolg direkt in der Debütsaison die Meisterschaft zu feiern und damit in die Bezirksliga aufzusteigen.


Mission accomplished: SC holt Meisterschaft und steigt in die Bezirksliga auf


Diertl zuversichtlich für restliche Rückrunde - Mannschaft kann Titel schaffen

Bevor am Wochenende der Spielbetrieb in der Kreisliga Süd wieder startet, stand Abteilungsleiter Thomas Diertl den Vereinsmedien Rede und Antwort.

Guten Abend Thomas. Blicken wir am Anfang nochmal zurück in den Juli. Nach der Niederlage in der Relegation gegen Vohenstrauß war die Enttäuschung in der Mannschaft ja schon sehr groß. Hat dich da der perfekte Saisonstart überrascht? Oft haben Teams nach einem verpassten Aufstieg ja Schwierigkeiten in der neuen Saison?

 

Die Mannschaft hat sich nach dieser Niederlage wirklich sehr gut erholt. Wir hatten in der Sommerpause sehr gute Testgegner, sodass die Motivation recht schnell wieder da war und der gute Start nicht ganz so überraschend kam.

 

Der SC war zu Beginn lange ungeschlagen. Was war denn für dich das Highlight in der bisherigen Saison?

 

Mein Highlight war jetzt nicht unbedingt ein bestimmtes Spiel, auch wenn die hohen Siege natürlich schön waren. Vielmehr fand ich die mannschaftliche Geschlossenheit und das Zusammengehörigkeitsgefühl überragend.

 

Zwischenzeitlich gab es durchaus mal eine kleine Formkrise mit der Niederlage in Schlicht und insbesondere der Pleite gegen Königstein. Waren das aus deiner Sicht normale Ausrutscher, wie sie in einer Saison einmal passieren, oder war die Konzentration bei dem einen oder anderen aufgrund der hohen Siege in den Vorwochen vielleicht nicht bei 100 Prozent?

 

Diese Delle ist zum einen sicherlich dem Aspekt geschuldet, dass unsere Mannschaft noch relativ jung und unerfahren ist. Zum anderen spiegelt gerade das Ergebnis des Königsteinspiels nicht unbedingt die Leistung wieder. Die Mannschaften haben sich mittlerweile natürlich auf unsere Spielweise eingestellt, agieren häufig sehr defensiv und setzen alles auf Konter. Und aufgrund von individuellen Fehlern kommen dann halt leider auch einmal solche Ergebnisse zu Stande.

 

Waren diese Erfahrungen der Grund dafür, dass man in der Winterpause mit Kai Scharnagl vom SV Etzenricht gezielt einen Verteidiger geholt hat, insbesondere einen, dessen Fähigkeiten man bereits kennt?

 

Grundsätzlich schaut man immer nach Verstärkungen. Eine Saison ist lang und man muss auch in der Breite gut aufgestellt sein, dass der Trainer, wenn Verletzungen anstehen würden, auch reagieren könnte.  Thema gezielt ein Innenverteidiger – ja wir haben natürlich gewisse markante Stellen, aber wir haben absolutes Vertrauen in unsere Spieler und man muss auch einem jungen Spieler mal einen Fehler verzeihen können. Da müssen dann halt die anderen in die Bresche springen.

 

Kai Scharnagl hat bisher ja eher in der A-Klasse gespielt. Ist dieser Wechsel eher mit Blick auf die Zukunft erfolgt, oder soll er direkt in der Abwehr des Kreisligateams agieren?

 

Kai ist ein Perspektivspieler. Er hat in der A-Klasse gute Arbeit verrichtet und wollte sich einer neuen sportlichen Herausforderung stellen. Gott sei Dank bei uns. Und ich denke schon, dass er sich in naher Zukunft in die Kreisligamannschaft reinbeißen kann. Ob es für die ersten Elf reicht, hängt hauptsächlich von ihm ab.

 

Kurz vor der Winterpause hat man auch Jan Broz nach seiner langen Verletzung wieder zurückbekommen. Vorher war er eine Stütze des Teams. Glaubst du, dass er das wieder sein kann, oder merkt man ihm die Verletzung noch an?

 

Jan war vor seiner Verletzung eine Macht im Abwehrzentrum. Er hat das Spiel sauber von hinten geordnet und war torgefährlich. Seit seiner Verletzung, er hat ja 6 Monate gefehlt, hat man in den letzten 3, 4 Spielen gemerkt, dass die Verletzung für ihn nicht positiv war. Er hat natürlich derzeit spielerische Defizite aber ich glaube und hoffe, dass er aufgrund der gezielten Vorbereitung wieder besser in Tritt kommt.

 

Kommen wir mal etwas weiter vom Thema weg. Nachdem man kurzfristig noch zugesagt hat, hat die SG Etzenricht II / Luhe-Wildenau II sich ja die Krone des Hallenkreismeisters und Bezirksmeisters aufgesetzt und bei der Bayerischen einen guten sechsten Platz belegt. Hast du mit so einem Erfolg gerechnet?

 

Das war ein positives Highlight in der Winterpause. Der Kreismeistertitel war ja schon eine riesen Überraschung. Danach ist natürlich die Träumerei losgegangen. Die Teilnahme an der Bayerischen Meisterschaft war dann natürlich überragen für uns als SG.

 

Wenn wir schon in der Halle sind: klassischer Hallenfußball oder Futsal?

 

Persönlich sag ich klar Fußball. Die Mannschaft geht eher Richtung Fußball. Alles hat seine Vor- und Nachteile. Großer Vorteil beim Futsal ist natürlich, dass weniger gegrätscht wird und dadurch die Verletzungsanfälligkeit geringer ist.

 

Kommen wir wieder zurück auf den Rasen. Die Mannschaft war in den Faschingsferien am Gardasee im Trainingslager. Jetzt hört man ja von anderen Vereinen öfter mal Schreckensgeschichten über ihr Trainingslager. Wie würdest du das Trainingslager denn beim SC zusammenfassen?

 

Also es ist gezielt geplant worden, dass Trainingslager in Italien zu machen, weil dort die klimatischen Bedingungen und Platzverhältnisse optimal sind. Weit im Voraus wurde auch schon ein Trainingsplan ausgearbeitet, der so dann auch eingehalten wurde. Von unserer Seite war das also eine hervorragende Sache. Die Fitness und die individuellen Fähigkeiten der einzelnen Spieler konnten verbessert werden, aber auch das Gesellschaftliche kam nicht zu kurz. Was es dann wirklich gebracht hat, wird man in der Rückrunde sehen.

 

Du hast die Rückrunde gerade schon angesprochen. Letztes Jahr stand man ähnlich gut in der Tabelle da, hatte dann aber nach der Winterpause Probleme wieder in die Spur zu kommen und dann entscheidende Punkte verschenkt. Was stimmt dich zuversichtlich, dass das dieses Jahr anders wieder?

 

Die Mannschaft ist schon mal erfahrener, reifer, als letztes Jahr und konnte aus den Fehlern vom letzten Jahr lernen. Aufgrund der Eindrücke aus dem Trainingslager bin ich überzeugt, dass die Mannschaft absolut gewillt ist, den Erfolg dieses Jahr klar zu machen. Jedes Spiel ist ein Endspiel und so wird auch jedes Spiel gespielt werden. Also mit 100 % Kampfeswille, 100 % Einsatzbereitschaft, Teamspirit, Leistungswillen ist es absolut machbar. Dann bin ich überzeugt, dass diese Mannschaft es schaffen kann.

 

Das restliche Programm hat es ja durchaus noch in sich. Man spielt noch gegen sämtliche Teams auf den Plätzen 2 – 7 und auch noch gegen Schlicht und Hirschau, gegen die es in der Vorrunde Punkteinbußen gab. Ist es ein Vorteil, diese Teams jetzt erst vor der Brust zu haben, oder hättest du lieber schon vor der Winterpause gegen sie gespielt?

 

Ich finde es so, wie es ist, besser. Denn zum Ende des Jahres 2018 war die Saison ja schon recht lang und da hatten wir einige Körner gelassen. Zur Rückrunde hin können die anderen Teams ja auch die Tabelle lesen. Teilweise sind sie gefestigt und sie können natürlich gut einschätzen, ob nach vorne oder hinten noch was geht. Vielleicht ist die Motivation bei den Teams im Niemandsland der Tabelle dann nicht immer voll da. Allerdings, gegen den Tabellenführer, will jeder gut ausschauen.

 

Im Moment stehen der SC mit vier Punkten Vorsprung vor Vilseck an der Tabellenspitze. Rieden hat immerhin schon neun Zähler Rückstand, Haselmühl und Schmidmühlen zehn. Wer kann noch alles im Kampf um die Meisterschaft eingreifen?

 

Wenn man sich die Vorbereitung und die Testspielergebnisse anschaut, dann ist Rieden die Mannschaft, die sicherlich vorne noch mitmischen wird. Vilseck darf man natürlich nicht außer Acht lassen. Sie habe große individuelle Klasse, sei es im offensiven oder defensiven Bereich. Den ein oder anderen guten Spieler, Fink zum Beispiel, haben sie reaktiviert. Der wird in der Rückrunde sicherlich des Öfteren zum Einsatz kommen. Darauf werden sie mit Sicherheit zurückgreifen. Aber persönlich glaube ich, dass Rieden Platz zwei ins Visier genommen hat.

 

In der Vorbereitung gab es sechs Siege aus sieben Spielen. Dabei hat sich gezeigt, dass die Offensive in vielen Spielen torhungrig war. Die Defensivarbeit war aber teilweise problematisch. Gegen Weiden 2 gabs drei Gegentore, gegen den SC Regensburg sogar fünf und gegen den 13. der Kreisliga Regensburg wieder drei. Ist das nur der Vorbereitung geschuldet, oder eine derzeitige Problemstelle des Teams?

 

In der Vorbereitung testet man natürlich viel. Es wird viel durchgewechselt. Aber klar, wir müssen hinten aufpassen. Der ein oder andere Gegentreffer, der in der Vorbereitung gefallen ist, war individuellen Fehlern geschuldet und die Erkenntnisse der Vorbereitung müssen wir in die Rückrunde mitnehmen um diese Fehler zu vermeiden, damit wir diese Gegentreffer nicht kassieren.

 

An diesem Wochenende geht die Saison ja weiter. Der SC tritt am Sonntag um 15.00 Uhr beim derzeitigen Vierten ASV Haselmühl an. Was erwartest du für ein Spiel?

 

 

Der Platz in Haselmühl ist ein relativ kleiner Platz. Es wird ein kampfbetontes Spiel. Haselmühl will natürlich nicht ins offene Messer rennen. Sie kennen uns natürlich in und auswendig. Das Hinspiel haben wir daheim 2:0 gewonnen, aber auch da hatten wir in der ein oder anderen Szene Glück. Es wird auf jeden Fall ein enges Spiel werden und hoffentlich mit dem glücklicheren Ende für uns.


SG Etzenricht II / Luhe-Wildenau II belegt Platz 6 bei Bayerischer Meisterschaft

Der ganz große Coup ist nicht gelungen, aber dennoch waren die Kicker der SG SV Etzenricht II / SC Luhe-Wildenau zufrieden mit ihrem Abschneiden bei den Bayerischen Hallenmeisterschaften in Stadtbergen. Am Ende belegte die Elf von Kushtrim Mehmeti als klassenniedrigster Verein Rang sechs.

Im ersten Spiel ging es für die SG gegen den oberbayerischen Vertreter Grün-Weiß Ingolstadt. Die Audi-Städter galten, obwohl im Freiluft-Spielbetrieb „nur“ in der Kreisklasse unterwegs, als einer der Geheimfavoriten. Dies lag daran, dass sich die Grün-Weißen nicht nur am Futsal-Ligenbetrieb beteiligen, sondern auch noch auf zwei hochkarätige Gastspieler zurückgriffen. Verstärkt wurden sie zum einen durch Tobias Strobl, langjähriger Regionalligaspieler des FC Ingolstadt und derzeitiger Trainer der Regionalligareserve der Schanzer. Zum anderen konnten sie auch auf die Dienste von Faruq Laval zurückgreifen. Der Keeper, der eigentlich für den FC Hepberg startet, ist in Oberbayern Abonnementsieger bei der Auszeichnung zum besten Torwart bei den Futsalentscheidungen. Über Sinn und Unsinn dieser Möglichkeit, die durch den BFV gestattet wird, lässt sich ausgiebig diskutieren. Vor diesem Hintergrund relativiert sich aber die deutliche 1:4 Niederlage der SG. Die Grün-Weißen waren spielbestimmend gingen aber erst Mitte der Partie in Führung. Fünf Minuten vor dem Schluss fiel dann das 0:2 aus Sicht der SG. Als Valmir Shabani in der zwölften Minute dann den Anschlusstreffer erzielte, keimte nochmals Hoffnung auf, aber die raubten die Ingolstädter den Oberpfälzern mit einem Doppelschlag in der vorletzten und letzten Minute.

Somit stand der Oberpfalzmeister im zweiten Spiel gegen Gastgeber TSV Leitershofen bereits unter Druck. Und diesmal war Fortuna nicht auf Seiten der SG. Der Ball wollte einfach nicht über die Linie und somit musste sich die Truppe um Kapitän Moritz Bäumler mit einem 0:0 zufriedengeben. Immerhin bewahrte sich die Schwarz-Blauen die Chance auf den Halbfinaleinzug. Dazu musste aber im letzten Spiel gegen Bayernligist SpVgg Bayern Hof ein Sieg her. Doch der gelang nicht. Der Oberfrankenmeister setzte sich verdient mit 2:0 durch und zog damit gemeinsam mit den Ingolstädtern ins Halbfinale ein.

In der Parallelgruppe setzte sich Schwabenmeister FC Gundelfingen vor Titelverteidiger Türkspor Nürnberg durch. Beide Halbfinals gingen dann ins Sechsmeterschießen wobei die Gundelfinger und der FC Grün-Weiß Ingolstadt die Oberhand behielten. Im Finale schoss Gastspieler Tobias Strobl die Grün-Weißen dann mit einem Freistoßtreffer in der letzten Spielminute zum vielumjubelten Bayerischen Hallentitel.

Damit ist die Hallensaison für die SG SV Etzenricht II / SC Luhe-Wildenau II beendet. Auch wenn am Ende das selbstgesteckte Ziel Halbfinale verfehlt wurde, kann die Truppe stolz auf sich sein. Sie hat mehr erreicht, als sich Verantwortliche und Fans vor Beginn des Hallenspielbetriebs haben erträumen können und ein sehr erfolgreiches Kapitel in der Geschichte der noch relativ jungen Zusammenarbeit des SV Etzenricht mit dem SC Luhe-Wildenau geschrieben.


SG Etzenricht II / Luhe-Wildenau II krönt sich zum Oberpfälzer Futsalkönig

Der Wahnsinn geht weiter. Eine Woche nach dem Triumph bei der Kreismeisterschaft setzt sich die SG SV Etzenricht II / Luhe-Wildenau II auch die Bezirkskrone auf. Damit vertritt die SG den Bezirk Oberpfalz bei der Bayerischen Hallenmeisterschaft am kommenden Samstag, 26. Januar, in Stadtbergen (Schwaben) und darf weiter von der bayerischen Hallenkrone träumen.
Von Beginn an zeigte die Elf von Kushtrim Mehmeti, dass sie, obwohl als A-Klassist die klassenniedrigste Mannschaft, nicht nur zum Spaß an am heutigen Tag in der Mehrzweckhalle war. Spiel 1 gegen den TV Hemau entschied die SG mit 2:0 für sich. Gegen die SpVgg Schirmitz folgte im zweiten Spiel mit 1:0 der nächste Dreier. In Spiel drei wartete mit dem SV Burgweinting der Titelverteidiger auf die Blau-Schwarzen. Hier entwickelte sich ein richtiger Schlagabtausch. Nach sechs Minuten führte die SG bereits 3:0. Nach zwölf Minuten stand es plötzlich aber nur noch 4:3 ehe die SG mit zwei späten Treffern zum 5:3 und 6:3 endgültig entschied. Parallel dazu marschierte auch Bezirksligist TB 03 Roding ohne Punktverlust durch die Gruppe. Somit ging es im direkten Duell um den Gruppensieg. Hier gingen die Rodinger in Führung, doch die SG drehte die Partie noch und sicherte sich mit diesem 2:1-Erfolg Platz 1.
In der anderen Gruppe setzte sich die SpVgg Pfreimd durch einen Sieg im direkten Duell als Gruppensieger vor dem FC Weiden-Ost durch. Somit waren die Halbfinalduelle fix. Im ersten traf der TB 03 Roding auf die SpVgg Pfreimd. Die Rodinger gingen schnell mit 2:0 in Führung, aber der Landesligist aus Pfreimd gab sich in einer hitzigen Begegnung nicht geschlagen und versenkte die Kugel fünfmal in Folge im Kasten des TB. Damit stand der Kreismeister Cham/Schwandorf als erster Finalteilnehmer fest.

Das zweite Halbfinale war die Neuauflage des Finales um die Kreismeisterschaft eine Woche zuvor, SG SV Etzenricht II / SC Luhe-Wildenau II gegen den FC Weiden-Ost. Bot das Spiel letzten Sonntag schon ein Höchstmaß an Dramatik, zündete die Halbfinalbegegnung noch eine neue Stufe auf der Dramaskala.  Lange Zeit zeigten beide Teams hochklassigen Futsal, brachten die Kugel aber nicht in den Maschen unter. Mit einem Doppelschlag in der 11. und 12. Minute entschied die SG die Partie dann scheinbar. Das dachten zumindest viele Zuschauer. Aber das war nur der erste Akt in diesem Drama. Denn die Ostler glichen ihrerseits durch einen Doppelschlag in der 12. und 13. Minute aus, der zweite Akt. Alles lief eigentlich auf eine Entscheidung im Sechsmeterschießen, wie schon am letzten Sonntag hinaus. Doch was folgte war Akt Nummer drei. Noch eine Sekunde auf der Uhr und Kostas Lazogiannis macht das 3:2 für die SG.
Damit war alles angerichtet für den Clash der beiden Kreismeister Amberg/Weiden und Cham/Schwandorf, und es stand nichts weniger als der Titel des Oberpfalzmeisters auf dem Spiel. Beide Teams wollten sich nicht auf taktische Spielerein einlassen und gaben von Beginn an Vollgas, verpassten es aber in Führung zu gehen. Der erste Wirkungstreffer gelang der SG dann drei Minuten vor Schluss. Die Pfreimder versuchten zwar nochmals alles und nahmen den Torwart runter, aber die SG verteidigte weiterhin clever und machte den Sack mit dem zweiten Treffer in der letzten Minute zu.
Und nicht nur diesen Titel gab es für die SG. Mit Nico Argauer (bester Spieler) und Luca Wittmann (bester Torwart) wurden auch noch zwei Akteur der Blau-Schwarzen persönlich geehrt.
Am kommenden Samstag kämpft die SG jetzt im schwäbischen Stadtbergen um die Bayerische Hallenmeisterschaft. Mögliche Gegner sind der TSV Leitershofen (Kreisliga/Ausrichter), der FC Gundelfingen (Landesliga/Schwaben), die SpVgg Bayern Hof (Bayernliga/Oberfranken), der FC Dingolfing (Bezirksliga/Niederbayern), Türkspor Nürnberg (Bezirksliga/Titelverteidiger/Mittelfranken), der SV DJK Oberschwarzach (Bezirksliga/Unterfranken) und der FC GW Ingolstadt (Kreisklasse/Oberbayern).
Die Gruppenauslosung findet am Montag um 14.00 Uhr statt und kann auf der Facebook-Seite des BFV mitverfolgt werden. Spielertrainer Kushtrim Mehmeti sagt aber schon mal forsch in Bezug auf das Bayernfinale: „Wir werden ambitioniert antreten. Wir sind auch bei der Bayerischen Meisterschaft für eine Überraschung gut.“ Das sie zu überraschen wissen, haben die SG-Spieler jetzt schon zweimal unter Beweis gestellt. Wer weiß, vielleicht gelingt es auch ein drittes Mal.


SG Etzenricht II / Luhe-Wildenau II wird sensationell Hallenkreismeister

Was für ein Futsal-Nachmittag am Sonntag in Vohenstrauß. Sensationell sicherte sich die SG SV Etzenricht II / SC Luhe-Wildenau II mit einem Erfolg im Sechsmeterschießen gegen den FC Weiden-Ost die Hallenwürden. Als A-Klassist im Kreise der Hallenspezialisten aus Vohenstrauß, Schirmitz und Weiden in der Presse und von den „Fachleuten“ als Underdog belächelt, hatte die SG aber bereits in der Vorrunde und der Zwischenrunde ihre Klasse unter Beweis gestellt, ihre Gruppen jeweils souverän gewonnen und dabei zahlreiche höherklassige Teams aus dem Turnier gekegelt.

 

Dass man nicht nur aus Spaß an diesem Sonntag nach Vohenstrauß gereist war, bewies die Truppe von Kushtrim Mehmeti gleich im ersten Spiel des Endrundenturniers. Gegen Kreisligist FV Vilseck, der bisher ebenfalls mühelos durch die Qualifikation marschiert war holte sich die SG gleich mal mit 2:0 die ersten drei Punkte. Im zweiten Spiel traf man dann auf den zweiten A-Klassisten, den VfB Rothenstadt, und wie bereits in der Zwischenrunde eine Woche zuvor entwickelte sich eine enge Begegnung, die die SG mit 1:0 für sich entscheiden konnte. Dadurch dass der FC Weiden-Ost ebenfalls seine ersten beiden Partien gewinnen konnte, stand bereits zu diesem Zeitpunkt der Halbfinaleinzug unserer Jungs fest. So ging es im direkten Aufeinandertreffen dieser beiden Teams um den Gruppensieg in der Gruppe A. Und auch diesmal hieß der Sieger nach 14 Minuten Spielzeit SG Etzenricht II / Luhe-Wildenau II.

In der Gruppe B setzten sich die Favoriten durch. Die SpVgg Schirmitz sicherte sich mit drei Erfolgen Platz 1, Titelverteidiger SpVgg Vohenstrauß holte sich im direkten Duell mit dem TSV Reuth b. E. den zweiten Platz.

Damit standen die Halbfinalbegegnungen: SG SV Etzenricht II / SC Luhe-Wildenau II gegen SpVgg Vohenstrauß und SpVgg Schirmitz gegen FC Weiden-Ost. Bei dem ein oder anderen Luhe-Wildenauer-Akteur im Trikot der SG kamen da bestimmt Erinnerung an die letztjährige Endrunde hoch, denn schon damals hieß der Halbfinalgegner SpVgg Vohenstrauß, dem man sich unglücklich mit 0:1 geschlagen geben musste. Doch diesmal sollte es anders laufen. Mit 4:1 schoss die SG den amtierenden Titelträger, der absolut chancenlos war, aus dem Turnier. Im zweiten Halbfinale lies der FC Weiden-Ost den Schirmitzern mit 3:0 keine Chance.

Somit war klar, dass es im Endspiel zu einer Wiederholung des Gruppenendspiels der Gruppe A kommen würden.  Im Match um den Kreismeistertitel gingen die Ostler früh mit 1:0 in Führung und durften lange vom Titel träumen, doch mit dem Ausgleichstreffer gut 30 Sekunden vor der Schlusssirene schickte die SG die Begegnung ins Sechsmeterschießen. Hier zeigten unsere Jungs ihre Nervenstärke und versenkte alle ihre Versuche, wohingegen die Ostler einmal am Keeper der SG scheiterten.

Dieser Titel ist der größte Erfolg der noch jungen Geschichte der Partnerschaft zwischen dem SV Etzenricht und dem SC Luhe-Wildenau. Aber die SG hat sogar die Chance, noch größeres erreichen. Durch den Titelgewinn qualifizierte sich die Truppe für die Bezirksmeisterschaft am 20. Januar in Weiden, und Betreuer Alexander Greitzke gab schon mal forsch den Halbfinaleinzug als Ziel aus.


Fußballfamilie feiert rauschende Weihnachtsparty

So eine Weihnachtsfeier gab es beim SC Luhe-Wildenau noch nie, und allen wird sie lange Zeit in Erinnerung bleiben.
Für alle Gäste war schon im Eingangsbereich im Restaurant Si&De im Naabtalhaus in Oberwildenau ein roter Teppich ausgerollt. Angekommen im Saal, glaubten viele Ihren Augen nicht. Der Restaurantchef hatte zusammen mit zahlreichen Helfern des SC aus dem in die Jahre gekommen Raum eine einzigartige Location gezaubert.
Die meisten Männer waren gekleidet mit weißen Hemden und Fliege. Überstrahlt wurde Sie aber von den erstmals teilnehmenden jungen Damen der B-Juniorinnen und Frauenmannschaft, welche mit eleganter Abendgarderobe eine Augenweide waren. Schon während der Saison auf dem Fußballplatz standen die Frauen den Männern in nichts nach und holten sich, wie die Herren, in Ihrer Premierensaison die Herbstmeisterschaft.

Ein tolles Programm hatten sich die Verantwortlichen ausgedacht.
Nach den Ansprachen der Verantwortlichen der Fussballabteilung und der Mannschaften, durften die Gäste ein tolles Buffet, welches keine Wünsche übrig ließ, genießen.
Aber "nur" beim Essen sollte es nicht bleiben. Ein Sketch des "Pirker Brettls", ein von Lea Ebenschwanger vorgelesene humorvolle Weihnachtsgeschichte der anderen Art, Weihnachtslieder gesungen und gespielt von Sonja Anzer, Andrea Kick und Larissa Burkhardt und sogar ein Nikolaus mit hoher Stimme machten den Abend kurzweilig. Zudem war eine Tombola mit tollen Preisen organisiert.
Zwei Besonderheiten konnten zudem bildlich dokumentiert werden.
In den Reihen der Verantwortlichen bzw. Spielerinnen und Spieler befinden sich aktuell sechs angehende bzw. bereits im Amt und Würden befindliche Lehrerinnen und Lehrer, eine Dame und fünf Männer.
Eine weitere außergewöhnliche Besonderheit ist, dass aktuell in den beiden weiblichen Teams der B-Juniorinnen und Frauen vier Geschwisterpaare aktiv spielen, davon drei Paare davon sogar wohnhaft in Oberwildenau selbst.
Die Weihnachtsfeier dauerte bis weit nach Mitternacht und wird bei allen Beteiligten noch lange in Erinnerung bleiben.


Damen krönen tolle Hinrunde mit Herbstmeistertitel

Die Damen des SC Luhe-Wildenau haben es geschafft. Mit dem sechsten Sieg in Folge holen sich die Schwarz-Roten direkt in ihrer Premierensaison den Herbstmeistertitel. 18 Punkte aus sieben Spielen und ein Torverhältnis von 18:6 sind eine beachtliche Marke für einen Liganeuling. Nur gegen den derzeitigen Tabellenzweiten, die DJK Ensdorf, setzte es direkt im ersten Saisonspiel eine deutliche 0:3-Niederlage. Somit starten die Damen mit einem Zähler Vorsprung am 13.April.2019 gegen eben jene Truppe aus Ensdorf in die Rückrunde.

Zum Abschluss der Hinrunde fuhr die Elf des Trainergespanns Ebenschwanger/Fleißner vor heimischem Publikum einen ungefährdeten 4:0 Erfolg gegen den SV 08 Auerbach II ein. Dabei verzichteten die Gäste trotz der sportlichen Brisanz dieses Duells auf Verstärkung aus dem BOL-Kader. Vor dieser Geste gilt es den Hut zu ziehen.

Aber nun zum Spiel. Bereits in der sechsten Minute spielten sich die SC-Damen in den Strafraum der Gäste. Der erste Schussversuch konnte von den Auerbacherinnen noch geblockt werden, allerdings blieb der Ball bei den Schwarz-Roten. Das entstandene Chaos in der Abwehr der 08er nutzte dann Miriam Miketta um aus 15 Metern einen verdeckten Schuss abzugeben und der schlug unhaltbar im Tor ein. Nur zwei Minuten später wusste sich Miriam Kugler im Laufduell mit einer SC-Stürmerin an der Strafraumgrenze nur mit einem Foul zu helfen. Schiedsrichter Özbay wertete die Aktion als Notbremse und schickte die 16-jährige vom Feld, eine zu harte Entscheidung. Den fälligen Freistoß von Steinhilber konnte die Torfrau der Auerbacherinnen nur abprallen lassen und Lea Ebenschwanger nutzte den Abstauber aus sechs Metern zum 2:0 (9.). Damit war das vermeintliche Spitzenspiel bereits nach neun Minuten so gut wie entschieden. Die Gäste versuchten zwar trotz Unterzahl weiter auch offensiv Akzente zu setzten, nennenswerte Chance erarbeiteten sie sich allerdings über die gesamte Spieldauer keine. Dadurch boten sich den SClerinnen aber immer wieder gute Möglichkeiten, die Führung auszubauen. Zwischen Spielminute 20 und 24 hätten Steinhilber, Süß oder Ebenschwanger das Ergebnis eigentlich höher schrauben müssen, scheiterten aber immer wieder an der guten Torfrau der Blau-Weißen. Besser machte es dann Teresa Frischholz in der 25. Minute. Nach einem tollen Flankenlauf auf links wurde der Ball in die Mitte zu Steinhilber gepasst. Deren Schuss konnte die Abwehr noch abwehren, aber den Nachschuss versenkte Frischholz eiskalt unter die Latte. Sechs Minuten vor der Halbzeit schnürte die Stürmerin dann den Doppelpack. Nach perfektem öffnenden Ball durch das Mittelfeld gewann Frischholz das Laufduell gegen die letzte Verteidigerin und versenkte die Kugel aus 15 Metern.

Die Geschichte der zweiten Halbzeit ist dann schnell erzählt. Die SC-Damen hatten noch mehrere gute Möglichkeiten für weitere Treffer, hatten jedoch in einigen Situationen auch nicht das nötige Schussglück. Für die lustigste Szene in den zweiten 45. Minuten sorgte aber keine Akteurin auf dem Feld, sondern der Stadionsprecher des SC. In der 62. Minute ertönte nach einem Schuss von Frischholz plötzlich die Tormusik. Problem: Die Kugel war gar nicht drin. Aber so hatte die rund 50 Zuschauer zumindest noch einen Grund zum Schmunzeln.


Ran an den Ball ein voller Erfolg - Wiederholung fest geplant

Beim SC Luhe-Wildenau wurde die Ferienaktion „Ran an den BALL“ wieder ein voller Erfolg - über 20 Kids hielten dabei Trainer, Spielerinnen und Spieler der ersten Mannschaften  voll auf Trab.

Die zweite Auflage, der vom SC Luhe-Wildenau  in den ersten Ferientagen organisierten Ferienaktion, wurde mit 22 Anmeldungen wieder sehr gut angenommen. Thomas Diertl, als Koordinator hatte zusammen mit Trainer Roland Rittner diese Veranstaltung bestens vorbereitet. So galt es beim Fußballgolf, Schnelligkeit und auch Treffsicherheit unter Beweis zu stellen. Beim Slalomlauf konnte nur bestehen, wer eine gute Dribbling Technik hatte. Am Sportgelände  jagten die Buben und Mädchen von vier bis elf Jahren in sieben Gruppen dem Ball eifrig hinterher.
Roland Rittner,  mit seinem Team und Spielerinnen der 1. Damenmannschaft, konnten die Nachwuchskicker trotz hochsommerlichen Temperaturen für die Übungen und Spiele begeistern. Es sollten nicht nur technische Inhalte, sondern auch Spaß am Fußball vermittelt werden. Auch für die Verpflegung war bestens gesorgt.
Beim gemeinsamen Grillen zum Abschluss des Nachmittages durften sich die Jungen und Mädchen von den sportlichen Strapazen auf dem Fußballplatz erholen. Den Höhepunkt bildete die Preisverleihung. Alle Teilnehmer erhielten aus den Händen von Diertl und Rittner Urkunden und kleine Geschenke.
Der Sportclub Luhe-Wildenau freut sich auch nächstes Jahr, ein wichtiger Baustein des Ferienprogramms der Marktgemeinde Luhe-Wildenau zu sein!


SC startet furios in die neue Saison - 7:1- Auswärtssieg in Königstein


Kindergarten und SC: Ein starkes Team

Kinderhaus St. Michael und der SC Luhe-Wildenau: Ein starkes TEAM! Unter diesem Motto hat am 18.7.18, auf Initiative des SC Luhe-Wildenau unter der Leitung von Herrn Thomas Diertl und des Kinderhauses St. Michael unter der Leitung von Frau Iris Wittmann, eine Bewegungs-Offensive für Mädchen und Jungen stattgefunden.

Der Fußball – speziell der Kinder- und Jugendfußball, nimmt sowohl in gesellschaftlicher wie auch in sozialer Hinsicht eine zentrale Rolle ein. Kinder- und Jugendliche verbinden mit dem Fußballspielen vor allem Spaß in einer Gemeinschaft. Durch den Mannschaftsgedanken wird jungen Menschen neben der sportlichen Ausbildung gegenseitiger Respekt, Toleranz und der Gedanke des Fair Play vermittelt. Der Fußball vereint alle Kinder, ob aus bürgerlichem Elternhaus, ob aus sozial schwachen Familien oder Kinder mit Migrationshintergrund. Das ist positiv gelebte Integration.

Auf dem Rasensportplatz des SC Luhe-Wildenau hatten die kleinen Mädchen und Jungen einen Riesenspaß. Abteilungsleiter Thomas Diertl hatte ein, für die Kinder, spezielles und spannendes Programm vorbereitet. Immer stand der Fußball im Mittelpunkt und die Kinder waren die Stars. Warmmachübungen, Ballkoordination, Kommando-Dribbeln, Staffel-Wettbewerbe, Zielschießen, Dribbel-Wettbewerbe “ Kinder und die Erzieherinnen waren begeistert. Den Abschluss bildete ein gemeinsames Grillen.

Bevor es wieder ins Kinderhaus  St. Michael“ zurück ging, wurde der Einsatz belohnt. 

Vorstand Wilhelm Hagler bedankte sich für das hervorragende Engagement des Kinderhauses, vor allem bei den Erzieherinnen unter der Leitung von Iris Wittmann sowie den Stationsbegleitern Frau Lisa Bertelshofer, Herr Stefan Kolb und Abteilungsleiter Fußball Thomas Diertl.


Historischer Moment: Frauenmannschaft feiert Premiere

Im Rahmen des Waldfestes fand vor über 100 Zuschauern das erste Spiel der Vereinsgeschichte statt.
Als Erstes einen großen Dank an den Gegner, die SG VFB Rothenstadt/ SpVgg SV Weiden II, der sich trotz der aktuellen Sommerpause im Frauenfußball auf Anfrage sofort bereit erklärte, gegen unser neu gegründetes Frauenteam anzutreten.
Vor einer stolzen Kulisse und Kaiserwetter war dabei das Endergebnis von 12:1 für den SC zweitrangig. Die Frauen zeigten eine mehr als ansprechende Leistung und bei manch einem "Zuschauerneuling" beim Frauenfußball konnte man staunende Augen sehen. Jetzt gehen auch die SC-Frauen erst einmal in die Sommerpause. Trainingsauftakt für die Kreisligasaison 18/19 ist am 14. August um 18 Uhr 30 im Michael-Höhbauer-Stadion.


Damen des SC fiebern erstem Spiel in der Vereinsgeschichte entgegen

Die letzten Wochen bereiteten sich die neu gegründeten Frauen des SC auf dem Sportgelände in Oberwildenau mit je zwei Trainingseinheiten pro Woche auf Ihren ersten Einsatz vor.
"Die hohe Teilnehmerzahl in den Trainingseinheiten zeigt uns die große Motivation dieser neuen tollen Truppe" so Alexander Fleissner aus dem Trainerteam.
Sonntag den 15 Juli um 11 Uhr ist es nun so weit. Im Rahmen des an diesem Wochenende stattfindenden Waldfestes des SC treffen die Fußballbegeisterten auf die in der Freizeitliga kickende Spielgemeinschaft VfB Rothenstadt/SpVgg SV Weiden II.
"Neugierige Zuschauer sind herzlich Willkommen" so die Abteilungsleiterin Lisa Bertelshofer mit einem Augenzwinkern. Nach einer kurzen Sommerpause geht es dann mit dem offiziellen Trainingsauftakt am 14.08 um 18 Uhr 30 mit der Vorbereitung für die Kreisliga-Saison 18/19 los. Vorbereitungsspiele finden unter Anderem am 18.8. um 15 Uhr zuhause gegen die SG Nabburg/Weidenthal und am 25.08. wieder zuhause um 16 Uhr gegen die Frauen des SV Etzenricht statt.
Richtig ernst wird es dann erstmals am 1.9. um 17 Uhr, wenn man im Michael-Höhbauer-Stadion im BFV Kreispokal Halbfinale auf den SV Störnstein trifft.


Aus der Traum - SC verliert Relegation gegen Vohenstrauß


Schnuppertraining für Frauen und Mädchen ein Riesenerfolg

Der Startschuss ist gefallen. Beim Schnuppertraining der neu gegründeten Frauenfußballabteilung des SC Luhe-Wildenau wollten genau 30 Mädchen und Frauen dabei sein, einige Weitere waren urlaubs- bzw. verletzungsbedingt noch verhindert.
Jung und etwas älter, erfahren oder unerfahren, alle von den Verantwortlichen eingeladenen potentiellen Spielerinnen waren gekommen. Manche spielen zur Zeit aktiv in Vereinen, Manche schon länger nicht mehr. Andere hatten bis jetzt z. B. in Schulmannschaften Erfahrung gesammelt.
 Nach ein paar lockeren Trainingsübungen im Michael-Höhbauer-Stadion zum Warmmachen, wurde ein Spiel auf zwei Kleinfeldplätzen gemacht. Eine Paarung in der Altersklasse Frauen und eine in der Altersklasse U 17. Die Juniorinnen wurden gecoacht vom erfahrenen Mädchenfußballtrainer Alexander Fleissner, die Frauen vom Ex-Landesligaspieler Jürgen Ebenschwanger. Die Herren der 1. Mannschaft grillten anschließend zur Stärkung für die Teilnehmerinnen. Sollte ein Großteil der Teilnehmer dabei bleiben, könnten die SC-Verantwortlichen tatsächlich eine U 17-Juniorinnen und eine Frauenmannschaft in der Saison 2018/19 in den Spielbetrieb schicken.
 Im Rahmen des Waldfestes des SC Luhe-Wildenau ist dann am Sonntag  15. Juli um 11 Uhr Premiere im Michael-Höbauer-Stadion, wenn erstmals die SC-Frauen die Fußballschuhe zu Ihrem ersten Freundschaftsspiel gegen die aktuell in der Freizeitliga spielende Spielgemeinschaft VFB Rothenstadt/SpVgg Weiden II schnüren.
Die zwei Wochen vor diesem Spiel gibt es mehrere Trainingseinheiten, um sich auf das Spiel vorzubereiten. Gerne können weitere fußballbegeisterte Frauen und Mädchen beim Training mitmachen.
Nach der Sommerpause geht es dann im August mit dem Training für die neue Saison richtig los


"Ran an den Ball" ein voller Erfolg - Kinder haben viel Spaß bei Ferienaktion des SC

In diesem Jahr beteiligten sich die Fußballer des SC Luhe-Wildenau mit der Aktion „Ran an den Ball“ am Ferienprogramm des Marktes Luhe-Wildenau. Der Trainer der ersten Mannschaft Roland Rittner hatte sich zusammen mit Abteilungsleiter Thomas Diertl und Stefan Grünwald mehrere Stationen überlegt, die es für die Kinder zu meistern galt. So galt es beim Fußballbiathlon sowohl Schnelligkeit als auch Treffsicherheit unter Beweis zu stellen. Beim Slalomlauf konnte dann nur bestehen, wer eine gute Dribblingtechnik besaß. Beim gemeinsamen Grillen zum Abschluss des Nachmittages konnten sich die 12 Jungs und das eine Mädel von den Strapazen des Nachmittages erholen. Den Höhepunkt zum Schluss bildete die Preisverleihung. Alle erhielten aus den Händen von Diertl und Rittner eine Medaille sowie eine Urkunde und ein kleines Geschenk. Besonders hob Diertl die Leistung des jüngsten Teilnehmers, des 3-jährigen Valentin hervor, der bei allen Übungen viel Freude und Einsatz zeigte. Ein Wort des Dankes richtete Diertl auch an die Fußballer der ersten Mannschaft, die freiwillig, zusätzlich zu Training und Spiel, den Verein auch bei dieser Aktion unterstützt und an den einzelnen Stationen als Betreuer fungiert haben.


AH gewinnen  Bruckmüller-Cup - Jugendteams bei Grünwald-Cup zweimal Zweiter

Am Samstag des Waldfestes war der SC Gastgeber des mittlerweile 8. Bruckmüller-Cups für AH-Teams. Neben den Gastgebern der AH Luhe-Wildenau ( FC Luhe-Markt, TSV Neudorf, SC Luhe-Wildenau) waren Teams des SC Germania Amberg, des TuS Schnaittenbach, des SV Trisching/Rottendorf, des SV Schmidmühlen, des SV Sorghof, der SpVgg Pirk und des TuS Kastl vertreten. In Gruppe A setzten sich die Gastgeber vor dem Team aus Schnaittenbach durch. In Gruppe B siegten die Schmidmühlener vor der AH aus Sorghof. Im ersten Halbfinale setzte sich der SV Schmidmühlen dann deutlich mit 4:1 gegen Schnaittenbach durch. Im zweiten Halbfinale entschied erst ein Strafstoßtor in letzter Minute die Partie für die Gastgeber. Im Finale führte die AH Luhe-Wildenau dann bereits mit 2:0, machte es nach dem Gegentreffer zum 2:1 aber noch einmal spannend. Den Vorsprung brachte die Heimelf dann aber über Zeit.

Die Siegerehrung im Anschluss übernahm dann Abteilungsleiter Thomas Diertl zusammen mit dem Leiter der Brauerrei Bruckmüller. 

1. AH Luhe-Wildenau, 2. SV Schmidmühlen, 3. SV Sorghof, 4. TuS Schnaittenbach, 5. SpVgg Pirk, 6. SV Trisching/Rottendorf, 7. TuS Kastl, 8. SC Germania Amberg

 

Am Sonntag stand dann der Grünwald-Cup für F- und E-Jugenteams auf dem Programm. In der E-Junioren-Konkurrenz siegte die SpVgg Schmirmitz vor der SG Luhe-Wildenau, der DJK Weiden, der SpVgg Pirk und dem FC Weiden-Ost. In der F-Jugend, die nach den Regeln der Fair-Play-Liga (ohne Schiedsrichter) gespielt hat, siegte ebenfalls die SpVgg Schirmitz vor der SG Luhe-Wildenau. Dritter wurde der VfB Rothenstadt vor dem FC Weiden-Ost und der Fußballjugend Wernberg.

 


Abschlussfahrt 2017

Am Samstag. den 27. Mai machte sich ein Bus mit Fußballern unserer ersten und zweiten Mannschaft auf, die Saison 2016/17 mit einem Ausflug zu beschließen. Erstes Ziel war Kehlheim. Von dort ging es mit dem Schiff durch den Donaudurchbruch zur Benediktinerabtei nach Weltenburg. Dort konnten sich alle dann beim Mittagessen für die selbstständige Erkundung der Gegend stärken. Die meisten nutzen die freie Zeit dann aber eher für ein Sonnenbad auf den Kiesbänken an der Donau. Als zweiter kultureller Höhepunkt stand danach die Besichtigung des Hundertwasserturms und der Kuchelbauer-Brauerei in Abendsberg auf dem Plan. Nach einem gemeinsamen Abendessen ging es dann für alle wieder wohlbehalten nach Hause.

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